Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Di 5. Apr 2011, 16:44

Hallo Maria,

das ist liebe, dass Du bescheid geben wirst. Da die Geschichten ja kurz sind, passt es vielleicht, zeitnah auch zu lesen. :-)

Es freut mich, dass ich es noch mal schön in Kürze fassen konnte. Und zu den Kürzestgeschichten noch: Die finde ich auch interessant, habe da aber nur ganz geringe Erfahrungen mit, durch Dich und Wolf. Mit Lydia Davis. Aber ich finde das auch sehr spannend.

Den Begriff Miniaturen finde ich auch schön. Zumal er manchmal einfach am besten beschreibt, was man vorfindet.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Di 5. Apr 2011, 16:50

Hallo, ihr Lieben,

Petra hat ja gerade mit dem "Trinker" von Fallada Bekanntschaft geschlossen. Ich weiß nicht, ob es sich lohnt, einen eigenen Bereich dafür zu eröffnen. Aber ich fände es mal interessant, aus welchen Blickwinkeln über dieses Thema in der Literatur geschrieben wurde.

Mein Vater, mein Großvater und eventuell noch weiter waren Alkoholiker. Ich habe von kleinauf nur negative Erinnerungen zum Thema Alkohol.
In meinem derzeitigen Buch "Wilde Dichter" lerne ich dagegen einen rechts sympathischen Trinker kennen: Jack London, der auf einigen Fotos auf den ersten Blick eine frappierende Ähnlichkeit mit John F. Kennedy hat. Jack London scheint Zeit seines Lebens getrunken zu haben. Er hat sich aber nicht als alkoholsüchtig gesehen. Er konnte anscheinend gut damit leben. Später haben ihm allerdings seine Körperorgane die Rechnung präsentiert.
"Eine Versuchung wird man nur los, indem man ihr nachgibt."

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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Di 5. Apr 2011, 16:56

Hallo Didonia,

oh ja, ich wäre schon mal sehr interessiert an einem Thread über Alkohol in der Literatur! Vielleicht als Erweiterung "Alkohol / Sucht in der Literatur", falls jemand noch andere Sucht-Erkrankungen mit einbinden möchte? Nur eine Idee - hat beides so seins.

Würdest Du den Thread einrichten, liebe Didonia? Ich werde mich bald darin zu Wort melden! Tolle Idee! Auch ich habe diesbezüglich vieles zu verarbeiten. Und mich interessiert das Thema deshalb immer wieder sehr. Es gehört einfach zu meinem Leben dazu, und ich setze mich immer wieder gern damit auseinander.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Mi 6. Apr 2011, 09:54

Hallo Doris,

ich habe mich mal wieder in Deinen Monats-Stapeln umgesehen und habe Fragen an Dich! :-)

Einmal zu "Ernster als Liebe" von Peter Goldesworthy. Darauf hattest Du Dich ja sehr gefreut. Aber die Bewertung (- 3,5) zeigt mir, dass es Deine Erwartungen nicht ganz erfüllt hat. Woran lag es? Und welches Buch ist denn Dein Lieblingsbuch von Peter Goldesworthy (falls mehrere, so bitte gern auch mehrere).

Über "Alles was bleibt" von Annette Hohberg bin ich kürzlich beim stöbern in einer Buchhandlung gestolopert. Das Thema interessierte mich, und ein reinlesen hat mich dazu verleitet, es zu kaufen. Wie ich gerade sehe, hast Du es im März noch dazwischen geschoben, aber es bekam von Dir auch nur eine Bewertung von - 3,5. Auch hier vermute ich, dass es Dich nicht so begeistert hat, wie angenommen. Woran lag es? Ich wäre an Deinen Eindrücken zu dem Buch sehr interessiert. Vielleicht kann ich meine dann ja demnächst noch hinzufügen.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Doris » So 10. Apr 2011, 21:10

Hallo liebe Petra,
Hallo an alle,

die Geschichte von Robbie der sich in seine Lehrerin verliebt war einfach nicht schön erzählt, die Protagonisten waren unsympathisch und alles war sehr sperrig, ich bin da einfach nicht reingekommen. Ich werde morgen meine Rezi einstellen. Maestro und auch "Nacht für der Hunde" fand ich stilistisch weitaus besser.

Bei "Alles was bleibt" hatte ich einige begeisterte Stimmen in versch Zeitschriften gelesen und hatte mir dadurch einiges erhofft. Was soll ich sagen? Es ist so schlicht geschrieben und wiederholt sich im Ablauf ständig, ich war an zwei Nachmittagen durch damit und verstehe die Begeisterung ehrlich gesagt nicht.

Liebe Grüße
"Das richtige ist das intensive Buch. Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt und nicht mehr los läßt - bis zum Ende nicht, lies oder stirb! Dann liest man lieber." Kurt Tucholsky
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Binchen » So 10. Apr 2011, 21:17

Diese Sonne *seufz* ,

hat mich heute so verführt, dass ich fast non-stop gelesen habe. So konnte ich endlich die Opferlämmer genießen. Denn das Tempo der Geschichte zieht immens an. STROM - als Mordwaffe - ist beeindruckend neu für mich.

Und mir wird klar, dass ich es in der Rhyme/Sachs-Serie nun immer beim Buch oder der kompletten Lesung lassen muss, denn das Leben der Figuren ist wichtig, bringt die Sympathie für die Figuren herüber, die die gekürzte Lesung der Krimis vernachlässigt. Mir gefällt die detaillierte Entwicklung besser.
Winke Binchen
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Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält.” William Somerset Maugham (1874-1965)
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Doris » So 10. Apr 2011, 21:30

Hatte ich vorhin ganz vergessen:

Jeden Tag, jede Stunde - Natasa Dragnic

Damit mache ich heute Abend weiter und bin auch hier wegen der vielen Lobreden sehr gespannt auf das Buch.

Liebe Grüße
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Mo 11. Apr 2011, 15:41

Liebe Doris,

Danke für Deine Eindrücke zu "Alles was bleibt". Wie schade, scheinbar dann doch wieder ein Roman, der sich gut weg liest, aber keine bleibenden Eindrücke hinterlässt. Ich werde ihn gewiss noch lesen, und hoffe, mir ergeht es anders. Aber ich fürchte, es ist nicht der Fall. Ich werde auf jeden Fall aber berichten, wenn es soweit ist.

Vielen Dank auch für die Gründe, aus denen "Ernster als Liebe" seine Versprechungen nicht halten konnte. Und gut zu wissen, welche Romane von Peter Goldsworthy Du sonst noch gelesen und Dir besser gefallen haben. Deine Rezensionen dazu waren auch sehr hilfreich! "Nacht für der Hunde" klingt gut. Danke!

Wie Dir "Jeden Tag, jede Stunde" von Natasa Dragnic dann jetzt gefällt, darauf bin ich schon gespannt. Das könnte inhaltlich auch gut was für Barbara sein, meine ich. Vielleicht liest sie hier ja gerade mit.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Martina » Di 12. Apr 2011, 08:10

Hallo zusammen,

ich habe gestern Schikanen von Dick und Felix Francis beendet. Das war ein typischer Francis, der mir richtig gut gefallen hat: Rennbahnmilleu, Ermittlungen, Erpressungen und das Ganze glaubwürdig und spannend geschildert. Ein sehr gelungener Krimi, der mir sehr viel Spaß gemacht hat. :P
Liebe Grüße
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon steffi » Di 12. Apr 2011, 10:51

Ich habe am Wochenende Siegfried Lenz "Heimatmuseum" beendet, das ich mit u.a. JMaria ja in einer Leserunde lese.

Am Anfang war es etwas sperrig für mich, zu phantastisch waren die Erinnerungen an den Vater. Aber ich brauchte eine Weile, bis ich begriff, dass es eben Erinnerungen eines Kindes waren, denn obwohl die Geschichte aus der Erinnerung eines Erwachsenen erzählt ist, sind doch die einzelnen Abschnitte aus der Sicht des damaligen Alters. Eine sehr schöne Spielerei mit der Zeit, die mir sehr gefallen hat.

Im Laufe des Romans nahm dann die Spannung und das Erzähltempo zu (oder lag es an meiner neuen Lesebrille ?), und wieder einmal bin ich sehr begeister von Siegfried Lenz. Wie er den Begriff Heimat beleuchtet und auch den Mißbrauch, der damit getrieben wurde und wird. Er regt zum Nachdenken an, aber gleichzeitig erfährt man auch sehr viel über das Leben in Masuren bis zur Vertreibung. Ich habe es sehr genossen, auch den Austausch mit JMaria.
Gruss von Steffi

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