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Rückblick - Euer Lesejahr 2024

BeitragVerfasst: Do 26. Dez 2024, 12:24
von JMaria
Hallo zusammen,

Wie ist eure persönliche Lesebilanz für 2024.
Wir sind auf eure Antworten gespannt.

Re: Rückblick - Euer Lesejahr 2024

BeitragVerfasst: Di 31. Dez 2024, 13:38
von Petra
Hallo zusammen,

wie ich schon in den Lesevorsätzen fürs neue Jahr schrieb, ist mein diesjähriges Lesejahr im April eingebrochen, da ich dann eine Wiedereingliederung begonnen habe, obwohl meine gesundheitlichen Baustellen alles andere als abgeschlossen waren, und ich aus den Arzt- und Behandlungsterminen einfach nicht rauskomme. Nichts desto trotz habe ich im ersten Quartal so viele Bücher gelesen, dass mein Lesejahr insgesamt gar nichts so schlecht war. Wenn die Vielfalt auch gelitten hat, da ich meine Lesevorhaben nach April dann nicht mehr erfüllen konnte. Da gingen dann nur noch leichteres Sachen.

Gelesen habe ich 19 Bücher. 15 davon bis zum 07.04.2024! :starr:
Danach also quasi kaum noch was.

Darunter 5 Highlights (werde ich im Topps und Flops-Thread noch aufzählen). Also hatte ich ein richtig gutes Lesejahr in der Summe gesehen.

Seiten waren es nur 5814. Darunter nur 3 ebooks. Kümmerlich dieses Jahr! Mit Schuld war da aber womöglich auch die Auswahl, die mir nicht gut geglückt ist. Unter den ebooks hatte ich zwei Flops, die mir die Leselust verhagelt haben, und meine Leseflaute dann auch noch zusätzlich verstärkt haben. Ich habe mich ewig lang durch diese beiden ebook-Flops gequält.

Gefreut habe ich mich, dass ich aus meinen Leseprojekten Erzählungen/Kurzgeschichten sowie und Seefahrt- und Abenteuerromane etwas dabei hatte.

Ich war 2024 literarisch fast ausschließlich in Europa und in Amerika unterwegs, außer einem Abstecher nach Australien, den ich mir hätte sparen können.

Mehr gibt es glaube ich nicht über meine Lesejahr zu sagen. Ich bin gespannt auf eure!

Re: Rückblick - Euer Lesejahr 2024

BeitragVerfasst: Sa 4. Jan 2025, 13:12
von JMaria
Hallo Petra,

Gefreut habe ich mich, dass ich aus meinen Leseprojekten Erzählungen/Kurzgeschichten sowie und Seefahrt- und Abenteuerromane etwas dabei hatte.



Das ist doch positiv. Feine Projekte. Ich lese deine Berichte immer sehr gerne. Da ich Erzählungen auch sehr schätze, kann ich mich aus deinen Tipps bedienen. Auch Seefahrt und Abenteuer spricht mich immer an :nicken_freudig:


Meine Zusammenfassung folgt.

Re: Rückblick - Euer Lesejahr 2024

BeitragVerfasst: Mo 6. Jan 2025, 17:53
von Petra
JMaria hat geschrieben:Hallo Petra,

Gefreut habe ich mich, dass ich aus meinen Leseprojekten Erzählungen/Kurzgeschichten sowie und Seefahrt- und Abenteuerromane etwas dabei hatte.



Das ist doch positiv. Feine Projekte. Ich lese deine Berichte immer sehr gerne. Da ich Erzählungen auch sehr schätze, kann ich mich aus deinen Tipps bedienen. Auch Seefahrt und Abenteuer spricht mich immer an :nicken_freudig:


Meine Zusammenfassung folgt.


Ja, ich bin auch zufrieden. Besonders im Anbetracht, dass das Jahr so voll und schwierig war, und mir nur in den ersten dreieinhalb Monaten Zeit zum Lesen blieb. Aber die habe ich doch bestens genutzt! :nicken_freudig:

Freut mich, dass du meine Berichte aus meinen Lese-Projekten immer gerne liest. Das freut mich! Und ich freue mich schon, auf hoffentlich wieder schöne Entdeckungen für meine Leseprojekte, die ich so gerne mag. :cheerleader:

Re: Rückblick - Euer Lesejahr 2024

BeitragVerfasst: Mo 6. Jan 2025, 20:20
von Shaftoe
Nunja, ich kanns kaum selber glauben, allerdings sind meine großen Lesezeiten vorbei.

Zum einen sind meine Äuglein nicht mehr die besten, der tiefere Grund ist allerdings: ich habe das Gefühl alles schon gelesen zu haben. Das hört sich sehr arrogant an, aber ich finde kaum mehr etwas was mich fesselt. Für ein gelesenes Buch kommen momentan 5 Abbrüche.

Was noch geht sind Tops aus der Vergangenheit (nicht immer) oder moderne Sachbücher (von denen es auch nicht so viele gibt).

mal sehen wie es weitergeht (genügend alte Schwarten stehen ja noch rum)

Grüße

Re: Rückblick - Euer Lesejahr 2024

BeitragVerfasst: Mo 6. Jan 2025, 20:48
von Barbara
Shaftoe hat geschrieben:(...)ich habe das Gefühl alles schon gelesen zu haben. Das hört sich sehr arrogant an, aber ich finde kaum mehr etwas was mich fesselt. Für ein gelesenes Buch kommen momentan 5 Abbrüche.
Grüße


Das hört sich irgendwie bekannt an. Mir geht es ähnlich. Auch mir fällt es schwer etwas zu finden, was mich wirklich fesselt. Die letzten Monate zappte ich nur durch die Bücherwelt. Bei mir scheitert es schon an den Beschreibungen, sprich ich lese sie erst gar nicht an.
In meiner Not bin ich dann zu Sachbüchern oder Büchern mit realem Bezug übergegangen. Da erhoffe ich mir doch zumindest eine interessante Lebensgeschichte oder Sach"geschichte".
Mein weitere Ausweichpunkt ist das englische Lesen. Da kenne ich zwar auch die Geschichten, aber mein zieht Englisch seinen Nutzen daraus.
Aber du hast wirklich recht, es wiederholt sich alles irgendwie, genau wie bei abonnierten Fachzeitschriften. Da habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass wenn man lange genug dabei ist, sich die Themen wiederholen.
Irgendwie kann einen die Literatur auch nicht mehr catchen, vor allem, wenn man bereits sehr viel gelesen hat. Bei Filmen mache ich eine ähnliche Erfahrung. Schade!

Re: Rückblick - Euer Lesejahr 2024

BeitragVerfasst: Mo 6. Jan 2025, 22:07
von Didonia
Hallo Shaftoe, hallo Barbara,

vielleicht kommt es auch daher, dass ihr so viel gelesen habt. In einer Literaturzeitschrift stand geschrieben, dass Leserinnen*, die mehr als 50 Bücher im Jahr lesen, zu den Viellesern gehören.
Mit meinen mehr als 80 gehöre ich dazu. Allerdings habe ich anspruchsvollere Bücher auch erst sehr spät entdeckt, sodass ich immer noch etwas für mich finde.

Re: Rückblick - Euer Lesejahr 2024

BeitragVerfasst: Di 7. Jan 2025, 06:53
von Barbara
Didonia hat geschrieben:Hallo Shaftoe, hallo Barbara,

vielleicht kommt es auch daher, dass ihr so viel gelesen habt. In einer Literaturzeitschrift stand geschrieben, dass Leserinnen*, die mehr als 50 Bücher im Jahr lesen, zu den Viellesern gehören.
Mit meinen mehr als 80 gehöre ich dazu. Allerdings habe ich anspruchsvollere Bücher auch erst sehr spät entdeckt, sodass ich immer noch etwas für mich finde.


Liebe Didonia,

das klingt plausibel. Ich hatte eine sehr intensive Phase des Lesens und während dieser Zeit las ich u. a. sehr sehr viele Klassiker und da kann es durchaus sein, dass ich nun erst einmal in der Phase einer gewissen Orientierungslosigkeit bin, so wie wenn man am Ziel "einer Reise" angekommen ist und erst einmal in ein "Loch" fällt.
Ich bleibe optimistisch, dass es sich auch wieder ändern wird.

Re: Rückblick - Euer Lesejahr 2024

BeitragVerfasst: Di 7. Jan 2025, 09:14
von Petra
Ach Shaftoe, das ist schade! An dir geht ein so guter Leser verloren!

Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend, und vielleicht wird es wieder was mit den Büchern und dir. Manchmal hilft ja eine Pause. Aber manchmal ist und bleibt auch die Luft raus, wenn eine Leidenschaft einen nicht mehr packen kann.

Ich hoffe, dass es sich legt, und du wieder Gefallen an Büchern finden kannst. Mir hilft, dass sich mir immer mal wieder (für mich) neue Genres erschließen. So waren es vor einigen Jahren die Kurzgeschichten. Ich mochte Erzählungen nie gerne. Inzwischen liebe ich sie. Und da gibt es für mich noch ganz viel zu entdecken. Genauso habe ich vor wenigen Jahren mein Interesse für Seefahrt- und Abenteuerromane entdeckt. Da gibt es auch so viel, was ich noch lesen könnte und möchte. Und bisher nahezu ganz verschlossen waren mir historische Romane. Da sind ein paar wenige ausgesuchte für mich inzwischen vorstellbar. Auch hier könnte sich ein Türchen auftun. Aber es gibt auch eine Tür, die bei mir sehr zugegangen ist. Thriller. Die habe ich Beginn meiner Leseleidenschaft in Massen gelesen. Und da kam bei mir auch das Gefühl auf, dass ich sie nun alle kenne. Keiner mir mehr etwas neues erzählen kann. Sondern es alles nur Versatzstücke des schon Bekannten sind. Ist auch vermutlich wirklich so in diesem Genre. Ich bedauere das in einer Weise, denn ich hatte früher wirklich solchen Spaß an diesen spannenden Büchern, bei denen man nicht nachdenken musste. Das war wirklich entspannend. Das ist mir verloren gegangen, und kommt so auch nicht mehr zurück. Bei dir könnte es auch so sein. Nur da du (da hat Didonia vielleicht einen guten Punkt vorgebracht) sehr viel gelesen hast, und auch in verschiedenen Genres, und sie nun alle von deinem Leseunmut betroffen sind, gehen bei dir womöglich grad mehrere Türen zu. Vielleicht findet sich ja noch irgendwo eine offene Tür, durch die du noch nicht so häufig gegangen bist...

Aber falls nicht, so gibt es bestimmt auch anderes im Leben, was diese Lücke füllen wird. Das hoffe ich zumindest doch sehr. Vielleicht eine weitere Leidenschaft, für die durch die weggefallene Lesezeit nun mehr Zeit ist. Oder eine neue...

Ich wünsche es dir sehr.

Wenn ich es recht bedenke, kann ich vielleicht froh sein, dass ich zur Sorte der langsamen Leser gehöre. Ich kann einfach nicht schnell lesen. Zudem habe ich auch nie so viel Lesezeit, wie ich mir wünsche. Es steht einfach immer so viel anderes an. So bleibt in mir noch viel Vorfreude aufs Lesen, und ich habe das Gefühl, dass noch ganz viel Interessantes auf mich wartet, es noch ganz viel für mich zu entdecken gibt. Einerseits bedaure ich immer, dass nicht mehr Zeit bleibt. Andererseits nutzt es sich so auch nicht so schnell ab. Vielleicht auch ein Vorteil.

Dass deine Äugleins nicht mehr so wollen, ist noch so ein Punkt, den ich ja auch zur Genüge kenne. Das nimmt dem Lesen auch ein Stück der Freude. Bei mir ist Lesen nicht mehr mit Entspannung verbunden, sondern leider oft mit dem Gegenteil: Anspannung. Weil ich mich unnatürlich halte, um möglichst gut sehen zu können. Das nimmt dem ganzen doch einiges. Zum Glück geht es mit dem e-Reader besser. Geht das bei dir auch besser? Oder trotzdem nicht gut?

Re: Rückblick - Euer Lesejahr 2024

BeitragVerfasst: Di 7. Jan 2025, 12:22
von Shaftoe
Danke für eure Tipps und Anteilnahme, letztere ist aber gar nicht nötig. Ich hab schon öfter in meinem Leben Hobbies und Schnurren über den Haufen geworfen. Das schmökern hab ich ja nicht ganz aufgegeben, nur auf ein drittel reduziert. Meinen Buchhändler wirds nicht freuen wenn ich in Zukunft etwas wählerischer bin:-)

Elektrische Lesegeräte: ich kann mich nicht anfreunden damit, bin einfach Buchliebhaber.

Vorerst probiere ich erneutes Lesen, heuer klappts bereits: nach Dennis Lehane - Sekunden der Gnade hab ich wieder ein wahres Schmuckstück ausgegraben

Stevenson/Osbourne - Die falsche Kiste - geschenkt bekommen Weihnachten 1978, mehrmals gelesen, bleibt in der ewigen Hitparade mindestens unter den ersten Fünf.

mal sehen was das Jahr so bringt

Grüße