Simon Beckett, Verwesung

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Re: Simon Beckett, Verwesung

Beitragvon Binchen » Sa 5. Mär 2011, 22:40

Huhu liebe Britti,

ich bin nun (vermutlich wg. der CD-Kürzungen) ein wenig an Dir vorbeigezogen.

Deine leicht Gereiztheit, zur Beschreibung von MONK kann ich gerade sehr gut nachvollziehen, diese Vereinfachung wirkt wirklich nicht gerade professionell von Simon Beckett.

An diesem Buch stört es mich ein wenig, dass wir hier kaum echte Ermittlungsarbeit verfolgen, trotzdem will ich natürlich wissen, was dahinter steckt. Meine Vermutung

Spoiler
Nun ist gerade durch das Gespräch zwischen Monk und David ziemlich klar geworden, dass Monk eher nicht die Zwillinge umgebracht hat - Was für Dreck hat Terry da am Stecken?
Oder doch ein anderer Ermittler - Simms?


SpoilerEnde

muss sich doch noch bewahrheiten *g*
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Re: Simon Beckett, Verwesung

Beitragvon Britti » So 6. Mär 2011, 18:50

Huhu zusammen,

ich habe heute auch schon wieder 4 Kapitel geschafft.

Ich lese deinen Spoiler lieber noch nicht Binchen.
Ich denke das ich so in 2 - 3 Tagen durch bin. Ich habe nur noch etwas über 100 Seiten.

Kapitel 16:

Nun sind sie vor Monk geflüchtet der plötzlich aus dem Nebel auftauchte. Irgendwie ist mir das alles zu inszeniert. Monk der Böse und so.... ich weiß noch nicht wie mein Urteil am Ende des Buches ausfällt.
Mittlerweile knistert es ja schon zwischen David und Sophie, war ja zu erwarten wenn er sich schon bei ihr einquartiert.
Dann der Knall am Fenster...nur eine Eule?

Kapitel 17:

Die beiden erfahren von dem Mord in Torbay. Das kann ja nur der Professor sein. Er wusste doch etwas was er auch David versucht hat mitzuteilen.

Kapitel 18:

Im Haus des Professors. Nun ist er tot und das auf üble Weise. Aber kann das wirklich nur Monk gewesen sein? Genickbruch. Ich glaube nicht. Es gibt ja hier auch noch andere kräftige Kerlchen.
Dann das was ich schon vermutete: Terry arbeitet garnicht mehr an dem Fall und das schon seit einiger Zeit nicht mehr. AHA!
Ich spekuliere mal. Das eine Opfer passte ja nicht in die Serie von Monk. War es vielleicht Terry und er wollte es nur so aussehen lassen wie ein Opfer von Monk? Er sass ja schliesslich an der Quelle. Jedenfalls ist Terry verwickelt.

Kapitel 19:

Im Moor wird der Eingang einer Höhle gefunden. Das ist vielleicht Monks Versteck. Er kennt das Moor ja wie seine Westentasche, deshalb vermutlich ach damals der Fluchtversuch. Die Höhle hat sicher auch mehrere Ausgänge.

Kapitel 20:

Dicke Luft bei Sophie. Man ist das eine sture Eule... Ich hätte Schiss so allein in so einer Gegend. Aber wenn sie nicht will muss David sie halt weiterhin bewachen ;) Ein echter Gentleman.
Nachts dann der Anruf... Wer das wohl war?
Ich habe eine weitere Theorie: Vielleicht will Monk ja seine Unschuld beweisen bei dem Mord mit dem er nichts zu tun hat und sucht Hilfe bei David. Er alsauch Sophie waren ja die einzigen damals die ihn "normal" behandelt haben.

Ich glaube derjenige der den Professor umgebracht hat hat auch Sophie angegriffen, konnte sie aber nicht umbringen, aus welchem Grund auch immer. Aber das alles geht nicht auf Monks Konto, sonst wäre sie jetzt sicher tot.

Also mein Lieblingsband wird das sicher nicht. Ich habe das Gefühl Beckett fiel nicht mehr so viel ein. Die ganzen Rückblicke sind so ein bissl Lückenfüller finde ich. Aber vielleicht überrascht mich das Buch ja zum Ende hin noch... :) Der Lesesog ist dennoch da.
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Re: Simon Beckett, Verwesung

Beitragvon Binchen » So 6. Mär 2011, 19:40

Huhu Ihr Lieben,

ich bin dann mal durch. Am Ende zog das Tempo nochmal ganz schön an, und so hab ich dann die Zeit beim Kochen und Spülen genutzt und die letzte CD gehört.

@Britti - nein, Du solltest den Spoiler auch noch nicht lesen, deshalb hab ich ihn so gekennezeichnet.

Abschließend war ich dann mit der Darstellung von Monk auch einverstanden.

Sophie mochte ich ab der Mitte des Romans so gar nicht mehr, da hat Beckett auch nochmal versucht David und Sophie eine Beziehung zu unterstellen - die konnte ich so gar nicht sehen, diese Beziehung.

Abschließend hab ich dann zwar gedacht, dass es ein guter Beckett war, aber nicht gerade der beste David Hunter, ich hätte lieber mehr echte Ermittlungsarbeit gesehen als so ein herumgeeiere um die Beziehung Sophie/David.
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Re: Simon Beckett, Verwesung

Beitragvon Britti » Mo 7. Mär 2011, 20:14

Ich habe auch fertig :lol:

Wahnsinn. Heute habe ich den ganzen Tag gelesen. Das Tempo zog nochmal so richtig an.

Ich muss auch sagen, er war spannend und okay aber nicht der Beste aus der Hunter Reihe. Da steht er bei mir an Platz 4.
Ich hatte es mir ja schon ähnlich gedacht wie es gewesen sein könnte und mit der Figur Monk war ich auch nicht so ganz zufrieden aber dennoch hat mir das Buch gefallen, doch.

Jetzt brauche ich aber mal wieder etwas anderes als einen Thriller, davon habe ich in der letzten Zeit ja viele inhalliert *g*
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Re: Simon Beckett, Verwesung

Beitragvon Binchen » Mo 7. Mär 2011, 23:32

Huhu liebe Britti,

Ich war mit der Entwicklung von Monk am Ende versöhnt, denn
Spoiler
schließlich gab es ja eine Erklärung für sein brutales Verhalten, hätte es die nicht gegeben, wäre ich auch skeptischer gewesen. Außerdem fand ich es klasse, wie er zurück blieb, weil er sicher genau wusste, dass er nicht nochmal durch den Spalt kam - irgendwie hat er sich geopfert -

Ich fand es auch sehr gelungen, dass Sophie hinterher nicht noch netter wurde, sondern David ihr auch sagt, was ihm an ihrer Einstellung nicht gefallen hat. -

Ende Spoiler
Beides hat für mich das Buch am Ende etwas besser gemacht, als ich es bis zu 2/3 empfand. Letztendlich war es wieder mal ein spannender Beckett mit Lesesog, dafür war ich dankbar, ich hoffe aber, dass es noch bessere Hunters geben wird.
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Re: Simon Beckett, Verwesung

Beitragvon Britti » Di 8. Mär 2011, 10:54

Huhuuuuu

ja Binchen, du hast recht. Ich war dann auch zufrieden so wie es letztlich war.
Monk hat sicher versucht damit seinen Fehler wieder gut zu machen.

Am Ende fand ich David auch gut. Er war nicht zufrieden mit Sophies Verhalten, hat es ihr gesagt und ist dann weg. Ich dachte schon die kommen jetzt zusammen.
So war es gut.

Aber was interpretierst du denn aus den letzten Zeilen, bzw. gehörten Sätzen. 3 Anrufe waren auf seiner Mailbox und dann nimmt er den Anruf an der sicher wichtig ist...
Ob das schon der Wink zum nächsten Band ist oder hab ch mal wieder was verpasst?
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Re: Simon Beckett, Verwesung

Beitragvon Binchen » Di 8. Mär 2011, 13:35

Huhu liebe Britti,

diesen Anruf hab ich als neuen Fall interpretiert - diesmal eben nicht der Cliffhänger wo man denken muss, ob er überlebt, sondern die klare Botschaft: Das Leben und die Fälle gehen weiter.

Schön so -
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Re: Simon Beckett, Verwesung

Beitragvon Martina » Di 8. Mär 2011, 14:45

Huhu Ihr Lieben,

genau so habe ich das Ende auch interpretiert: Es wird mit Sicherheit einen neuen David Hunter geben. Allerdings finde ich, dass das nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Ich mag sowieso diese Cliffhanger nicht unbedingt. Insofern fand ich den Anruf etwas überflüssig. Aber rein aus Marketinggründen natürlich auch wieder nachvollziehbar.

Ich fand es auch gut, wie Monk sich am Ende verhalten hat. Ich fand das auch glaubwürdig. Und eigentlich tat er mir auch leid. Die ganze Zeit wurde seine Krankheit nicht erkannt und er immer wieder bestraft. Ist schon übel.

Und Britti, Du hast ja den totalen Turbo eingelegt. :P Aber mir ging es ja auch so. Der Lesesog war super. Die Ermittlungsarbeit fehlte hier wirklich, aber öfter mal was Neues. Jedenfalls freue ich mich auf einen neuen David Hunter.
Liebe Grüße
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Re: Simon Beckett, Verwesung

Beitragvon Britti » Do 10. Mär 2011, 12:24

Huhu zusammen.

Ich bin auch kein Fan von diesen Cliffhangern.
Dafür bin ich viel zu neugierig :mrgreen:
Na wer hat denn da nun wohl angerufen :roll: Jetzt müssen wir wieder so lange warten.

Nochmal zu Monk. Ich fand seinen "Abgang" auch gut. Damit hat er für sich wieder einiges gut gemacht. Der arme Kerl hatte ja kein schönes Leben und es beweist mal wieder wie sehr wir Menschen uns von Äußerlichkeiten lenken lassen.
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Re: Simon Beckett, Verwesung

Beitragvon Martina » Fr 11. Mär 2011, 09:51

Da hast Du völlig Recht, liebe Britti. Wir lassen uns viel zu häufig von Äußerlichkeiten lenken und von Schubladendenken. Wie oft wird ein Mensch in eine Schublade gesteckt und hat keine Chance mehr rauszukommen.

Faszinierend fand ich auch an der Geschichte um Monk, was es für schäbige Krankheiten gibt und was diese auslösen können. Gerade wenn die Psyche betroffen ist, stehen die Ärzte ja häufig vor einem Rätsel bzw. tun auch körperliche Beschwerden häufig als psychosomatisch ab, damit sie sich vermeintlich nicht mehr drum kümmern müssen. Und es ist ja auch sehr schwierig dahinterzukommen, was mit der Psyche wirklich los ist.
Und gerade dann, wenn es zu irgendwelchen Ausfällen kommt, an die man sich nicht mehr erinnern kann, stelle ich mir das ganz schrecklich vor. Da kam Monk und seine Krankheit wirklich glaubwürdig rüber.
Liebe Grüße
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