steffi hat geschrieben:Oscar and Lucinda - den Film kenne ich noch nicht, wobei ich mir Raplp Fiennes nicht unbedingt als Oscar vorgestellt hätte, denn der ist ja rothaarig und nicht gerade hübsch.
steffi hat geschrieben: Ich kann mir auch vorstellen, dass es mit einem englischen Hörbuch am Anfang schwierig ist, auch, weil Carey viele australische und alte englische Ausdrücke verwendet. Ich habe das englische Wörterbuch auf dem Kindle am Anfang fleißig benutzen müssen


@Maria: Wie läuft es bei Dir mit den „Parallelgeschichten“? Wie weit bist Du inzwischen eigentlich?
eine so sensationelle Erfahrung, mit dem Leben anderer Menschen in Berührung zu kommen, daß ich bei der Rückgabe des Buchs die Bibliothekarin fragte: "Ist das alles tatsächlich passiert?" Und sie hat mir erklärt: "Es ist passiert, aber nur im Kopf der Schriftstellerin. Und natürlich auch in deinem Kopf. Das macht einen Roman aus. Er ist ein Austausch von Träumen."
Wenn ich mich den letzten Seiten eines Romans von Ihnen nähere, dann empfinde ich ein Gefühl ehrlichen Bedauerns, weil ich merke, daß ich eine Beziehung mit Figuren aufgeben muß, die ich liebgewonnen habe. Und eine Ecke der Welt wieder verlassen muß, wo ich lohnende Wochen und Monate verbracht habe. Ich lese nämlich langsam und gründliche. Wenn die Seiten weniger werden, kommt es mir vor, als ob mir etwas weggenommen würde, etwas Kostbares, das unersetzbar ist.
Vielleicht lachen Sie über das, was ich jetzt sagen möchte, aber wenn ich sehe, wie wenig Seiten mir noch bleiben, rationiere ich sie. Dann erlaube ich mir täglich nur einige wenige Seiten, und wenn die letzte Seite kommt und ich das Buch zuschlage, dann starre ich minutenlang auf die Karte auf dem Vorsatzpapier und bin mir bewußt, daß mich etwas Wertvolles angerührt hat.
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