Ihr Lieben,
Binchen *liebwink* hat drüben im Hoerbuecher4um einen Austausch mit einer anderen Forenbesucherin *solualiebwink* über (Hör)Bücher gehabt, die betroffen gemacht haben. Genannt wurden dort "Schloss aus Glas" von Jeannette Walls (wegen der Art wie Eltern da ihre Kinder erziehen, bzw. aufwachsen lassen) und "Kleine Schwester" von Borger & Straub (Binchen kann vielleicht hier näher erklären, warum sie dieses Buch so betroffen gemacht hatte).
Mir fiel in dem Zusammenhang Patrick Redmonds (mystischer) Thriller "Das Wunschspiel" ein. Hier wurde ich richtig mit wütend, weil ein Internatsschlüer von seinen Mitschülern so fertig gemacht wurde, dass ich mir beim lesen bei mir dachte: Egal wie er sich jetzt an den anderen rächt... ich kann es verstehen!!!
Oder mir fällt der arme Heathcliff aus "Sturmhöhe" ein. Auch er hat mich sehr betroffen gemacht. Seine Wut, die da in ihm tobt (und die Gründe dafür), haben mich überaus betroffen gemacht. Zwar ist er eigentlich ja eher böse, aber sein verletztes und leidendes Herz hat wirklich große Betroffenheit in mir geweckt. Diese Aussichtslosigkeit, dass sein Herz Heilung erfährt...
Dann fällt mir noch von Patricia Highsmith "Ediths Tagebuch" ein. Die Hauptfigur Edith hat mich betroffen gemacht. Wie sie am Leben erkrankt. An der Lieblosigkeit ihres Mannes, der sich von ihr abwendet. Und wie sie sich in Einsamkeit (und Wahn) verliert... ja, das hat mich wirklich tief berührt.
Fallen Euch Bücher ein, in denen es Euch aus welchen Gründen auch immer so ging, dass Ihr besonders betroffen wart? Und wenn ja, welche sind es und was genau hat Euch daran betroffen gemacht?



