Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Binchen » Di 1. Feb 2011, 20:21

@ Steffi, wg. Locke Lamora,

was Du da schreibst, und wie Du es schreibst, das lässt mich an Lymond denken - ist das vielleicht beabsichtigt?????

Die Karte dazu - ist schon verlockend, mal sehen, wie lange ich noch die Finger still halten kann.

edit:
eine Stunde später hab ich dann bei marketplace gezuckt - nun hab ich bestellt ...
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon lesemaus » Mi 2. Feb 2011, 02:20

Hallo alle Zusammen!
Ich melde mich mal wider, und berichte euch mal über das Buch von Wolfgang und Heike Hohlbein. Ich habe das Buch auf Seite 320 abgebrochen. Am Anfang hat mir das Buch sehr gut gefakken und ich war sehr begeistert. Aber als die Berdigung von der Oma war fing das Buch an immer schlechter zu werden. Ab seite 300 würde es dann immer langweiliger so das ich es dann abgebrochen habe.
Gestern habe ich mit diesem Buch angefangen. Die Purpurnen Flüsse von Jean- Christophe Grange
Lg Jana
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Doris » Mi 2. Feb 2011, 07:40

Guten Morgen alle zusammen,

@Didonia und Petra
Welche Neuigkeiten! Wußte ich nicht dass es Billy Bathgate auch verfilmt gibt. Aber ich werde zuerst das Buch lesen ;)

Liebe Grüße
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » Mi 2. Feb 2011, 11:05

lesemaus hat geschrieben:Hallo alle Zusammen!
Ich melde mich mal wider, und berichte euch mal über das Buch von Wolfgang und Heike Hohlbein. Ich habe das Buch auf Seite 320 abgebrochen. Am Anfang hat mir das Buch sehr gut gefakken und ich war sehr begeistert. Aber als die Berdigung von der Oma war fing das Buch an immer schlechter zu werden. Ab seite 300 würde es dann immer langweiliger so das ich es dann abgebrochen habe.
Gestern habe ich mit diesem Buch angefangen. Die Purpurnen Flüsse von Jean- Christophe Grange
Lg Jana


Hallo Jana,

ja, warum sollte man ein Buch zuende lesen, wenn es einen langweilt. Hätte ich auch so getan.

"Die purpurnen Flüsse" kenne ich nur den Film mit Jean Reno. Sehr spannend, aber auch sehr brutal. Ich wünsche dir gute Nerven ;-)

LG
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon steffi » Mi 2. Feb 2011, 11:14

Binchen hat geschrieben:@ Steffi, wg. Locke Lamora,

was Du da schreibst, und wie Du es schreibst, das lässt mich an Lymond denken - ist das vielleicht beabsichtigt?????

Die Karte dazu - ist schon verlockend, mal sehen, wie lange ich noch die Finger still halten kann.

edit:
eine Stunde später hab ich dann bei marketplace gezuckt - nun hab ich bestellt ...


Jaaa, ich kann mir vorstellen, dass es dir auch gefällt !! Von der Lymond-Serie kenne ich nur Teil 1. Es stimmt, vom Aufbau her lässt einen Scott Lynch auch immer ein bißchen in der Schwebe, die Infos kommen nur häppchenweise, und bis man kapiert hat, wie alles zusammenhängt, geht es schon wieder weiter. Wobei mir Locke als Held doch noch besser gefällt als Lymond, der doch auch viel mit sich selbst kämpft. Locke ist einfach (fast) immer nur frech und selbstbewusst. Viel Spaß damit !

@Maria: danke für den link - die Karten sind toll :D

@Jana: besser aufhören, als sich durchquälen !
Gruss von Steffi

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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Mi 2. Feb 2011, 12:54

Hallo zusammen,

die letzten Seiten von "Blackhouse"... es ist gerade so spannend. :-)

Ich werde morgen abschließend berichten.

@Doris: Wie schön, dass Didonia (und ich) Dich auf die Verfilmung von "Billy Bathgate" aufmerksam machen konnten. Bzw. Du hast mich andersherum darauf gebracht, dass dem Film ein Buch vorausgegangen ist! Und dann auch noch von Doctorow, wo ich durch sein neustes Buch doch gerade hellhörig diesem Autor gegenüber bin.

Ich würde aber auch zuerst lesen und später dann mal den Film gucken. Ist nur immer schön, wenn man sich vorab schon mal darauf freuen kann.

@Lesemaus: Das hast Du richtig gemacht! Mit einem Buch sollte man sich nicht quälen. Dann lieber abbrechen und was Neuem zuwenden! Und ich schließe mich Maria an - für "Die purpurnen Flüsse" wünsche ich Dir starke Nerven! Ich kenne auch nur den Film, aber der war brutal, aber guuuut! Sehr spannend und komplex.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon lesemaus » Mi 2. Feb 2011, 19:53

Hallo alle zusammen!
Erst mal danke ich euch für den lieben zuspruch. Das macht mir die Sache mit dem Abrechen etwas leichter, weil ich mir doch für diese Jahr vorgenommen hatte nicht mehr so viel abzubrechen. Aber bei diesem Buch ging es nicht anders. So nun was zu Die Purpurnen Flüsse. Ich kenn den Film noch nicht, aber das Buch ist schon auf den ersten Seiten sehr heftig und ich habe mich ein wenig geekelt. Aber es ist sehr spandent. Ich hoffe das es so spandent weiter geht. Ja starke Nerven brauche ich bei disem Buch. Ich werde auf jeden fall berichten wie mir das Buch weiter hin gefallen tut. Aber eure Bücher hören sich auch Intressant an. Lg Jana
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Mi 2. Feb 2011, 21:12

Ich habe auch kein Problem damit, ein Buch abzubrechen. Ich stelle es aber noch für einen späteren zweiten Versuch ins Regal zurück. Klappt es dann auch nicht, geht es weg.
Es warten genug Bücher, als dass ich mich mit einem rumplage :D
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Do 3. Feb 2011, 10:05

Hallo zusammen,

in manche Bücher verliebt man sich auf den ersten Blick. Bei mir war es mit "Rückkehr nach Missing" von Abraham Verghese so. Ich hoffe, die Liebe ist beständig, denn immerhin umfasst dieses Epos 840 Seiten. Ich werde mich also eine Weil dort aufhalten.

Das reinlesen (neugierig geworden durch Doris’ Buchkauf) hatte mich schon so sehr überzeugt, dass ich doch sehr bald zu diesem dicken Wälzer greifen wollte. Und nun liegen die ersten 10 Seiten, und somit bald auch der Prolog, hinter mir. Marion Stone (ein Mann, der Name könnte anderes vermuten lassen) berichtet von den Anfängen, die sein Leben genommen hat. Er ist nach Missing zurückgekehrt und, so kündigt er an, kann nicht anders, als in der Zeit zurückzublättern. Denn Leben geschieht immer vorwärts – Leben verstehen nur rückwärts. Und erst am Ende kann man sehen, wie sich der Kreis durch Verbindung des Endes mit dem Anfang schließt.

Die Sprache, mit der hier erzählt wird, ist so voller Leben und Liebe und Leidenschaft, dass mir schon beim Prolog zweimal sehr warm ums Herz geworden ist. Ich glaube dieses Buch ist sehr liebevoll erzählt und enthält sehr viel Mensch. Ich freue mich sehr auf die Seiten, die vor mir liegen.

Mir schwebte schon seit ein paar Tagen vor, als nächstes diesen Roman zu lesen. Aber wie es immer so ist, entscheidet es sich erst, wenn man das vorherige Buch zu Ende gelesen hat.

Gestern habe ich die letzten Seiten von Peter Mays "Blackhouse" gelesen, und habe meine eindrücke auch schon in einer :arrow: Rezension zusammengefasst.

Rachel, Du warst an meiner abschließenden Meinung ja interessiert. Also, ich finde wichtig über das Buch zu wissen ist, dass es in zwei Erzählsträngen erzählt wird. Und die Rückblenden – die zurück in Fins Kindheit auf der Insel führen – nehmen irgendwann mehr Raum ein, als die Szenen in der Gegenwart. Somit erhält man keinen stringent erzählten Krimi. Wer das aber weiß und will, erhält darüber hinaus eine Insel-Geschichte, die sehr interessant und charismatisch ist. Mir hat dieser Rückblenden-Teil später fast mehr gefallen als der Gegenwarts-Strang. Aber auch der gewinnt am Ende wieder, da natürlich die Rückblenden auch nicht vergebens erzählt werden.

Gefallen hat mir, dass der Autor die Isle of Lewis nicht nur als Kulisse benutzt. Er füllt sie mit Leben und trägt dem Leser viel Wissenswertes über die Natur und das Leben dort zu. Ebenso über Traditionen. Und die Danksagung des Autors zum Schluss lässt vermuten, dass er intensive Recherchen betrieben hat. Diesen Flecken Erde nähergebracht zu bekommen, fand ich sehr schön. Zudem gelingt es Peter May die Natur dort spürbar zu machen. Ich hatte stellenweise die geschilderten Gerüche sogar in der Nase.

Wenn man den Angaben im Internet Glauben schenken kann, dann hat Peter May vor es nicht bei einem Einzelband zu belassen, der auf der Isle of Lewis spielt, sondern „Blackhouse“ soll der erste Teil einer Lewis-Trilogie sein. Sehr interessant – das werde ich im Auge behalten. Ich kann mir gut vorstellen noch mal auf die Insel zurückzukehren.

Ich bin froh, dass ich das Hörbuch zu "Blackhouse" noch habe. Zumal es so toll gesprochen wird von David Nathan. Diese Geschichte möchte ich bei Gelegenheit sehr gern noch mal erleben. Sie hatte viel Atmosphäre und war interessant angelegt.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » Do 3. Feb 2011, 19:56

Petra hat geschrieben: in manche Bücher verliebt man sich auf den ersten Blick. Bei mir war es mit "Rückkehr nach Missing" von Abraham Verghese so. Ich hoffe, die Liebe ist beständig, denn immerhin umfasst dieses Epos 840 Seiten. Ich werde mich also eine Weil dort aufhalten.


Hallo zusammen,

@Petra,
das hört sich schon sehr verheißungsvoll an, was du bisher über das Buch schreibst.

Wird es dein nächstes Buch?

ich habe die ersten 60 Seiten von "Der Fuchs war damals schon der Jäger" von Herta Müller begonnen.

Fast hätte ich nach 50 Seiten aufgehört. Ich mag ihre bildhafte, kraftvolle Sprache sonst sehr gern, aber diesmal tue ich mir schwer, in einen Lesefluß reinzukommen (was bei Herta Müllers Stil sowieso schwierig ist). Sie schreibt ja über die Diktatur in Rumänien zur Zeit Ceaușescu, so kommt schnell das Gefühl auf, kennt man einen Roman ... kennt man jeden ihrer Romane. Aber das wäre zu einfach und auch nicht gerecht. Ich bin wohl nicht so recht in Stimmung dafür.

Ich las weiter und es wurde besser (oder ich habe mich wieder an ihren Stil gewöhnt).

Was sie aus einem "Strick" macht ist schon erstaunlich. Hier mal kurz was ich damit meine ...

Ein Spengler hat sich mit einem Strick erhängt .... dieser Strick und das Erhängen nun ist in diesem Kapitel ein wiederauftretendes Symbol...

Beispiel
Zitat:
Am Ende der Straße liegt die Schule, am Anfang der Straße steht eine zerbrochene Telefonzelle. Die Balkons sind aus rostigem Wellblech und halten nichts aus, als müde Geranien und flatternde Wäsche am Strick. Und Clematis. Sie klettert hoch und hängt sich an den Rost. S. 55/56 . Die Unterstreichungen sind von mir um an zuzeigen was ich meine.



ihre Lyrik empfinde ich im "Fuchs..." eher als kalt, jedoch präzise und nüchtern:

Zitat:
Wenn Adina hohes Gras sieht, denkt sie an Ilije und sucht sein Gesicht. Sie trägt einen Briefkasten im Kopf. Wenn sie ihn öffnet, ist er leer, Ilije schreibt selten Briefe.

mein Lieblingsbuch von Herta Müller ist immer noch "Herztier". Doch möchte ich den "Fuchs...." noch nicht aufgeben. Denn ihre Natursymbolik ist im "Fuchs..." beeindruckend (Ameise, Herbstzeitlose, Hasen usw.)


@Steffi,
wie empfandest du beim Lesen von "Der Fuchs war damals schon der Jäger"?

Schöne Grüße
Maria
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100. Geburtstag Siegfried Lenz (17. März)
100. Geburtstag Ingeborg Bachmann (25. Juni)
100. Todestag von Rainer Maria Rilke (29.Dez.)


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