Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Sonja » Mi 17. Aug 2022, 10:06

Hallo Petra,

super, das klingt rundum gelungen mit “Lost in Fuseta”! Schön, wenn alles so passt :nicken_freudig:

Ich genieße meinen Aufenthalt in Holt auch gerade sehr und ebenfalls, wieder ein Hörbuch zu hören. Da ist gerade auch nochmal etwas gezündet. Ich denke, wenn Dir “Lied der Weite” gefallen hat, wird Dir “Ein Sohn der Stadt” auch gefallen.

Mit Kent Haruf habe ich in diesem Jahr noch einen weiteren Autor richtig für mich entdeckt und festgestellt, dass das von mir so geliebte “Our Souls at Night” definitiv keine Eintagsfliege war. Schade, dass so wenig von ihm vorliegt.

Nicolas Batthyany liest grandios. Fast noch besser, als bei “Lied der Weite”. Mal sehen, ob es noch mehr von ihm Gelesenes gibt und wenn, was.

Ich bin befinde mich nun in der zweiten Hälfte und Minuten flitzen so dahin – aber in der schönen ruhigen Erzählart von Kent Haruf. So toll :schwaermt:
Liebe Grüße, Sonja

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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Petra » Do 18. Aug 2022, 16:04

Hallo Sonja,

so schön, dass du es wieder so sehr genießt ein Hörbuch zu hören, und dass dir Kent Haruf abermals so gut gefällt, und Nicolas Batthyany wieder so sensationell gut liest! Das klingt richtig gut.

Ja, "Ein Sohn der Stadt" wird mir sicher gefallen. Ich denke alles von Kent Haruf. Er hat seinen ganz eigenen Sound, und den mag ich einfach sehr! Und seine empathische Art ebenfalls. Auch schätze ich, dass er dabei nicht sentimental wird. Genau die richtige Dosis Wärme und Menschlichkeit. Und sehr interessante Figuren. Spröde und doch so menschlich. Kent Haruf wünsche ich einfach viele Leser (oder Hörer). Ich bin sehr froh, dass der Diogenes Verlag seine Holt-Romane neu auflegt.

Ich freue mich schon sehr auf deinen weiteren Bericht!

Ich habe auch ein neues Hörbuch begonnen. "Mord in Nizza. Ein Fall für Elizabeth Teague" von Andrea Instone. Die Autorin hat einige Cosy-Krimi-Reihen geschrieben. Ich kenne noch keine von ihr. Mit der Hauptfigur Elizabeth Teague gibt es bislang nur diesen einen Krimi. Doch der sprach mich besonders an. Das Setting (Nizza), und die Zeit in der er spielt (1921) sind gerade für mich genau das Richtige!

Und darum geht es: Elizabeth Teague hat im Krieg ihren Mann verloren, und somit eine schwere Zeit hinter sich. Als ihre vermögende Schulfreundin Flossie sie nach Nizza einlädt, um ihr in einer Ehekrise zur Seite zu stehen, sagt Elizabeth zu. Flossie hofft, dass Elizabeth ihren Ehemann Albert der Untreue überführen kann. Zu diesem Zweck soll Elizabeth in das vornehme Hotel Negresco ziehen. Zu ihrer Überraschung logiert dort auch Gaston Perrier, ein charmanter Franzose, den sie bereits auf der Zugfahrt von Cornwall nach Nizza kennengelernt hat. Es scheinen schöne Tage an der Riviera zu werden. Doch dann findet Elizabeth plöztlich in ihrer Badewann eine Leiche.

Schon die Hörprobe sprach mich an. Angela Neis liest sehr schön und passend. Ich höre gerne zu. Sowohl der Geschichte, als auch der Sprecherin.
Liebe Grüße,
Petra


Ich lese gerade: :lesen:
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Ich höre gerade: :kopfhoerer:
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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Sonja » Di 23. Aug 2022, 09:20

Hallo Petra,

Petra hat geschrieben:Hallo Sonja,

so schön, dass du es wieder so sehr genießt ein Hörbuch zu hören, und dass dir Kent Haruf abermals so gut gefällt, und Nicolas Batthyany wieder so sensationell gut liest! Das klingt richtig gut.


Das war es auch bis zum Schluss. Danke für’s mitfreuen, übers’s Hörbuch hören. Ich hab schon gleich das Nächste im Blick. :kopfhoerer:

Petra hat geschrieben:Ja, "Ein Sohn der Stadt" wird mir sicher gefallen. Ich denke alles von Kent Haruf. Er hat seinen ganz eigenen Sound, und den mag ich einfach sehr! Und seine empathische Art ebenfalls. Auch schätze ich, dass er dabei nicht sentimental wird. Genau die richtige Dosis Wärme und Menschlichkeit. Und sehr interessante Figuren. Spröde und doch so menschlich. Kent Haruf wünsche ich einfach viele Leser (oder Hörer). Ich bin sehr froh, dass der Diogenes Verlag seine Holt-Romane neu auflegt.


Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Finde ich auch, es ist ein ganz eigener Sound, den er hat und ganz ruhig die Geschichte erzählt. Ich denke auch, dass mir alles von ihm gefallen wird. Und ich möchte ebenfalls die Bücher lesen – komplett, aber auch einfach einzelne Passagen, weil es so viele schöne Momente gibt. Und ich freue mich schon darauf, die Geschichten auch auf diese Weise nochmals zu genießen.

Ja, da hat der Diogenes wieder mal ein gutes Händchen bewiesen. Und alle haben auch so wunderschöne Cover.

Petra hat geschrieben:Ich freue mich schon sehr auf deinen weiteren Bericht!


Kommt im Anschluss.

Petra hat geschrieben:Ich habe auch ein neues Hörbuch begonnen. "Mord in Nizza. Ein Fall für Elizabeth Teague" von Andrea Instone. Die Autorin hat einige Cosy-Krimi-Reihen geschrieben. Ich kenne noch keine von ihr. Mit der Hauptfigur Elizabeth Teague gibt es bislang nur diesen einen Krimi. Doch der sprach mich besonders an. Das Setting (Nizza), und die Zeit in der er spielt (1921) sind gerade für mich genau das Richtige!

Und darum geht es: Elizabeth Teague hat im Krieg ihren Mann verloren, und somit eine schwere Zeit hinter sich. Als ihre vermögende Schulfreundin Flossie sie nach Nizza einlädt, um ihr in einer Ehekrise zur Seite zu stehen, sagt Elizabeth zu. Flossie hofft, dass Elizabeth ihren Ehemann Albert der Untreue überführen kann. Zu diesem Zweck soll Elizabeth in das vornehme Hotel Negresco ziehen. Zu ihrer Überraschung logiert dort auch Gaston Perrier, ein charmanter Franzose, den sie bereits auf der Zugfahrt von Cornwall nach Nizza kennengelernt hat. Es scheinen schöne Tage an der Riviera zu werden. Doch dann findet Elizabeth plöztlich in ihrer Badewann eine Leiche.

Schon die Hörprobe sprach mich an. Angela Neis liest sehr schön und passend. Ich höre gerne zu. Sowohl der Geschichte, als auch der Sprecherin.


Das klingt auch rundherum gut. Ich war schon gleich neugierig, als Du von dem Hörbuch bei den Neuzugängen geschrieben hast. Weiterhin viel Spaß damit!
Liebe Grüße, Sonja

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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Sonja » Di 23. Aug 2022, 09:22

Ich habe Holt wieder verlassen und bin abermals von Kent Haruf begeistert. Wie ich es schon kannte, schlägt er auch in “Ein Sohn der Stadt” leise und ruhige Töne an, aber es kann auch mal lauter und direkt werden.

Hier der Klappentext:
Acht Jahre sind vergangen, seit Jack Burdette - einstiger Liebling der Kleinstadt und bewunderter Footballstar - über Nacht verschwand und damit um Geld betrogene wütende Farmer und seine schwangere Frau samt Kindern zurückließ. Und dann ist er plötzlich wieder da, in einem roten Cadillac mitten auf der Main Street, und legt damit nicht nur den Finger in alte, nicht verheilte Wunden, sondern setzt Geschehnisse in Gang, die jeden Bewohner Holts treffen.

Die Geschehnisse, die passieren, als Jack Burdette wieder nach Holt kommt, sind heftig und nachdem man die beteiligten Personen in Ruhe vorab kennengelernen durfte, erlebt man im 2. Teil, wie brutal es sie trifft, als er wiederkommt. Die Personen aus Holt kennenzulernen heißt, ihrem Alltag beizuwohnen, aber auch zu erfahren, wo sie bereits in ihrem Leben waren und schließlich auch, wo sie hingehen.

Dies war nach “Our Souls at Night” und “Lied der Weite” mein drittes Hörbuch von Kent Haruf und ich kann nun nicht mehr anders, als ihn als einen meiner Lieblingsautoren zu bezeichnen. Ich freue mich schon auf die weiteren Hörbücher von ihm und möchte die Geschichten aber unbedingt auch nochmal lesend genießen.

Nicolas Batthyany liest genial. Er setzt Harufs Tonfall bin seiner Stimme perfekt um.
Liebe Grüße, Sonja

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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Petra » Do 25. Aug 2022, 20:08

Hallo Sonja,

Sonja hat geschrieben:Das war es auch bis zum Schluss. Danke für’s mitfreuen, übers’s Hörbuch hören. Ich hab schon gleich das Nächste im Blick. :kopfhoerer:


Da freue ich mich von Herzen drüber mit, liebe Sonja. :umarmung:
Ich bin sehr gespannt, welches Hörbuch es ist, das du als nächstes im Blick hast.

Sonja hat geschrieben:Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Finde ich auch, es ist ein ganz eigener Sound, den er hat und ganz ruhig die Geschichte erzählt. Ich denke auch, dass mir alles von ihm gefallen wird. Und ich möchte ebenfalls die Bücher lesen – komplett, aber auch einfach einzelne Passagen, weil es so viele schöne Momente gibt. Und ich freue mich schon darauf, die Geschichten auch auf diese Weise nochmals zu genießen.


Ich finde auch, dass Kent Haruf ein Autor ist, bei dem man gerne Bücher und Hörbücher genießen kann. Man freut sich über ein Wiedersehen mit solch liebevoll gezeichneten Figuren. Und einige Szenen möchte man ebenfalls gern erneut erleben.

Sonja hat geschrieben:Ja, da hat der Diogenes wieder mal ein gutes Händchen bewiesen. Und alle haben auch so wunderschöne Cover.


Absolut!

Sonja hat geschrieben:Das klingt auch rundherum gut. Ich war schon gleich neugierig, als Du von dem Hörbuch bei den Neuzugängen geschrieben hast. Weiterhin viel Spaß damit!


Ja, "Mord in Nizza" bereitet mir wirklich ein schönes Hörvergnügen!

Sonja hat geschrieben:Ich habe Holt wieder verlassen und bin abermals von Kent Haruf begeistert. Wie ich es schon kannte, schlägt er auch in “Ein Sohn der Stadt” leise und ruhige Töne an, aber es kann auch mal lauter und direkt werden.

Hier der Klappentext:
Acht Jahre sind vergangen, seit Jack Burdette - einstiger Liebling der Kleinstadt und bewunderter Footballstar - über Nacht verschwand und damit um Geld betrogene wütende Farmer und seine schwangere Frau samt Kindern zurückließ. Und dann ist er plötzlich wieder da, in einem roten Cadillac mitten auf der Main Street, und legt damit nicht nur den Finger in alte, nicht verheilte Wunden, sondern setzt Geschehnisse in Gang, die jeden Bewohner Holts treffen.

Die Geschehnisse, die passieren, als Jack Burdette wieder nach Holt kommt, sind heftig und nachdem man die beteiligten Personen in Ruhe vorab kennengelernen durfte, erlebt man im 2. Teil, wie brutal es sie trifft, als er wiederkommt. Die Personen aus Holt kennenzulernen heißt, ihrem Alltag beizuwohnen, aber auch zu erfahren, wo sie bereits in ihrem Leben waren und schließlich auch, wo sie hingehen.

Dies war nach “Our Souls at Night” und “Lied der Weite” mein drittes Hörbuch von Kent Haruf und ich kann nun nicht mehr anders, als ihn als einen meiner Lieblingsautoren zu bezeichnen. Ich freue mich schon auf die weiteren Hörbücher von ihm und möchte die Geschichten aber unbedingt auch nochmal lesend genießen.

Nicolas Batthyany liest genial. Er setzt Harufs Tonfall bin seiner Stimme perfekt um.


Ich danke dir für den ausführlichen Bericht, Sonja! Da bekomme ich gleich Lust das Buch zu lesen, zumal ich weiß, wie Kent Haruf so etwas erzählt. MIt so viel Gefühl und Menschlichkeit. Die Bewohner Holts kennenzurlernen und sie in ihrem Alltag zu begleiten ist immer eine besondere Freude, nicht wahr?!

Mir geht es wie dir: Kent Haruf zählt zu meinen Lieblingsautoren. Und von ihm möchte ich alles lesen. Wie schön, dass Diogenes uns die Möglichkeit dazu gibt!

Und nach Nicolas Batthyany halte ich auch mal die Augen offen. Der scheint sich richtig zu lohnen. Und mir geht es auch so, dass ich manchmal gezielt nach was suche, was eine bestimmte Sprecherin, ein bestimmter Sprecher liest.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon JMaria » Fr 26. Aug 2022, 15:33

Ich höre gerade das Hörspiel „Eurotrash“ von Christian Kracht, das man sich noch bis zum 11.10.22 online anhören kann.
Es beginnt schon sehr spannend mit einem Mutter-Sohn-Konflikt. Die Stimmen von Sylvester Groth und Jutta Hoffmann passen super. Auch die Geräusche passen, man fühlt sich zu Beginn durchaus nach Zürich versetzt.

https://www.ardaudiothek.de/sendung/eur ... /10572339/
Schöne Grüße, Maria
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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Petra » Fr 26. Aug 2022, 17:18

JMaria hat geschrieben:Ich höre gerade das Hörspiel „Eurotrash“ von Christian Kracht, das man sich noch bis zum 11.10.22 online anhören kann.
Es beginnt schon sehr spannend mit einem Mutter-Sohn-Konflikt. Die Stimmen von Sylvester Groth und Jutta Hoffmann passen super. Auch die Geräusche passen, man fühlt sich zu Beginn durchaus nach Zürich versetzt.

https://www.ardaudiothek.de/sendung/eur ... /10572339/


Oh wie schön, dass du das Hörspiel hörst, Maria! Ich habe ja die Lesung von "Eurotrash" gehört, welche mich sehr fasziniert hat. Christian Kracht hat viel zu erzählen, und sein Umgang mit Sprache ist ebenfalls sehr bemerkenswert. Ich verfolge ihn und sein Werk ja schon einige Jahre, und die Faszination, auch für ihn als Mensch (was "Eurotrash" ja umso interessanter macht) hält bei mir beständig an. Es war eine Autorenlesung, was ebenfalls ein großer Gewinn war, da er seinen Text großartig liest, und zudem eine sehr charismatische Stimme hat. Ich sag ja (und man merkt es wohl :kichern: ), er fasziniert mich!

Viel Spaß mit dem Hörspiel! Vielleicht schaffe ich es ja auch noch zu hören. Die Umsetzung interessiert mich schon. Ich bin gespannt welche Eindrücke du gewinnst. Freue mich auf deinen Bericht! :kopfhoerer:
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon steffi » Fr 26. Aug 2022, 22:08

Kent Haruf steht ja schon lange auf meiner Leseliste, nachdem Petra ja schon so positiv berichtet hat. Danke, Sonja, dass du mir ihn wieder in Erinnerung gebracht hast und tatsächlich tendiere ich, dank deiner Begeisterung im Moment eher zum Hören als zum Lesen. Es ist doch immer wieder schön, wieviele Tipps hier herumschwirren !

JMaria, viel Spaß noch mit Eurotrash, klingt ja auch verlockend !

Aber ich höre gerade noch das audible- Hörspiel Julian - Königsmacher nach dem Buch Das Spiel der Könige von Rebecca Gablé (WaringhamSaga Teil 9). Wie bisher auch sehr gut produziert und einfach schön, zuzuhören.
Gruss von Steffi

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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon JMaria » Sa 27. Aug 2022, 15:27


Oh wie schön, dass du das Hörspiel hörst, Maria! Ich habe ja die Lesung von "Eurotrash" gehört, welche mich sehr fasziniert hat. Christian Kracht hat viel zu erzählen, und sein Umgang mit Sprache ist ebenfalls sehr bemerkenswert. Ich verfolge ihn und sein Werk ja schon einige Jahre, und die Faszination, auch für ihn als Mensch (was "Eurotrash" ja umso interessanter macht) hält bei mir beständig an. Es war eine Autorenlesung, was ebenfalls ein großer Gewinn war, da er seinen Text großartig liest, und zudem eine sehr charismatische Stimme hat. Ich sag ja (und man merkt es wohl :kichern: ), er fasziniert mich!

Viel Spaß mit dem Hörspiel! Vielleicht schaffe ich es ja auch noch zu hören. Die Umsetzung interessiert mich schon. Ich bin gespannt welche Eindrücke du gewinnst. Freue mich auf deinen Bericht!



Hallo Petra,

deinen Hörbericht vor ein paar Wochen über die Autorenlesung „Eurotrash“ habe ich interessiert mitverfolgt, und hat mich auch auf die Story neugierig gemacht. Das Hörspiel zu Eurotrash kann ich wirklich nur empfehlen. Die Stimmen von Sylvester Groth und Jutta Hoffmann überzeugen völlig und auch die Geräusche sind stimmig. Die Geschichte finde ich sprachlich vom Feinsten. Die Suaden der Mutter, die Gedanken des Sohnes fesseln den Zuhörer. Die Dialoge zwischen Liebe und Hass, Freude und Trauer. Es hat mich berührt aber auch stellenweise schockiert. Das Ende der Geschichte fand ich Peer Gynt-artig, da der Sohn der Mutter etwas vorgaukelt was nicht ist, aber die Mutter glückselig macht.

Große Bühne! Chapeau!
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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Petra » Mi 31. Aug 2022, 19:09

JMaria hat geschrieben:Hallo Petra,

deinen Hörbericht vor ein paar Wochen über die Autorenlesung „Eurotrash“ habe ich interessiert mitverfolgt, und hat mich auch auf die Story neugierig gemacht. Das Hörspiel zu Eurotrash kann ich wirklich nur empfehlen. Die Stimmen von Sylvester Groth und Jutta Hoffmann überzeugen völlig und auch die Geräusche sind stimmig. Die Geschichte finde ich sprachlich vom Feinsten. Die Suaden der Mutter, die Gedanken des Sohnes fesseln den Zuhörer. Die Dialoge zwischen Liebe und Hass, Freude und Trauer. Es hat mich berührt aber auch stellenweise schockiert. Das Ende der Geschichte fand ich Peer Gynt-artig, da der Sohn der Mutter etwas vorgaukelt was nicht ist, aber die Mutter glückselig macht.

Große Bühne! Chapeau!


Dass dir "Eurotrash" auch so gut gefallen hat, freut mich, Maria! Christian Kracht ist für mich einer unserer ganz Großen. Er hat was zu erzählen, und er hat die literarische Stimme dafür! Toll, dass das Hörspiel auch so gut funktioniert. Kann ich mir auch gut in dieser Form vorstellen, da es ja sehr dialoglastig ist. Einzig schade, dass Christian Kracht sich darin nicht selbst spricht. Er hat solch eine charismatische Stimme. In der Lesung hat der damit in seine Zeilen noch weiteren Zauber gelegt. Die Geschichte seiner Familie wurde dadurch auch noch persönlicher.

Schade dass die Sendung nicht mehr online ist, in der das Buch im Literarischen Quartett besprochen wurde. Thea Dorn hatte da sehr interessante Gedanken geäußert über das Spiegelkabinett des Autors und die Rolle der Mutter darin.
Liebe Grüße,
Petra


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