Literatur-Kalender

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03. Januar 2012

Beitragvon JMaria » Di 3. Jan 2012, 09:20

100. Todestag - Felix Dahn (1834 - 1912)

Felix Dahn war verheiratet mit Therese von Droste-Hülshoff (1845-1929) einer Nichte von Annette von Droste-Hülshoff.
Schöne Grüße, Maria
Aktuell:

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100. Geburtstag Siegfried Lenz (17. März)
100. Geburtstag Ingeborg Bachmann (25. Juni)
100. Todestag von Rainer Maria Rilke (29.Dez.)


Sie schaffen eine Wüste und nennen das Frieden ( Tacitus )
Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen (Johann Wolfgang v. Goethe)
Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe (Rainer Maria Rilke)
JMaria
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Re: Literatur-Kalender

Beitragvon Didonia » Di 3. Jan 2012, 09:38

Geboren
1951: Rosa Montero, span. Schriftstellerin
1948: Uwe Saeger, dt. Schriftsteller
1933: Maxie Wander, dt. Schriftstellerin, "Guten Morgen, du Schöne"
1917: Alexander Spoerl, dt. Schriftsteller
1892: J. R. R. Tolkien, brit. Schriftsteller
1870: Henry Handel Richardson (eigtl. Ethel Florence Lindesay Robertson), austral. Schriftstellerin
1829: Konrad Duden, dt. Philologe

Rausgepickt
Am 3. Januar 1892 wurde der britische Schriftsteller J. R. R. Tolkien, Begründer der modernen Fantasy-Literatur, geboren. Seine Romantrilogie Der Herr der Ringe erschien 1954-55 und ist seitdem ein Dauerbestseller. Weltweit wurden 120 Mio. Exemplare verkauft, es gibt diverse Musical- und Hörspielfassungen und die oscarprämierte Verfilmung von Peter Jackson (2001-03).

Der Hörverlag machte sich 2006 an das Unterfangen einer ungekürzten Lesung. Als Sprecher gewann er den Schauspieler Achim Höppner (1946-2006), der in der Filmtrilogie den Zauberer Gandalf sprach. Leider starb Höppner nach Fertigstellung des ersten Teils. Einen würdigen Nachfolger fand man in Gert Heidenreich (geb. 1944). Und so gibt es seit 2008 die komplette Fassung als Hörbuch: 3482 Minuten (gut 58 Stunden) auf 45 CDs.
"Eine Versuchung wird man nur los, indem man ihr nachgibt."

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Re: Literatur-Kalender

Beitragvon NatiFine » Di 3. Jan 2012, 10:51

Didonia hat geschrieben:Und so gibt es seit 2008 die komplette Fassung als Hörbuch: 3482 Minuten (gut 58 Stunden) auf 45 CDs.


Liebe Didonia,
nur kurz am Rande.
Wie treffend für mich! Dieses Zitat in Kombination mit deiner Signatur!

"Ich komme in ein Alter, in dem ich die großen Bücher
noch einmal lesen möchte, statt in neuen zu stöbern."
Volker Schlöndorff


Und wieder ist ein Hörbuch auf meinen Wunschzettel gewandert.

Danke für den Hinweis,
NatiFine :D
Liebe Grüße
Renate

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Re: Literatur-Kalender

Beitragvon Didonia » Di 3. Jan 2012, 12:22

Liebe NatiFine,

auf mich trifft es noch nicht ganz zu. Da habe ich noch ein paar Jährchen Zeit. Aber ich finde dieses Zitat von Schlöndorff einfach toll :)
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Re: Literatur-Kalender

Beitragvon Barbara » Di 3. Jan 2012, 14:18

Liebe Didonia, liebe NatiFine,

ich wollte auch schon längst etwas zu dem Zitat geschrieben haben, ist mir aber dann doch irgendwie durchgegangen.

Ich bin zwar auch noch nicht sooo alt, aber literarisch wohl doch schon etwas in die Jahre gekommen, denn auf mich trifft dieses Zitat immer mehr zu. Vielleicht liegt es aber auch weniger an den altersbedingten Jahren, die ich schon auf dem Buckel habe, als mehr an der wenigen Lesezeit, die mir im Allatg zur Verfügung steht. Ich gehe mal von Letzterem aus, da ich mich fürs Stöbern im Grunde auch noch nicht zu alt fühle.
:lesen_und_nachdenken:
Liebe Grüße
Barbara
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5. Januar

Beitragvon Didonia » Do 5. Jan 2012, 09:42

1902: Im Berliner Belle-Alliance-Theater erlebt Georg Büchners 1835 entstandenes Drama Dantons Tod, das lange Zeit als unspielbar gegolten hat, seine Uraufführung.
1953: Das Drama Warten auf Godot von Samuel Beckett hat seine Uraufführung am Théâtre de Babylone in Paris

Geboren
1963: Elke Naters, dt. Schriftstellerin
1961: Paul Ingendaay, dt. Journalist und Schriftsteller
1946: Jewgenij Popow, russ. Schriftsteller
1932: Umberto Eco, ital. Schriftsteller und Sprachwissenschaftler
1922: Celestino Piatti, schweizer. Grafiker und Buchillustrator
1921: Friedrich Dürrenmatt, schweizer. Schriftsteller
1846: Rudolf Christoph Eucken, dt. Philosoph, Nobelpreis 1908

Rausgepickt
Umberto Eco feiert heute seinen 80. Geburtstag. 1980 ist es ihm mit seinem Romandebüt Der Name der Rose gelungen, ein Buch vorzulegen, das sowohl zu einem literarischen Meilenstein als auch zu einem Weltbestseller wurde.
Die Geschichte spielt im Mittelalter und dreht sich um den Franziskanermönch William von Baskerville, der 1327 mehrere Morde in einer Abtei in Apennin aufzuklären versucht. Dabei stößt er auf eine labyrinthische Bibliothek und ein geheimes Manuskript.
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7. Januar

Beitragvon Didonia » Sa 7. Jan 2012, 09:50

1929: Der Weltraumheld Buck Rogers erobert als erster Science-Fiction-Comic als daily strip Platz in Tageszeitungen der USA.
1929: Dreizehn amerikanische und zwei kanadische Zeitungen drucken die ersten Comic Strips mit Tarzan als Titelfigur.
1934: Die Comicserie des Zeichners Alex Raymond über den Weltraumhelden Flash Gordon startet in US-Zeitungen.
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8. Januar

Beitragvon Didonia » So 8. Jan 2012, 11:37

1910: Der letzte Teil des von Gaston Leroux verfassten Fortsetzungsromans Le Fantôme de l'Opéra (Das Phantom der Oper) erscheint in der Zeitung Le Gaulois.

Geboren
1944: Gudrun Mebs, dt. Schriftstellerin
1942: Stephen W. Hawking, engl. Mathematiker, Astrophysiker und Sachbuchautor
1934: Alexandra Ripley, US-amerik. Schriftstellerin
1933: Juan Marsé, span. Schriftsteller
1912: Erstausgabe "Der Tod in Venedig" von Thomas Mann

Rausgepickt
Zu Thomas Manns (1875-1955) Hauptwerken zählt Der Tod in Venedig. Diese Novelle erschien erstmalig 1912. Gustav von Aschenbach, ein alternder Schriftsteller und gerade auf dem Höhepunkt seines Ruhmes, hält sich in Venedig auf und entflammt in homoerotischer Leidenschaft für den polnischen Knaben Tadzio, den er als Inbegriff der Schönheit erfährt. Dies lässt ihn die Anzeichen einer Cholera-Epidemie ignorieren und so stirbt er, in den Anblick Tadzios vertieft, am Meeresstrand.
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Re: 8. Januar

Beitragvon Barbara » So 8. Jan 2012, 12:51

Didonia hat geschrieben:1912: Erstausgabe "Der Tod in Venedig" von Thomas Mann

Rausgepickt
Zu Thomas Manns (1875-1955) Hauptwerken zählt Der Tod in Venedig. Diese Novelle erschien erstmalig 1912. Gustav von Aschenbach, ein alternder Schriftsteller und gerade auf dem Höhepunkt seines Ruhmes, hält sich in Venedig auf und entflammt in homoerotischer Leidenschaft für den polnischen Knaben Tadzio, den er als Inbegriff der Schönheit erfährt. Dies lässt ihn die Anzeichen einer Cholera-Epidemie ignorieren und so stirbt er, in den Anblick Tadzios vertieft, am Meeresstrand.


Ein großes Dankeschön an Dich, dass Du immer so tolle informationen lieferst. "Tod in Venedig" ist ein tolles Buch. Ich habe es sehr gerne gelesen.
:lesen_und_nachdenken:
Liebe Grüße
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Re: Literatur-Kalender

Beitragvon Didonia » So 8. Jan 2012, 14:03

Bitte, bitte, Barbara. Mein Tisch-Lieraturkalender leistet mir da gute Dienste :mrgreen:
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