Briefliteratur

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Re: Briefliteratur

Beitragvon Tara » Do 30. Jul 2009, 13:40

Hallo,

mir sind auch noch Briefromane eingefallen:

- Cecilia Ahern:
Für immer vielleicht
P.S.Ich liebe dich


- Camron Wright
Briefe für Emily

- James Patterson
Sams Brife an Jennifer

- Jason F. Wright
Die Mittwochsbriefe

- Georg Rethwilm
Juttas Briefe (gibt es das noch? haben wir in der Schule gelesen)

Mir fallen noch einige Emailromane oder auch Tagebuchromane ein, aber für mich ist eienr der schönsten ebenfalls Charing Cross Road.

LG,
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Re: Briefliteratur

Beitragvon JMaria » Mo 3. Aug 2009, 09:37

Hallo zusammen,

dieses Buch beginnt zumindest mit der Ankündigung eines langen Briefes an die Freundin:

Tagebuch einer jungen Dame, die sich langweilt von Teresa de la Parra.

Ein sehr langer Brief, in dem die Dinge gleichsam wie in einem Roman erzählt werden. Von María Eugenia Alonso an Cristina de Iturbe.

ist auf meiner Wunschliste gelandet.

http://www.perlentaucher.de/autoren/222 ... Parra.html


Gruß,
Maria
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Re: Briefliteratur

Beitragvon JMaria » Di 11. Aug 2009, 10:48

Hallo zusammen,

der bezaubernde Briefroman von Constance de Salm gibt es zum Schnäppchenpreis (gebunden) von 6,95 Euro:

24 Stunden im Leben einer empfindsamen Frau

und der Briefroman Menander & Glycerion von Christoph M. Wieland als Hörbuch,
gelesen von Jan Philipp Reemtsma für 7,95 Euro.


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Re: Briefliteratur

Beitragvon Wolf » Di 11. Aug 2009, 16:57

Hallo Maria,

danke für die beiden Tips! Da schlage ich bei den "24 Stunden" und bei "Menander & Glycerion" doch gleich mal zu. :-) Günstigerweise ist Jokers momentan auch noch versandkostenfrei.

Bei Jokers gibt es für 2,95 Euro auch noch Das gefährliche Alter der dänischen Autorin Karin Michaëlis, ein seinerzeit sehr berühmtes und vielübersetztes Buch, das in Teilen auch in Briefen abgefaßt ist: gleich zu Anfang stehen drei Briefe, und auch im weiteren Verlauf kommen immer wieder Briefe vor, ansonsten ist die Form eher tagebuchartig. Heute ist dieses Buch ziemlich in Vergessenheit geraten, und es hat vielleicht heutigen Menschen wirklich nicht mehr so viel zu sagen wie damals, wo es ein echter Aufreger war. Aber das Zeug zu einem zeitlosen Klassiker hat dieser Roman meiner Meinung nach nicht, ich hatte mir von der Lektüre etwas mehr erwartet. Für literarisch Interessierte ist er aber trotzdem lesenswert; in Wilperts Literaturlexikon steht, daß Michaëlis "in der 'stream-of-consciousness-Technik' J. Joyce u. V. Woolf vorgegriffen" habe.

Schöne Grüße,
Wolf
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Re: Briefliteratur

Beitragvon Petra » Fr 4. Sep 2009, 10:47

Hallo Maria,

interessant! Ich hatte "Tagebuch einer jungen Dame, die sich langweilt" von Teresa de la Parra schon mal in einer Buchhandlung in der Hand und hätte es fast gekauft. Habe ich dann doch nicht, weil ich schon über 100,- € für andere Bücher und Buch-Asseccoires ausgegeben hatte. Dass es wie ein sehr langer Brief geschrieben ist, wusste ich gar nicht. Mich lockte damals der Inhalt sehr.

Solltest Du es Dir mal kaufen und es lesen, wäre ich an Deiner Meinung sehr interessiert!
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Briefliteratur

Beitragvon Hermy » So 13. Sep 2009, 19:28

Hallo allerseits,

ich habe gerade einen ganz zauberhaften Briefroman genossen, nichts tiefgründiges sondern einfach nur charmant, und da ich diesen vielstimmigen Roman als Hörbuch hatte, war es besonders angenehm die vielen Stimmen auch von unterschiedlichen Schauspielern gelesen zu hören. Ich stelle mir diesen Roman aber auch in Buchform als kleines Lesevergnügen für Zwischendurch vor. Einmal begonnen kann man dem Charme dieses Briefromans schlecht widerstehen. Geschrieben ist „The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society“ von Mary Ann Shaffer und Annie Barrows.

Die Geschichte dreht sich um eine wenig bekannte Episode des 2. Weltkriegs, die deutsche Besatzung des einzigen Fleckens britischer Erde, Guernsey, eine Insel im Ärmelkanal. Die Geschichte umfasst darüber hinaus die Nöte eines Schriftellers zu einem Romanthema zu finden und es zu recherchieren. Und der Roman platziert über alles Solidarität und Freundschaft. Die Briefe und Telegramme datieren aus dem Jahr 1946. Ihre Absender sind Inselbewohner, eine Londoner Schriftstellerin, ihr Verleger mit Staff und ein reicher Verehrer von ihr.

Man könnte schnell den Faden verlieren zwischen all dieser Korrespondenzen, die sich kreuzen und überkreuzen und sich verheddern, doch man lernt schnell die einzelnen Protagonisten zu unterscheiden, nicht allein durch ihre eigenen Briefe sondern auch durch die der Nachbarn. Der Roman ist voll von Humor (die Episode der Befreiung der Insel ist köstlich) und Zärtlichkeit, Ironie und Selbstverspottung, und ein Buch, das einen tief durchatmen lässt, weil man die Luft und das Meer um Guernsey in vollen Zügen genießen möchte. Vor allem aber spricht aus jeder Seite dieses Briefromans eine tolle Liebe zu Büchern und zur Literatur im Allgemeinen, und das ist ein wahres Glücksgefühl.

[s]Einziger Wermutstropfen für einige unter uns, „The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society“ von Mary Ann Shaffer und Annie Barrows ist noch nicht ins Deutsche übersetzt worden. Angesichts des weltweiten Erfolges des Romans könnte ich mir allerdings ein baldiges Erscheinen auch hier vorstellen.[/s] [Diesen Absatz wollte ich durchstreichen, aber anscheinend kann dieser Textbefehl nicht ausgeführt werden.] Den Roman gibt es schon im Deutschen, siehe Binchens und mein Posting in der Folge.
Zuletzt geändert von Hermy am So 13. Sep 2009, 22:56, insgesamt 2-mal geändert.
Beste Grüsse
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Re: Briefliteratur

Beitragvon Binchen » So 13. Sep 2009, 22:23

Hallo liebe Hermy,

ist das ein anderes Buch?
http://www.amazon.de/Deine-Juliet-Mary- ... ef=ed_oe_h

http://www.buecher4um.de/Foren/viewtopic.php?f=8&t=682

Könnte es eine Fortführung sein? Oder doch das Gleiche?
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Re: Briefliteratur

Beitragvon Hermy » So 13. Sep 2009, 22:48

Hallo Binchen,

genau dieser Roman ist es :oops: Aber was für ein uninspirierter Titel im Deutschen im Vergleich mit dem Original! :roll:
Das Buch erscheint Anfang Oktober sogar schon als Taschenbuch:
http://tinyurl.com/ms49uq
Beste Grüsse
Hermy


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Re: Briefliteratur

Beitragvon Rachel » Mo 14. Sep 2009, 09:17

Hallo Hermy,

bei mir hat es auch gedauert, bis ich die Verbindung zwischen der englischen Ausgabe und der deutschen Übersetzung hergestellt hatte. Die Titel unterscheiden sich ja schon stark. Die deutsche Taschenbuchausgabe scheint jetzt immerhin das Cover der englischen Ausgabe zu haben, da ist das etwas leichter. :)

Das englische Hörbuch wartet bereuts auf meinem iPod auf Hörzeit und was Du darüber schrieibst, macht definitiv Lust darauf. Vielen Dank für deine Meinung.
Liebe Grüße,
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Re: Briefliteratur

Beitragvon Binchen » Mo 14. Sep 2009, 20:40

Na fein, dann haben wir das ja geklärt, liebe Rachel und liebe Hermi *strahl* - Petra hat es zumindest auch schon, wie sie im 2. Posting schrieb *strahlundwinke*

Ich bin natürlich wegen der Potato Peel Pie Society drauf gekommen.

Wie man lesen kann, fand ich es auch wundervoll.

Eine englische Version davon als Hörbuch - Wow - so könnte das ja in diesem Jahr mal einen anderen Autoren geben, der mein vorgenommenes Englisch Hörbuch spricht! Das wäre ja fein.

Immer Harry ist ja nicht gar so doll, und Jane Eyre ist mir trotzdem ich es auf Deutsch kenne, irgendwie nicht gewogen.
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