Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » Fr 29. Mär 2013, 13:27

Ja, das wünsche ich euch allen auch. Schöne Feiertage !

Die Lesezeit die sich auftut, werde ich mit Lady Alexia 5 in Ägypten verbringen, außerdem lese ich in der Biographie über Vinvent van Gogh von Steven Naifeh./ Gregory White Smith weiter, die mir weiterhin sehr gut gefällt.
Schöne Grüße, Maria
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Momo111 » Fr 29. Mär 2013, 15:18

JMaria hat geschrieben:Ja, das wünsche ich euch allen auch. Schöne Feiertage !

Die Lesezeit die sich auftut, werde ich mit Lady Alexia 5 in Ägypten verbringen, außerdem lese ich in der Biographie über Vinvent van Gogh von Steven Naifeh./ Gregory White Smith weiter, die mir weiterhin sehr gut gefällt.


Viel Spaß, Maria und frohe Ostern... .
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Fr 29. Mär 2013, 17:22

Auch von mir ein schönes Osterwochenende :)


Ich kann "Jeder stirbt für sich allein" nicht am Stück lesen. Alleine schon, wenn ich an Enno Kluge denke. Was für ein Weichei, wenn ich an den denke, bekomme ich sooo einen Hals.

Vor Kurzem habe ich mir ja eine Reihe Anne-Perry-Bücher gekauft. Mit der "William Monk und Hester Latterly"-Reihe habe ich gestern begonnen: Das Gesicht des Fremden.

William Monk (muss der gerade Monk heißen? Da habe ich ja immer den aus dem TV vor Augen) kommt in einem Krankenhaus zu sich und muss zu seinem Schrecken feststellen, dass er sein Gedächtnis verloren hat. Er weiß nicht, wer er ist, was er bisher gemacht hat. Schnell stellt sich heraus, dass er von Beruf Polizeidetektiv ist, der nach seiner Genesung seinen Job wieder antritt.
Es geht um einen schrecklichen Mord an jemanden aus höheren Kreisen. Da ist das Ermitteln besonders schwer, da man niemandem auf die Füße treten darf. Monks Vorgesetzter Runcorn weiß das ganz genau und wartet nur darauf, dass Monk die Sache vermasselt. Dieser hatte nämlich vor seinem Unfall Ambitionen auf einen höheren Posten.

In einem zweiten Erzählstrang lerne ich noch Hester Latterly kennen. Unter Miss Florence Nightingale war sie im Krimkrieg als Krankenschwester tätig. Zurück in London, lebte sie nun bei ihrem Bruder und der Schwägerin, bis sie sich nun endlich selbst eine Beschäftigung suchen will.
"Eine Versuchung wird man nur los, indem man ihr nachgibt."

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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon steffi » Fr 29. Mär 2013, 19:51

Anne Perry lese ich sehr gerne, ich habe ziemlich viele Inspektor Pitt-Bücher gelesen und auch einige Monk-Bücher. Beide Serien gefallen mir super, da hast du viel Vergnügen vor dir !

Ich wünsche euch allen ebenfalls ein schönes Osterfest und vielleicht die einge oder andere Lesestunde !
Gruss von Steffi

:lesen:
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Sa 30. Mär 2013, 11:47

Hallo zusammen,

“Das Herz ist ein einsamer Jäger“ fesselt mich nicht so wie gedacht. Ich überlege, ob ich es weiterlese. Eigentlich breche ich Bücher nicht gern ab, von denen ich weiß, dass sie objektiv betrachtet lesenswert sind, und schon über so viele Jahre Bestand haben. Aber ich denke, dass ich es trotzdem tue. Das Thema Einsamkeit hat Brian Moore in „Die einsame Passion der Judith Hearne“ ansprechender behandelt. Oder auch Richard Yates hat mich in „Easter Parade“ vor kurzem mit diesem Thema berührt, und im letzten Jahr F. Scott Fitzgerald in „Der große Gatsby“. Aber Carson McCullers kommt nicht recht an mich heran. Ihre Schilderungen sind authentisch und haben durchaus Tiefe. Und doch berührt es mich nicht genügend, als dass ich die Figuren auf ihren einsamen Wegen weiter verfolgen möchte. Schade. Aber ich kann mir vorstellen es irgendwann als Hörbuch zu hören. Das fällt mir ja immer leichter.

Ich könnte mir aber vorstellen, es noch mal mit Carson McCullers zu versuchen. Denn auch wenn mich das Buch inhaltlich nicht fesselt, weiß sie doch mit ihrem Erzählstil zu fesseln. Sonst hätte ich gar nicht so weit gelesen. „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ hat sie ja sehr jung geschrieben, und es war ihr Debüt. Vielleicht liegt mir ein späteres mehr. Und da Du, Maria, von "Spiegelbild im goldnen Auge" begeistert warst, habe ich das mal ins Auge gefasst. Vielleicht hast Du recht, und dieses Buch findet zu wenig Aufmerksamkeit gegenüber ihrem bekanntesten Roman.

Interessante finde ich, dass es Steffi mit Carson McCullers Figuren in ihren Erzählungen ähnlich ging. Dir sind also in “Madame Zolensky und der König von Fnnland“ auch nicht nahe gekommen. Mir fehlt auch ein wenig die Erklärung dafür.

@Trixie: Genau den Gedanken hatte ich auch, als ich mich fragte, was ich anstatt von Carson McCullers lesen könnte. Und ich tendiere zu einem Cozy. Irgendwas freundliches unterhaltsames, um meine Stimmung positiv zu beeinflussen, und ein wärmendes und aufheiterndes Gefühl beim Lesen auslöst und Lust macht, weiterzulesen. Das hat auch viel mit dem Wetter zu tun. Auch ich fühle mich langsam depressiv bei dem Wetter. Es freut mich, dass Du für Dich die passende Lektüre gefunden hast, und die Krimis von K.K. Beck hören sich interessant an.

Dass K.K. Beck mit Michael Dibdin verheiratet war, ist eine schöne Information, Maria! Ich mag es, von solchen Verbindungen zu erfahren. :-)

Den Film „Die Mumie“ (und die folgenden Teile) fand ich auch toll! Haben wir alle auf blu-ray, und es ist ein besonderes Vergnügen sie auf Leinwand zu schauen. Tolle Effekte, spannende Geschichten. Die schauen wir uns gern öfters an.

@Steffi: „Homer & Langley“ interessiert mich auch sehr; ich stelle mir ihre Symbiose auch gespenstig und damit faszinierend vor.

Und „Der Unberührbare“ von Banville subt schon viel zu lange bei mir. Danke für den Bericht, das Buch scheint wirklich zu lohnen.

@Maria: Die Lady Alexia Bücher interessieren mich durchaus auch, seit Ihr davon hier mal geschwärmt und ich reingelesen habe. Leider ist die Lesezeit ja immer begrenzt, so dass es dann doch wahrscheinlich eher nicht dazu kommt, dass ich sie lese. Umso erfreuter war ich, als ich kürzlich drüben im Hoerbuecher4um an Deine Info erinnert wurde, dass es die Lady Alexia Bücher als Lesungen bei Audible gibt. Das wäre meine Alternative.

@Didonia: Das finde ich auch – in Falladas „Jeder stirbt für sich allein“ kommen einem die Menschen und die Schicksale viel näher, als es in einer Dokumentation der Fall sein kann. Aus diesem Grund empfinde ich das Buch als ausgesprochen wichtig.

Ja, auch mir setzt immer sehr zu, zu was Menschen fähig sind, wenn ich davon lese. Erschreckt hat mich da auch das (wirklich tolle!) Buch „Ausnahme“ von Christian Jungersen. Denn hier werden die Themen Genozide und Mobbing miteinander vermischt. Und es wird dadurch ganz erschreckend klar, dass wir im Kleinen (z. B. Mobbing im Büro oder in einer Clique) schon zu großen Grausamkeiten fähig sind. Geschweige denn im Großen, wenn uns die Macht gegeben wird. Dass es auch im Kleinen immer und überall passieren kann und passiert, hat auch Bonny in ihrem Beitrag gut aufgegriffen.

Solche Zeiten können sowohl die schlechtesten als auch die besten Eigenschaften im Menschen hervorrufen. Die einen werden zu Bestien, die anderen zu wahren Helden.

„Jeder stirbt für sich allein“ sprach meine Gefühle so intensiv an, dass ich eines Nachts sogar davon träumte. Ein Buch, das mir sehr zugesetzt hat, ich aber nicht missen möchte.

Didonia, dass Du bei Enno Kluge einen Hals bekommst, kann ich gut verstehen. Ging mir auch so. Aber es zeigt auch wie unglaublich authentisch Fallada seine Figuren angelegt hat. Solchen Menschen begegnen wir immer und allerorts. Wie sie sich in solch schwierigen Zeiten einfügen und welche Dinge sie nach sich ziehen, ist ausgesprochen spannend. Hans Fallada hat für jeden Typus einen Stellvertreter geschaffen. Ihm ist das ganz toll gelungen.

@Bonny: Wie oben erwähnt, vielleicht wäre dann für Dich „Ausnahme“ von Christian Jungersen auch was. Daran fand ich auch faszinierend, dass es immer und überall passieren kann, und auch immer und überall passiert ist. Wir haben den Focus immer auf unsere eigene schreckliche Vergangenheit gerichtet. Darüber gehen weitere Genozide in anderen Teilen der Welt zu anderen Zeiten schnell unter. Aber dass sie passieren, hat ganz viel mit Soziologie zu tun. Und genau das ging mir beim Lesen von „Ausnahme“ auf. Ein tolles und wie ich finde thematisch auch wichtiges Buch. Es zeigt auch auf, dass auch wir dazu fähig wären. Im Kleinen lässt man sich auch oft von einer Gruppe mitreißen. Man kommt ans überlegen.

Auf „Der Besucher“ bin ich nun sehr gespannt. Ich denke, im nächsten Herbst könnte das eine geeignete Lektüre für mich sein. Dass Du wegen einer spannenden Stelle darin nicht einschlafen konntest, zeigt ja auch, dass es ein intensives Lesen ist. Sowas mag ich immer. Schön, wenn man richtig in eine Geschichte einsteigen kann. Das ist genau das, was mir derzeit bei meiner aktuellen Lektüre fehlt.

@Shaftoe: „Die nachhaltige Pflege von Holzböden“ – was für ein origineller Titel! Bei Amazon wurde ich nicht recht schlau daraus, um was es genau geht. Magst Du ein bisschen berichten?

@Alle: Nun möchte ich mich Turni und den anderen anschließen, und Euch allen ein frohes Osterfest wünschen! Schöne freie Tage! :D
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Trixie » So 31. Mär 2013, 10:45

Hallo alle,

ich bin zur Zeit mitten drin im Dorf-/Cosy-Krimi vom Australier

Brian Kavanagh: Capable of Murder.

Der Autor macht einem den Einstieg in die Geschichte leicht, er verliert keine Zeit und schreibt dabei trotzdem schön flüssig und nicht überstürzt. Nach einigen Seiten ist man jedenfalls gleich in der Handlung drin, die mit vielen kleinen Elementen gespickt ist, die einem irgendwie gleich das Gefühl geben, auf vertrautem Gebiet zu wandeln: Ein unerwarteter Brief, der die "Heldin" zum Cottage ihrer Tante aufs Land bittet, einige komische Erlebnisse auf der Zugfahrt dorthin, das seltsame Cottage mit dem riesigen Garten, der offenbar eine wichtige Rolle in der ganzen Geschichte spielt, und natürlich merkwürdige Bekanntschaften, die man nicht recht einschätzen kann. Eine ganz leicht unheimliche Note kommt dazu, weil die Hauptfigur, die junge Belinda Lawrence, allein in dem alten Cottage übernachten muß, und das bei abgestelltem Strom und nur dem Kaminfeuer als einzige Wärmequelle. Brrr... huuuuu... schaurig-schön. Und bislang macht es auch wirklich den Eindruck eines Krimis aus einer viel früheren Zeit als 2001, als es offenbar zuerst veröffentlich wurde, eher wie aus den 70ern/80ern. Das ist in meinem Fall ja durchaus nichts Schlechtes, sondern eher eine Empfehlung. Jedenfalls bin ich bislang sehr zufrieden mit dieser Lektüre.

Aber ich habe auch noch -nachdem ich die letzten Tage immer wieder über das Steampunk-Genre gestolpert bin- zu einem zweiten Buch gegriffen, nämlich zum ersten Buch aus einer Western-Steampunk-Liebesromanreihe (des Guten ist doch nie zuviel :D ). Ich habe mir

Theresa Meyers: The Hunter

als Kindle-Ausgabe gekauft -gewissermaßen als Ostergeschenk- und gestern nacht damit zu lesen begonnen. Bislang weiß ich noch nicht so recht einzuschätzen, welche Elemente darin überwiegen, es scheint tatsächlich eine ziemlich ausgewogene Mischung zu sein. Mal sehen, wie die Geschichte darin sich entwickelt.

Und jetzt wünsche ich euch allen noch ein schönes Osterfest. Wenn auch die Temperaturen zu wünschen übrig lassen und von knospendem oder gar blühendem Frühling keine Spur zu entdecken ist, so hat sich bei uns wenigstens die Sonne heute morgen erbarmt und scheint. Noch. Hoffen wir, daß das anhält.

Frohe Ostern euch allen!

Gruß,
Trixie
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » So 31. Mär 2013, 13:09

Hihi - die Brüder heißen Colt, Winchester und Remington :mrgreen:

Trixie, ich hoffe du erzählst weiter !
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Trixie » So 31. Mär 2013, 13:25

Hallo Maria,

JMaria hat geschrieben:Hihi - die Brüder heißen Colt, Winchester und Remington :mrgreen:

Trixie, ich hoffe du erzählst weiter !


ja, sie sind alle benannt nach den Lieblingswaffen ihres Vaters, der ebenfalls ein "Jäger" des übernatürlichen Bösen ist/war(?). Ein ziemlich schräger Erfinder, Marley, dessen Apparillos eine fifty-fifty Chance haben zu funktionieren, spielt wohl ebenfalls in allen Büchern der Reihe eine Rolle und bekommt sogar im vierten Teil der Reihe seine eigene Geschichte. Ich werde berichten.

Übrigens: Über die Sonne haben wir uns zu früh gefreut - es hat hier schon wieder angefangen, leicht zu schneien :cry: .
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » So 31. Mär 2013, 13:54

Hallo Trixie,

heute morgen, ein Blick in die weiße Schneelandschaft hat mich echt demoralisiert, man hat das Gefühl der Winter dauert noch ewig.

Im Bett lese ich gerade den ersten Band aus der Inspector Rutledge Serie von Charles Todd, "Die zweite Stimme, und bisher nach über 80 Seiten bin ich ganz angetan. Ich glaube, ich habe eine neue Krimi-Serie entdeckt, die mir liegt.

Im Grunde basiert der Roman auf dem klassischen Plot des Dorfkrimis. Nur spielt die Hndlung kurz nach dem 1. WK .

Inspector Rutledge, ein Mann Mitte 30, hat seine Arbeit bei Scotland Yard wieder aufgenommen und wird in den Norden Englands geschickt um der dortigen Polizei bei der Aufklärung eines Mordes an einen ehemaligen Majors zu helfen, bzw. den Fall zu übernehmen, denn es wird ein ehemaliger Kriegsheld verdächtigt den Major umgebracht zu haben. Ein heikle Sache und wenn sich dies bestätigt braucht man einen Sündenbock, so denkt sich Rutledge Vorgesetzter, kann man auf Rutledge verzichten, gegen den er eine Antipathie entwickelt hat.

Thematisiert wird u.a. die Schützengrabentrauma mit seinen unterschiedlichsten Formen und das macht die Serie nochmals einen Tick interessanter. Rutledge leidet an einer Stimme die er hört, nur sein Arzt weiß darüber Bescheid und Rutledge versucht nun seine Arbeit unter diesen recht widrigen Umständen und Ängste zu bewältigen...

Den 1. Band gibt es leider nur noch gebraucht, der 2. Band hat es zu einer Neuauflage geschafft unter neuem Titel

http://www.amazon.de/Die-zweite-Stimme- ... 699&sr=8-1

http://www.amazon.de/Fluegel-aus-Feuer- ... pd_sim_b_1 ( alter Titel = Englisches Requiem )

Trixie, die Serie würde dir auch gefallen.
Schöne Grüße, Maria
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Trixie » So 31. Mär 2013, 14:22

Da habe ich doch gleich mal gestöbert. Der erste Fall, A Test of Wills, klingt schon mal spannend. Ich überlege nur, ob ich es mir in Englisch als Ebook besorge oder in Deutsch als Papierausgabe, falls es meiner Mutter auch gefallen könnte.

Hinter Charles Todd verbirgt sich, wie ich sehe, ein Mutter-Sohn-Autorengespann, nämlich Caroline und Charles Todd. Ein Fall für den Schriftsteller-Familien-Thread.
Zuletzt geändert von Trixie am So 31. Mär 2013, 19:58, insgesamt 1-mal geändert.
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