von JMaria » Sa 13. Okt 2012, 17:26
Hallo zusammen, hallo Steffi
Steffi hat geschrieben:Ich wundere mich aber schon ein bißchen, da er ziemlich regierungsfreundlich ist z.B. war er bei der Chinadelegation auf der Buchmesse 2009, die das Symposium wegen Demonstrationen chinesischer Dissidenten verließ. Was natürlich nichts über sein Werk aussagt, nicht jeder muss ja gleich ein Revolutionär sein.
gestern konnte man in diesem Zeitungsartikel eine Stellungsnahme Mo Yans lesen und er hat sich für die Freilassung des inhaftierten Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo ausgesprochen:
http://www.welt.de/kultur/literarischew ... eking.htmlhingegen hat der Deutsche Buchhandel nun den Autor und Regimekritiker Liao Yiwu den
Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen.
http://www.stern.de/kultur/buecher/der- ... 09309.htmlsoviel China in den letzten beiden Jahren durch das Nobelpreis-Komitee, vielleicht ist diese Gradwanderung durch Mo Yans Werk auch als Entschärfung der Verhältnisse zwischen den Institutionen gedacht. Frieden bedeutet ja auch aufeinander zugehen.
Schöne Grüße, Maria
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Sie schaffen eine Wüste und nennen das Frieden ( Tacitus )
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Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe (Rainer Maria Rilke)