Zeruya Shalev

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Zeruya Shalev

Beitragvon Petra » Do 2. Jun 2011, 15:55

Hallo zusammen,

hat eigentlich schon mal jemand was von Zeruya Shalev gelesen?

Ich habe mal "Mann und Frau" als Hörbuch gehört, daran aber überhaupt keine Erinnerung mehr. Es ist zu lange her, und es war in einer Zeit, als ich fast nur Thriller las. Ich war sicher überhaupt nicht wirklich offen für die Autorin.

Durch eine Verfilmung, auf die ich gerade in TV-Tipps hingewiesen habe, wurde ich wieder aufmerksam auf die Autorin. Die Inhaltsangabe zur Verfilmung von "Liebesleben" hat mich sehr angesprochen. Eine Frau, die eigentlich ein glückliches Leben führt, für eine Affäre aber alles riskiert. Der Job ist auf einmal egal, die Ehe gleichgültig. Das interessiert mich. Wie man sich und seine Ideale vergessen kann, aus einer Leidenschaft heraus. Und was dabei heraus kommt.

So überlege ich jetzt, ob ich nicht lieber erst mal das Buch lesen soll, bevor ich mir den Film anschaue. Ich habe eben in buecher.de mal reingelesen. Fängt vielversprechend an. Ich bin sofort drin.

Meine Frage an Euch: Kennt jemand von Euch schon was von der Autorin? Wenn ja was, und wie hat es Euch gefallen. Und: Kennt jemand "Liebesleben"? An Euren Eindrücken hierzu wäre ich natürlich besonders interessiert.

Ich habe eben auch gesehen, dass es der erste Teil einer Trilogie ist, deren zweiter Teil "Mann und Frau" ist. Vielleicht mag ich es dann ja noch lesen, obwohl ich es schon mal als Hörbuch gehört habe. Erinnerungen habe ich daran wie gesagt eh kaum noch. Der dritte Teil der Trilogie ist "Späte Familie". Klingt vom Titel her auch vielversprechend. Die drei Bücher gibt es auch in einem :arrow: Band, allerdings sehr dick (1.348 Seiten).

Und auch hier möchte ich noch mal auf die Verfilmung von "Liebesleben" hinweisen, den es auch auf :arrow: DVD gibt.

Ein :arrow: Hörbuch gibt es auch von "Liebesleben". Es kommt in der Kritik gut weg, auch die Sprecherin. Aber die Kürzungen sind sicher nicht unerheblich, wenn man ca. 350 Seiten auf 3 CDs bringt. Wäre aber auch eine Alternative. Zumal es auch von den anderen beiden Büchern Hörbücher gibt. Jeweils mit unterschiedlichen Sprecherinnen.

Vielleicht füllt sich im Laufe der Zeit dieser Thread ja noch. Eventuell ja sogar durch mich. Deshalb habe ich mal einen eröffnet.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Zeruya Shalev

Beitragvon JMaria » Fr 3. Jun 2011, 10:40

Hallo Petra,

zu Zeruya Shalev kann ich nichts schreiben. Ich lese nur äußerst selten Romane über Ehekrisen; meist wird es für meinen Geschmack zu obsessiv dargestellt. (Obwohl es auch Ausnahmen gibt).

doch du erinnerst mich, dass ich schon länger etwas von Meir Shalev, dem Cousin der obigen Autorin, lesen möchte. Seine Familienromane interessieren mich doch etwas mehr.

Ich werde deine Eindrücke mit Interesse verfolgen :-)

Liebe Grüße
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Re: Zeruya Shalev

Beitragvon Petra » Fr 3. Jun 2011, 11:52

Hallo Maria,

interessanter Gedanke. Ja, Romane über Ehekrisen werden oft wirklich wohl obsessiv dargestellt. Mir fällt da z. B. "Und morgen sind wir glücklich" von A. M. Homes ein. Das war durchaus übertrieben dargestellt. Obsessiv vielleicht, obwohl eher verzweifelt. Auf jeden Fall aber übertrieben. War dennoch auf seine Art sehr gut und ging mir sehr nahe.

Da liegen mir die leiseren Romane über die Zerbrechlichkeit des (Ehe)Glücks auch mehr. So z. B. "Der bunte Schleier". Die falschen Menschen finden sich in einer Ehe zusammen. Aus Langeweile wird die Ehe zerstört. Doch, das kann ich nachvollziehen.

Oder aber bei O'Nan gerade. Meg steht in "Abschied von Chautauqua" ja vor dem Scherbenhaufen ihrer Ehe. Und auch zwischen Ken und Lise ist nicht alles zum Besten. Ich beobachte so etwas gern. Es ist so menschlich, so allgegenwärtig.

Aber bei Zeruya Shalev möchte ich gern mal über die obsessive Seite der Ehekrise lesen. Denn in meinem persönlichen Umfeld habe ich das inzwischen schon mehrfach miterlebt. Manchmal ist solch eine Affäre obsessiv. Manchmal siegen die Hormone über die wahre Liebe und eine wertvolle Beziehung, die bewahrenswert wäre. Warum das so ist, möchte ich gern näher verstehen. Ob es nur die Hormone sind? Oder aber auch Defizite in der eigenen Ehe/Beziehung schon vorhanden waren, die diese Tür überhaupt erst geöffnet haben? Dinge, die man - vielleicht auch nur insgeheim - vermisst. Und sei es z. B. auch "nur" die nachlassende körperliche Beziehung zueinander.

Ich hoffe Zeruya Shalev enttäuscht mich nicht, und zeigt mir diese Seite gut auf. Welche Gründe auch immer sie anführt.

Ich werde in jedem Fall berichten.

Sehr schön, dass Du ihren Cousin - Meir Shalev - in diesem Thread erwähnst. Und ich schaue mich auch mal nach seinen Büchern um. Bisher bin ich ihm irgendwie - ohne besonderen Grund - ausgewichen.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Zeruya Shalev

Beitragvon JMaria » Fr 3. Jun 2011, 13:32

Hallo Petra,



Petra hat geschrieben:Hallo Maria,

Da liegen mir die leiseren Romane über die Zerbrechlichkeit des (Ehe)Glücks auch mehr. So z. B. "Der bunte Schleier". Die falschen Menschen finden sich in einer Ehe zusammen. Aus Langeweile wird die Ehe zerstört. Doch, das kann ich nachvollziehen.



ein schöner Vergleich! Das ist eher meine Richtung, wenn es um Eheromane geht. Dann natürlich noch Theodor Fontane, voran mit Effi Briest und Unwiederbringlich Oder Hesses "Rosshalde", der neben dem Eheroman noch ein Künstlerroman ist. Das ist so die Richtung die ich mag.



Oder aber bei O'Nan gerade. Meg steht in "Abschied von Chautauqua" ja vor dem Scherbenhaufen ihrer Ehe. Und auch zwischen Ken und Lise ist nicht alles zum Besten. Ich beobachte so etwas gern. Es ist so menschlich, so allgegenwärtig.



eingebettet in einem Familienroman trifft man häufig auf Ehekrisen. Das finde ich dann wiederum interessant, wenn es leise, doch intensiv daher kommt. Damit rechne ich in einem Familienroman durchaus.

Es ist schon schwierig, genau das Richtige für sich selbst zu finden.


Aber bei Zeruya Shalev möchte ich gern mal über die obsessive Seite der Ehekrise lesen. Denn in meinem persönlichen Umfeld habe ich das inzwischen schon mehrfach miterlebt. Manchmal ist solch eine Affäre obsessiv. Manchmal siegen die Hormone über die wahre Liebe und eine wertvolle Beziehung, die bewahrenswert wäre. Warum das so ist, möchte ich gern näher verstehen. Ob es nur die Hormone sind? Oder aber auch Defizite in der eigenen Ehe/Beziehung schon vorhanden waren, die diese Tür überhaupt erst geöffnet haben? Dinge, die man - vielleicht auch nur insgeheim - vermisst. Und sei es z. B. auch "nur" die nachlassende körperliche Beziehung zueinander.

Ich hoffe Zeruya Shalev enttäuscht mich nicht, und zeigt mir diese Seite gut auf. Welche Gründe auch immer sie anführt.



wirst du dich dann vor dem Lesen an den Film wagen, oder bist du dir noch unschlüssig?


Sehr schön, dass Du ihren Cousin - Meir Shalev - in diesem Thread erwähnst. Und ich schaue mich auch mal nach seinen Büchern um. Bisher bin ich ihm irgendwie - ohne besonderen Grund - ausgewichen.



vielleicht hat dir das Schelmische in seinen Romanen bisher abgeschreckt? Ich finde, es kann ein gutes Stilmittel sein um eine Gesellschaft oder Familie zu charakterisieren, auf die Spitze treiben, sozusagen. Es kann natürlich auch nerven.

Liebe Grüße
Maria
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Re: Zeruya Shalev

Beitragvon Doris » Fr 3. Jun 2011, 20:39

Hallo alle zusammen,

die Bücher von Zeruya Shalev haben mich immer interessiert, aber komischerweise habe ich mir nie eines aus dieser Reihe gekauft. Warum? Kann ich garnicht sagen.

Aber spannend finde ich in diesem Zusammenhang dass Meir Shalev der Cousin ist. Das wusste ich z.B. auch nicht.
Von ihm habe ich grade letztens "Meine russische Großmutter und ihr amerikanischer Staubsauer" gelesen, welches mir gut gefalen hat.

Gruß
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Re: Zeruya Shalev

Beitragvon Petra » Fr 3. Jun 2011, 23:22

Hallo zusammen,

@Doris: Ja komisch. Ich hätte auch fast damit gerechnet, dass Du von der Autorin was kennst. Aber mich wundert gerade selbst, warum ich so lange um diese Autorin drum herum gekommen bin. Denn die Themen ihrer Bücher klingen für mich doch sehr interessant. Und ein kurzes reinlesen in "Liebesleben" hat mir sehr gefallen.

Manchmal ist es seltsam, dass man Autoren erst ganz spät für sich entdeckt. Aber ich mag sowas auch schon mal ganz gern.

Auf jeden Fall werde ich berichten, wenn das Buch an der Reihe ist. Bestellt ist es jetzt ja schon mal.

Und Meir Shalev scheint ja wirklich auch einen Blick wert zu sein. Danke für den Tipp mit "Meine russische Großmutter und ihr amerikanischer Staubsauer".

@Maria: Ich danke Dir für die Nennung der Eheromane, die Dir eher liegen. Ich mag generell Eheromane gern. "Mrs. Craddock" von W. Somerset Maugham dürfte auch hierher gehören, oder irre ich mich? Und "Mr. und Mrs. Derdon" von Meave Brennan.

Recht hast Du damit, dass in Familienromanen Ehekrisen mit dazu gehören. Sehe ich genauso. Einfach deshalb, weil sie so allgegenwärtig sind. Sie ereilen fast jedes Paar. Und somit sind sie ein wichtiges Thema. Deshalb interessiert mich nun auch Zeruya Shalevs "Liebesleben". Denn auch auf diese Art geraten Ehen ins wanken. Es ist nichts abwegiges. Ebenso die anderen Romane von ihr interessieren mich thematisch interessieren. Mal sehen, wie weit ich mit der Autorin komme.

Den Film möchte ich erst gucken, wenn ich das Buch gelesen habe. Was ein zusätzlicher Anreiz für mich ist, das Buch bald zu lesen. Ich bin auf die Verfilmung sehr neugierig.

Maria hat geschrieben:vielleicht hat dir das Schelmische in seinen Romanen bisher abgeschreckt? Ich finde, es kann ein gutes Stilmittel sein um eine Gesellschaft oder Familie zu charakterisieren, auf die Spitze treiben, sozusagen. Es kann natürlich auch nerven.


Eigentlich hat mich gar nichts an seinen Romanen abgeschreckt, sondern ich habe sie einfach nicht beachtet. Keine Ahnung warum sie so gänzlich an mir vorbei gegangen sind. Nun bin ich neugierig auf sie geworden. Allerdings hast Du Recht, dass mich Schelmisches in Romanen zunächst einmal zumindest nicht unbedingt anzieht. Mal sehen, wie ich damit klar komme. ABER ich finde Deinen Gedanken dazu sehr wertvoll! Du hast vollkommen recht, dass Übertreibungen ein gutes Stilmittel sind, um eine Gesellschaft oder Familie zu charakterisieren. Bei A. M. Homes "Und morgen sind wir glücklich" war das auch so. Und da hat es mich auch nicht gestört. Aber es ist eine Gratwanderung. Es kann auf den ein oder anderen auch abstoßend wirken.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Zeruya Shalev

Beitragvon Rachel » Mo 6. Jun 2011, 11:34

Hallo Petra,

ich kenne von Zeruya Shalev sowohl "Liebesleben", als auch "Mann und Frau" und habe beide sehr gerne gelesen. Die Lektüre liegt schon eine Weile zurück, aber ich habe Zeruya Shalev als eine sehr genaue Beobachterin in Erinnerung und vor allem ihre genaue Schilderung einer Ehe in der Krise in "Mann und Frau" hat mich sehr beeindruckt.

Ich bin schon gespannt, was Du sagen wirst, wenn Du schließlich zu "Liebesleben" greifst.

Dass Meir Shalev der Cousin von Zeruya Shalev ist, war mir nicht bewusst, vielen Dank für die Info, liebe Maria. Von ihm möchte ich schon lange etwas lesen.
Liebe Grüße,
Rachel

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Re: Zeruya Shalev

Beitragvon Petra » Mo 6. Jun 2011, 14:01

Hallo Rachel,

ich danke Dir für Deine Erfahrungen mit Zeruya Shalev. Es verspricht mir genau das, was ich mir erhofft habe. Gute Beobachtung und intensive Bilder.

Ich werde berichten, und kann mir gut vorstellen, auch "Mann und Frau" und "Späte Familie" im Laufe der Zeit hinterher zu schieben. Beides interessiert mich sehr. Freut mich zu hören, dass "Mann und Frau" so eine intensive Wirkung auf Dich hatte.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Zeruya Shalev

Beitragvon Petra » Di 7. Jun 2011, 15:28

Hallo zusammen,

gestern ist es eingetroffen. Und beim näheren reinlesen lockt mich "Liebesleben" noch mehr.

Auch die abgedruckten Pressestimmen hinten auf dem Cover versprechen wirklich viel! Marcel Reich-Ranicki sagt: "Dieser Roman gehört überhaupt zum Besten, was ich in den letzten Jahren gelesen habe". Auch Hellmuth Karasek äußerte sich positiv: "Ein hocherotisches Buch."

Das war mir Anlass mal nachzuschauen, was beim Literarischen Quartett damals wohl über dieses Buch gefallen sein mag. Und ich wurde fündig. Es wurde für der Folgesendung des großen Eklats um Murakamis "Gefährliche Geliebte" nominiert. Ebenso Julia Francks "Bauchlandung". Zwei erotische Romane, für Sigrid Löffler wohl der endgültige Anlass sich aus der Sendung zu verabschieden.

Entnommen habe ich dieses Detail diesem interessanten :arrow: Artikel über Zeruya Shalev.

Darin werde ich übrigens auch noch an eine andere israelische Autorin erinnert, die ich lange schon für mich entdecken möchte: , Yael Hedaya. Wird wohl doch mal Zeit!

Aber auch Iris Radisch wird auf der Rückseite des Buchcovers zitiert: "Das ist ein großartiges Buch, es ist hinreißend, vor allem wegen der unglaublichen Sprache."

Das alles macht viel Lust auf das Buch. Ebenso die Tatsache, dass es das Buch auch der Spiegel Edition angehört, in der der Spiegel 40 Bestseller aus 40 Jahren herausgebracht hat. Zu den 40 Bestsellern gehören auch einige andere, die ich entweder sehr gern gelesen habe ("Schande" von Coetzee, "Meine Leben" von Marcel Reich-Ranicki) oder aber auf meinem SUB habe und mir sehr viel davon verspreche (z. B. Leon de Winters "Hoffmans Hugner", John Updikes "Ehepaare", Ian McEwan "Abbitte").

Zeruya Shalevs Mann Eyal Meged ist übrigens auch Schriftsteller (und Journalist). Von ihm ist in deutscher Übersetzung "Sansibar, einfach" herausgekommen. Ebenfalls beim Berlin Verlag (Bloomsbury), ebenfalls übersetzt von Mirjam Pressler.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Zeruya Shalev

Beitragvon Petra » So 12. Jun 2011, 21:57

Hallo zusammen,

ich bin schon wieder auf Shalev-Bücher gestoßen. Diesmal von Aner Shalev. Er ist der Bruder von Zeruya Shalev. In deutscher Sprache ebenfalls im Berlin Verlag erschienen ist sein Roman "Dunkle Materie", wie die Romane seiner Schwester.

Die Familie hat ja viele Schriftsteller hervorgebracht!
Liebe Grüße,
Petra


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