Hallo Maria,
das klingt sehr interessant! Ich bin ganz gefesselt von der Rezension des Deutschlandfunks. Erhellend ist auch, dass aus dem Buch zitiert wird, so bekommt man einen ganz guten Eindruck davon, wie Sjón herangeht. Für mich klingt es wunderbar, weit entfernt von manch gängigem sog. historischen Roman. (Hört sich vielleicht hart an, aber ich ich möchte von einem historischen Roman mehr, als mir die meisten auf dem Büchermarkt bieten können. Für mich reicht es nicht, wenn jemand geschichtliche Zusammenhänge studiert hat, und sie vermitteln möchte - doch genau den Eindruck habe ich bei vielen Büchern des Genres. Unbedingt notwendig ist für mich aber, dass es jemand auch wirklich gut vermitteln
kann. Nicht jeder, der was zu erzählen hat, kann das auch gut erzählen. Aber einigen gelingt es. Manchen auf unterhaltsame Weise, anderen mit sprachlichem Talent - diese sind mir am liebsten. Sjóns Sprache scheint mir von einer bemerkenswerten Poesie, die ich sicher zu schätzen wüsste.)
Am Ende der Rezension des Deutschlandfunks wird auch auf ein weiteres Buch Sjóns hingewiesen

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Schattenfuchs" - im September erscheint das Taschenbuch, gebunden ist es schon länger erhältlich. Auch dieses Buch klingt vielversprechend.
Ganz lieben Dank für den Tipp, Maria. Für mich eine wertvolle Bereicherung des Threads. Ein Autor, der sich mit der Geschichte des Landes auseinander setzt, und nicht (ausschließlich) mit seinen Sagen, gehört absolut hier hin.