Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Rachel » Di 4. Mai 2010, 16:26

Hallo Petra,

keine Sorge, ist überhaupt nichts falsch angekommen, ich hoffe, das kam nicht so rüber?

Und auf beispielsweise Fevvers Meinung bin ich auch schon sehr gespannt, eben weil sie die Rebus-Reihe so mag. Bei Dir wissen wir eben beide nicht, ob Dir Rankin generell nicht liegt, oder das hier einfach eines seiner schwächeren Bücher ist. Und ich selbst lese ja zuerst einmal die Rebus-Reihe zuende, kann zu Malcolm Fox also nur sagen, was ich hier im näheren Umfeld dazu gehört habe. Das war, zu meiner großen Freude, ziemlich positiv, allerdings eben von Leuten, die Rebus-Fans sind. ;)
Liebe Grüße,
Rachel

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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Petra » Di 4. Mai 2010, 16:32

Hallo Rachel,

Rachel hat geschrieben:keine Sorge, ist überhaupt nichts falsch angekommen, ich hoffe, das kam nicht so rüber?


Dann ist es gut! Schadet aber nichts, es noch mal deutlich gemacht zu haben.

Ja, auf Fevvers Meinung zu Malcom Fox bin ich auch besonders gespannt, wo sie ja Rebus kennt und sehr mag. Bei Dir werden wir noch ein Weilchen auf Eindrücke warten müssen (bei welchem Band bist Du noch mal?). Aber auch Binchen könnte - glaube ich - Vergleiche ziehen, da sie ein paar Bände der Rebus-Reihe gelesen hat, wenn mich nicht alles täuscht. Und mit Doris hätten wir einen Rankin-Neuling wie mich. Das wird noch interessant, wann auch immer sich hier weitere Eindrücke finden werden.

Ich denke jedenfalls dass man sich durch meine nicht so große Begeisterung nicht abhalten lassen sollte. Denn 1.) stehe ich ja noch sehr alleine mit meiner Meinung, 2.) hat er mich ja nur nicht zu 100% überzeugt - ist solide und immer noch besser als vieles andere, was der Markt so hergibt. Und 3.) ist und bleibt es ja sowieso Geschmackssache - und die gehen, wie wir immer wieder sehen, (glücklicher Weise) manchmal auseinander! :-)
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Binchen » Di 4. Mai 2010, 20:51

Huhu Ihr Lieben Rankin-Fans - und -Versucher.

Ich kann demnächst auch bei Malcom mitreden, denn ich habe ihn mir vorgestern auch gegriffen. Allerdings hab ich bisher nur 20 Seiten geschafft. Ich kenne den ersten Rebus-Roman und kann dann auch eine Meinung beisteuern.

Außerdem möchte ich natürlich auch noch für Reginald Hill werben .... Also schauen wir einfach mal ....
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Petra » Mi 5. Mai 2010, 08:39

Hallo Binchen und Rankin-Fans,

das ist ja klasse, Binchen! Ich bin so gespannt wie es Dir gefällt und auf den sich daraus ergebenden Austausch! :-)

Und gut ist auch wirklich, dass Du ja wenigstens einen kleinen Vergleich zur Rebus-Reihe ziehen kannst. Für mich ist zudem noch interessant, dass auch Du Stuart MacBride kennst (und nicht nur Band eins - da bist Du mir ja sogar voraus), denn auch da vergleicht man innerlich ja zwangsläufig ein wenig, wie ich finde. Und an Reginald Hill dachte ich bei dem Thema auch schon mal. Ich bin also ausgesprochen interessiert an Deinen Eindrücken! :-)

Ich habe nur noch die letzten Seiten, die beim Mittagessen lesen werde.

Was mir gestern noch mal sehr aufgefallen ist: Die Übersetzung ist sicher wirklich nicht die beste! Vieles, was mich ins Stocken geraten ließ beim lesen, liegt sicher daran. Wenn auch nicht alles. Z. B. der Gebrauch von Vor- und Zunamen ist - davon gehe ich mal aus - 1:1 übersetzt. Aber mal ein Beispiel für eine sicher schlechte Übersetzung (dass Ian Rankin selbst das so geschrieben hat, glaube ich nicht). Seite 482: "Wauchopes Augen verengten sich. Sie flitzten zwischen den beiden Männern hin und her." Flitzten... nicht etwas wanderten, huschten, glitten o. ä., sondern flitzten. Merkwürdig. Oder empfinde ich das nur alleine so? Und manchmal konnte ich aufgrund der etwas schrägen Satzstellung vermuten, wie der englische Satz wohl richtig gelautet hatte und wo der Übersetzungsfehler liegt. Das will schon was heißen, bei meinen kümmerlichen Englisch-Kenntnissen.

Soviel nun dazu. Viel wichtiger aber natürlich der eigentliche Inhalt. Binchen, ich bin sehr gespannt! Schön, dass Du zu dem Buch gegriffen hast! Und wie gesagt: Meine nicht ganz so positive Wertung (ich denke es werden 7 Punkte, ist ja auch nicht sooo wenig) ist ja nur eine gegen zur Zeit sehr, sehr viele andere positive! :-)
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Binchen » Mi 5. Mai 2010, 20:02

Huhu liebe Petra und liebe Interessenten,

ich hatte gerade einmal Zeit bis auf Seite 120 vorzudringen, und ich erkenne ein paar Unterschiede zu den Serienschreibern, die ich sonst gerade so mag.
Das erste, was mir auffällt, ist etwas was mir fehlt - und zwar der Humor, der bei Reginald Hills 'Dickem' immer dabei ist und auch bei Stuart MacBride durchblitzt. Oft Sarkasmus, klar - oder Ironie - aber wenigstens Witz - da ist mir hier ein hallo 'Starbucks' für den Kollegen, der immer den Kaffee kochen muss entschieden zu wenig.

Außerdem empfinde ich die Sprache auch als ein wenig hölzern. Dabei sind Blicke die flitzen nicht mein Kritikpunkt eher das Gefühl, das beim Lesen erzeugt wird.

Andererseits gefällt mir Foxy. Seine Gedanken, sein Umgang mit den Kollegen, seine Scheu sich bei seiner Schwester einzumischen , seine Zurückhaltung. Ich bin gespannt, wie sich seine und Jamies Wege noch kreuzen werden.
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Doris » Do 6. Mai 2010, 06:06

Hallo alle zusammen,

na was ihr da über Rankin schreibt bestärkt mich nicht gerade :o - lesen oder nicht? Also alleine die Tatsache dass ich das Buch schon einige Tage hier liegen habe und immer wieder etwas anderes vorziehe ist eigentlich schon Entscheidung genug.
Ich wollte einfach eine neue Reihe für mich entdecken, aber wenn ich eure Eindrücke, Petra und Binchen, lese, dann glaube ich nicht dass das für mich was ist. Zuviele andere Bücher stapeln sich ;)

Zu meinem aktuellen Buch "Die vier Ecken des Himmels":
Erstmal hat amazon eine falsche Seitenanzahl veröffentlicht, das sind keine 680 sondern über 700 Seiten. So!
Dann bleibe ich mal bei den Zahlen: Die ersten 350 Seiten lasen sich richtig gut und ich habe mich immer aufs Weiterlesen gefreut....aber das hat dann leider richtig abgeschmiert. Meines Erachtens wurde der Autor zu ausschweifend, fast schon geschwätzig. Das ging fast bis ca. Seite 500 so und ich wollte schon fast aufgeben, wäre ich nicht zu neugierig gewesen. Jetzt auf den letzten 200 Seiten gewinnt die Geschichte wieder an Aufwind.
Kurze Zusammenfassung: Annie wird im Alter von 7 Jahren von ihrem Kleinganovenvater und Schwindler bei ihrer Tante zurückgelassen (Mutter unbekannt) und sie hört bis zu ihrem 17. Geburtstag nichts mehr von ihm. Und auch da ist der Besuch von sehr kurzer Dauer. An ihrem 26. Geburtstag erhält sie einen sonderbarn Anruf, nämlich dass ihr Vater (mal wieder) von der Polizei gesucht wird. Außerdem sei er sterbenskrank. Annie, eine taffe Navy-Pilotin (eine weibliche Form von TopGun) macht sich, obwohl sie von ihrem Vater nichts mehr wissen will bei einem großen Sturm auf den Weg. Natürlich jeder Warnung zum Trotz mit dem Flugzeug. Hier werden mir die Flugkünste und das Draufgängertum der Navy ein bißchen zu sehr verherrrlicht.
So fliegt sie also bei einem Riesensturm nach St. Louis um ihren Vater zu finden.....
In abwechselden Kapiteln wird immer mal wieder ein Schwenk in die Vergangenheit gemacht und erzählt wie Annie bei ihrer Tante aufgewachsen ist

Fortsetzung folgt....


Herzlichst, Doris
"Das richtige ist das intensive Buch. Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt und nicht mehr los läßt - bis zum Ende nicht, lies oder stirb! Dann liest man lieber." Kurt Tucholsky
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Petra » Do 6. Mai 2010, 10:25

Hallo zusammen,

ich habe den Rankin gestern dann zu Ende gelesen, wie ich schon angekündigt hatte. Und eine :arrow: Rezension habe ich auch sofort geschrieben. Bei der Punktevergabe tendiere ich zwischen 6 und 7 Punkten. Kann sein, dass ich die Wertung (vorerst 7 Punkte) noch etwas nach unten abändere. Ich lasse das jetzt erst mal ein wenig auf mich wirken. 7 Punkte passt, weil es ein ganz netter, solider Krimi ist. Aber der Lesespaß tendiert eigentlich trotzdem mehr zu 6 Punkten. Ich will für mich noch abwägen, ob ich mit 6 zu wenig objektiv wäre.

Binchen, Deine ersten Eindrücke habe ich sehr interessiert eingesogen. Humor - ja, da sagst Du was! Auch das habe ich mich im Verlauf des Buchs mehrfach gefragt. Denn Rankin wird Humor bescheinigt. Man schreibt auch über diesen ersten Malcom Fox-Krimi, dass Rankin auch hier seinen Humor beweist, so dass Rebus-Fans auch diesbezüglich auf ihre Kosten kommen. Und ich fragte mich mehrfach: Humor? So eine kleine Frotzelei zwischen Kollegen (die weniger humorvoll, als vielmehr typisch/klischeehaft männlich wirkt) kann doch nicht alles sein. Ich konnte diese Erwähnung von Rankins Humor wirklich nicht nachvollziehen. Auch die Spötteleien über Schottland, gelingen Stuart MacBride einfach viel besser! Aber vielleicht ist auch genau das der Punkt: Hat man den Vergleich, kommt Rankin dagegen vielleicht (zumindest bei einigen) nicht gut weg. (Oder auch Hill, der ja auch humorvoll schreibt - etwas, womit Du mich immer wieder sehr neugierig auf seine Krimi-Serie machst).

Binchen hat geschrieben:Oft Sarkasmus, klar - oder Ironie [...]da ist mir hier ein hallo 'Starbucks' für den Kollegen, der immer den Kaffee kochen muss entschieden zu wenig.


Das hast Du gut zum Ausdruck gebracht. Denn Sarkasmus und Ironie kann man Rankin bescheinigen. Aber ohne dass es witzig wäre. Gut, Humor ist natürlich Geschmackssache. Aber ich finde, den könnte man intelligenter anbringen - käme der Wirkung zu Gute.

Binchen hat geschrieben:Außerdem empfinde ich die Sprache auch als ein wenig hölzern. Dabei sind Blicke die flitzen nicht mein Kritikpunkt eher das Gefühl, das beim Lesen erzeugt wird.


Auch das hast Du gut geschrieben, und ich will es aufgreifen: Denn mich störte auch stets unterschwellig die Sprache, weil sie hölzern auf mich wirkte. Manchmal gestellt. Manchmal etwas unstimmig. Wäre das nicht gewesen, hätte ich über die flitzenden Augen sicher hinweggelesen (wobei überlesen sicher nicht, denn es ist schon eine sehr merkwürdige Formulierung :mrgreen: ).

Übringens ging es mir manchmal auch mit den Dialogen so. Manche fand ich gut und lebensnah (wie Du schon meintest, beim Umgang mit seiner Schwester z. B.). Andere irgendwie nicht so rund. Nicht so natürlich. Nicht so in sich schlüssig. Kann man ganz schwer beschreiben. Mir lag die Sprache Rankins nicht so gut. Oder aber wie Du es schreibst, denn das trifft es im Grunde sehr genau (so hatte ich das jedenfalls auch empfunden): "...eher das Gefühl, das beim Lesen erzeugt wird." Genau!

Binchen hat geschrieben:Andererseits gefällt mir Foxy. Seine Gedanken, sein Umgang mit den Kollegen, seine Scheu sich bei seiner Schwester einzumischen , seine Zurückhaltung. Ich bin gespannt, wie sich seine und Jamies Wege noch kreuzen werden.


Das schrieb ich auch in meiner Rezension. Eigentlich hat Foxy großes Potenzial. Aus ihm könnte ein richtig interessanter Serienheld werden. Band eins lässt mich allerdings leider befürchten, dass Rankin es nicht ausschöpft, wie ich es mir jedoch wünschen würde.

Ich lausche Deinen Eindrücken gebannt! Bitte versorge mich (uns) reichlich damit. Ja?

Doris: Ich kann Dir diese Serie leider nicht empfehlen. Mag sein, dass sie Dir dann doch gefallen würde (die Stimmen im Internet dazu sind ja durchweg sehr positiv), aber ich persönlich kann Dir das Buch wirklich nicht empfehlen. Dein Wunsch Dich wieder mal einer Serie zuzuwenden, kann sich aber vielleicht bei Stuart MacBride entladen? Den könnte ich Dir sehr empfehlen. Ein Polizeikrimi, mit Humor (aber intelligent und wohl dosiert eingesetzt), interessanten Figuren und viel Atmosphäre. Wie gesagt: So unendlich viele Bände gibt es davon noch nicht. Vielleicht wäre das doch eine gute Alternative für Dich?

"Die vier Ecken des Himmels" wäre wegen dieser Navy-Verherrlichung (und das Thema Navy überhaupt - im Film noch ok für mich, als Buch mag ich mich in dem Bereich nicht so gern aufhalten) auch nicht so unbedingt mein Ding. Und dass der Autor dann irgendwann allzu geschwätzig wird, hört sich auch nicht gut an. Sowas mag ich auch nicht, weiß ich durch meine langsam steigende Leseerfahrung besser einzuschätzen. Ein Roman sollte immer auch in gewisser Weise straff sein, sein Ziel verfolgen. Gern darf man auch mal innehalten, wenn der Autor denn ein guter Erzähler ist und er es versteht Interesse zu erzeugen, auch wenn es mal von der eigentlichen Handlung ein wenig abweicht. Aber bitte nicht 200 Seiten lang.

So bin ich mal gespannt, ob der Aufwand Dich bis zu Ende hin jetzt flotter trägt.

Ich habe mir gestern übrigens noch kein neues Buch gegriffen. Ich hatte zuletzt zwei weniger gute Leseerlebnisse (Maria Ernestams "Mord unter Freunden" und Ian Rankins "Ein reines Gewissen"). Ich möchte jetzt ein wenig Sicherheit für meine neue Lektüre haben, was für den Griff zu einem meiner Lieblingsautoren spricht. Andererseits locken auch viele neue Bücher/Autoren. Mal sehen. Gestern hatte ich keine Ruhe was neues auszusuchen, da mein Schatz gestern Nacht in seine Heimat geflogen ist. Wir waren deswegen beide sehr aufgeregt und außerdem war mein Bruder da, weil er ihn netter Weise zum Flughafen gefahren hat. Heute Abend werde ich dann mal nach neuer Lektüre Ausschau halten.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon DorisV » Do 6. Mai 2010, 20:48

Da ich mich auf allgemeinen Wunsch ja öfters zu Wort melden soll: Ich lese gerade Elif Shafak: The Forty Rules of Love.

In dem Buch geht es um eine fast 40jährige Hausfrau, Ehefrau eines wohlhabenden Zahnartzes, Mutter dreier halbwüchsiger Kinder, die für eine Agentur ein Manuskript lesen soll - und sich total in den Autor dieses Manuskriptes verliebt.

Ich hab zwar noch nicht viel gelesen - aber das bisher gelesene überzeugt mich total.

Die Kurzbeschreibung von Amazon.de
Kurzbeschreibung
An American housewife is transformed by an intriguing manuscript about the Sufi mystic poet Rumi

In this lyrical, exuberant follow-up to her 2007 novel, The Bastard of Istanbul, acclaimed Turkish author Elif Shafak unfolds two tantalizing parallel narratives- one contemporary and the other set in the thirteenth century, when Rumi encountered his spiritual mentor, the whirling dervish known as Shams of Tabriz-that together incarnate the poet's timeless message of love.

Ella Rubenstein is forty years old and unhappily married when she takes a job as a reader for a literary agent. Her first assignment is to read and report on Sweet Blasphemy, a novel written by a man named Aziz Zahara. Ella is mesmerized by his tale of Shams's search for Rumi and the dervish's role in transforming the successful but unhappy cleric into a committed mystic, passionate poet, and advocate of love. She is also taken with Shams's lessons, or rules, that offer insight into an ancient philosophy based on the unity of all people and religions, and the presence of love in each and every one of us. As she reads on, she realizes that Rumi's story mir­rors her own and that Zahara-like Shams-has come to set her free.


Liebe Grüße
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Petra » Fr 7. Mai 2010, 09:33

Hallo DorisV,

ja, das ist ganz toll, dass Du Dich jetzt öfters zu Wort meldest! Und dann auch noch mit so einem interessanten Leseerlebnis! Hab Dank dafür!

Elif Shafak will ich auch schon lange kennenlernen. Ich habe "Der Bonbonpalast" von ihr zu Hause. Es wartet auf Lesezeit. Und ein Hörbuch habe ich auf meinem iPod: "Der Bastard von Istanbul". Soll laut Kundenrezensionen bei Amazon auch ganz klasse sein!

Und wie ich mit Freude durch Dich höre, gibt es was neues von Elif Shafak. Zunächst wohl nur auf Englisch, aber ich hoffe (da ich nicht so gut Englisch kann), dass davon demnächst eine Übersetzung heraus kommt. Denn der Inhalt hört sich sehr schön an und Du bist bis jetzt sehr überzeugt. Wenn das mal nicht neugierig macht!

Dankeschön für Deinen Bericht - sehr bereichernd!

Noch etwas: Vielleicht, vielleicht, vielleicht, sehe ich dieses Jahr Istanbul. Das wäre doch ein schöner Anlass "Der Bonbonpalast" zu lesen. (Auch Orhan Pamuks "Istanbul" wäre sicher eine schöne Idee. Oder Mario Levis "Istanbul war ein Märchen".)

Ich selbst habe noch kein neues Buch gegriffen. Auch gestern Abend war mir das alles zu sehr auf die Schnelle. Ich konnte mich nicht recht entschließen. So habe ich heute noch mal "Tee & Rosen" von Heidi Howcroft mit dabei und lasse mir in ihren Erzählungen von England, ihrem Cottage, der Nachbarschaft und all dem erzählen. Gestern habe ich im "Gartenbuch-Thread" schon ein wenig was dazu geschrieben. Ich fühle mich von Heidi Howcroft wirklich sehr gut unterhalten. Und im Moment ist es für mich Unentschlossene genau das richtige, da man die Lektüre jederzeit unterbrechen kann. Sind ja alles einzelne Geschichten von ihrem Leben dort.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Britti » Fr 7. Mai 2010, 14:10

Hallo zusammen.

Ich habe in diesem Jahr noch kein so glückliches Händchen bei meiner Buchwahl gehabt.
Ich quäle mich immernoch durch die Gottesanbeterin. *gääähn*
Ich denke ich werde es abbrechen. :roll:

Ich glaube ich schnappe mir den neuen Francis. Da kann ich eigentlich nicht falsch machen.
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