Hallo zusammen,
ich musste am Wochenende noch etwas beilegen, als ich über einen Aktions-Gutschein ein Hörbuch („Gute Geister“ von Kathryn Stockett – die Romanvorlage zu dem tollen Film „The Help“) kaufte. So ist auf dem Weg zu mir:
Stewart O’Nan: Emily, alleinIch freue mich so sehr auf das Wiedersehen mit Emily und Arlene. Eine erste Kundenrezension gibt es auch schon bei Amazon. 5 volle Sterne.
@NatiFine: Nicht wahr?! Das waren wirklich tolle Schnäppchen!

"Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" von Eric-Emmanuel Schmitt habe ich vor langer Zeit gelesen, und später als Hörbuch gehört. Das Buch hat mir gefallen, aber das Hörbuch hat mich erst so richtig für das Buch einnehmen können. Ich bin gespannt, wie es auf Dich wirken wird. Übrigens höre ich seither gern ab und an ein Hörbuch von diesem Autor. (Hier meine
Rezension zum Hörbuch.)
Da fällt mir ein, dass ich letztes Jahr auch die Verfilmung auf DVD gekauft habe. Die könnte ich eigentlich bald mal gucken.
@Maria: Ja, die Reclam-Ausgaben sind schön gestaltet. Besonders "Adam Bede" von George Eliot. Anders als die von Anthony Trollope, aber sehr schön. Auch wieder in kleinem Format.
Saul Bellows „Ein Diebstahl“ wurde im literarischen Quartett besprochen. Ich muss unbedingt mal in meiner CD-Rom forschen, was damals über diese Novelle gesagt wurde.
Der Inhalt:
»Zusammen sieben Ehen, und wir lieben uns noch immer«, sagt Clara Velde zu Ithiel Regler, mit dem sie nie verheiratet war. Symbol ihrer Zuneigung ist ein Verlobungsring mit einem herrlichen hellen Smaragd, den Clara zwanzig Jahre zuvor Ithiel abgetrotzt hat und den sie weiterhin trägt. Ithiel, der als einflußreicher Berater von Politikern und Wirtschaftsleuten in Washington arbeitet, ist nach wie vor ihr wichtigster Gesprächspartner und Halt in einem oft dynamischen Leben.
Groß, blond, gutaussehend, hat Clara sich einen Teil der Naivität des Mädchens aus dem Mittleren Westen bewahrt, aber auch die gewieften Überlebensstrategien einer intellektuellen, erfolgreichen New Yorkerin entwickelt. Sie arbeitet in einem Zeitschriftenverlag, wo sie für Frauen- und Modefragen zuständig ist. Wilder Velde, ihr vierter Ehemann, mit dem sie drei kleine Mädchen hat, zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß er Thriller liest, wenn er nicht gerade die Wahlkampagne eines erfolglosen Präsidentschaftskandidaten organisiert. Er geht Clara unglaublich auf die Nerven. So trifft sie es besonders hart, als sie feststellen muß, daß der Smaragdring, den sie schon einmal verloren geglaubt und dann wiedergefunden hatte, verschwunden ist. Gestohlen. Der mutmaßliche Täter ist schnell ausgemacht. Mit Spürsinn, Geduld und viel menschlichem Einfühlungsvermögen versucht Clara, den Ring zurückzubekommen. Es gelingt ihr nicht nur, sie erfährt dabei auch viel über sich selbst.
Ein Diebstahl ist eine witzige, spannend zu lesende Novelle, die Saul Bellow von neuem als einen Meister der Charakterzeichnung zeigt. Mit stilsicherer Brillanz entwirft Bellow das Porträt einer ungewöhnlichen Frau und ihrer Partner, vermittelt er die Atmosphäre des Lebens ins New York.