Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Dana » Di 2. Feb 2010, 11:56

Liebe Doris,
ich habe befürchtet, dass ich solch einen Rat bekomme! ;)
Ich habe auch schon bei amazon marketplace gelünkert. Dort gibt es das HC für 9,98 € + 3,00 € Versand, dann habe ich doch satte 7,00 € gespart. :D
Liebe Grüße
Dana


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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Binchen » Di 2. Feb 2010, 12:01

Aber Nebelsturm habe ich als gebundene Ausgabe. Und eigentlich hätte ich die Ausgaben alle einheitlich! Und nun???? :cry:


Tja - da wirst Du wohl das Hardcover bei Tauschticket eintauschen und Dir alle TBs zulegen (und bei den letzten beiden ganz lange warten) müssen *g* :twisted: :twisted:

(ich weiß ich kann gemein sein und Hoffnungen zerstören) Ich fürchte ich bin die Einzige hier, die so denkt, dass man dann den pragmatischen Weg wählen sollte. Aber ich kann Euch ja gut verstehen, dass Ihr es anders seht. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Gerade habe ich nach Ölland gesehen, das klingt gut. Allerdings habe ich gerade mit der Frau in Weiß auch eine 'langsame' (aber wirklich spannende) Geschichte vor mir und sehne mich schon nach einem 'echten' Krimi - also wird vermutlich ein Reginald Hill oder der 3. Stuart MacBride oder Val McDermid das nächste sein.
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Rachel » Di 2. Feb 2010, 12:56

Hallo Ihr Lieben,

soso, zu "Öland" gibt es also auch einen zweiten Teil? Ich habe "Öland" vor einiger Zeit geschenkt bekommen, die Schenkende hat sich ebenfalls ganz begeistert zu dem Buch geäußert. :)

Binchen, wie gefällt Dir "Die Frau in Weiß" denn bisher? Ich hatte kürzlich ja "The Dead Secret" von Wilkie Collins gelesen und bin mir sicher, dass ich von dem Autor noch mehr lesen möchte (und als nächstes entweder "The Moonstone" oder "Die Frau in Weiß").
Auch das Buch war vom Handlungsaufbau eher langsam, aber sehr atmosphärisch und mit jeder Menge gelungenen Figuren.

Ich habe am Wochenende mit "Die Brücke der Vögel" von Barry Hughart begonnen, eine Mischung aus Fantasy, Krimi und altem China. Die Geschichte liest sich sehr märchenhaft und unterhält mich bisher ausgesprochen gut. :)

Petra, auf diene abschließende Meinung zu "Das Recht auf Rückkehr" bin ich schon sehr gespannt. Ich kenne von Leon de Winter bisher nur "Leo Kaplan", das mochte ich aber sehr. Ich sollte wirklich dringend mal wieder etwas von dem Autor lesen.
Liebe Grüße,
Rachel

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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Dana » Di 2. Feb 2010, 15:29

Binchen, Binchen,
du bringst ja "Klöpse" :lol: Einen HC eintauschen und stattdessen das TB kaufen! Das werde ich in dem Fall bestimmt nicht tun. ;)
Aber ich muss dich eines Besseren belehren. Manchmal kann ich auch warten! Z. B. habe ich alle Commissario Montalbanos von Camilleri und Kommisar Erlendurs von Indridason als Taschenbuch,.....aber nur, weil ich mit den Serien begonnen habe, als es die schon in TB-Form gab. :lol:
Liebe Grüße
Dana


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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Binchen » Di 2. Feb 2010, 16:04

Liebe Dana,

einen Versuch war es ja mal Wert - oder ;) ? Ist schon klar, dass Du lieber die HCs-Reihe vervollständigst - und das sicherlich nicht immer. Mal ergibt es sich so - mal so ....

Ich bin einfach so wenig pingelig, dass ich auch TBs und HCs durcheinander ertrage *g*

Ich hab nur vor ein paar Tagen festgestellt, dass mir das Lächeln der Fortuna noch nicht in einer Ehrenwirth-Ausgabe vorliegt. Das hab ich in einer hässlichen Weltbild-Ausgabe die gar nicht dazu passt. Dagegen muss ich auch mal was tun.
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Doris » Di 2. Feb 2010, 19:15

Hallo,

dem letzten kräftigen Schneesturm bzw. Nebelsturm gerade entkommen, bleibe ich den Wetterverhältnissen treu und baue ausserdem kräftig meinen SuB ab:

Schneetage - Jan Christophersen
Jahreswechsel 1978/79. Über Norddeutschland tobt ein Schneesturm, von dem die Menschen bis heute erzählen. In einem kleinen Dorf an der deutsch-dänischen Grenze bricht Paul Tamm, der Wirt des "Grenzkrugs", plötzlich zusammen. Es beginnen ungewisse Tage, in denen Pauls Ziehsohn Jannis sich an die vergangenen gemeinsamen Jahrzehnte erinnert: wie er selbst nach dem Zweiten Weltkrieg als kleiner Junge in die Familie kam, wie Paul aus dem Lager zurückkehrte, zunächst beim Wiederaufbau der Gastwirtschaft half und sich später immer mehr von der Familie entfernte. Bei Pauls Jagd nach den Spuren einer versunkenen Stadt im Watt begleitet ihn Jannis, der dabei auf die Geschichte eines englischen Soldaten stößt. Auf geheimnisvolle Weise scheint diese mit Jannis' Herkunft verknüpft zu sein. In den dramatischen Tagen der Schneekatastrophe führt Pauls Suche schließlich zu einem Ergebnis, das Jannis nach all den Jahren vor eine Entscheidung stellt.

In seinem Romandebüt schafft Jan Christophersen unvergessliche Figuren und entwirft das beeindruckende Bild einer rauen Gegend voller Wasser, Sand und Schnee. Er erzählt von der Suche nach Identität in einer Familie, in der das Schweigen den Weg zueinander zu einer langen Reise werden lässt - atmosphärisch dicht, mit leisem Witz und in einer kraftvollen, suggestiven Sprache.

Herzlichst, Doris
"Das richtige ist das intensive Buch. Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt und nicht mehr los läßt - bis zum Ende nicht, lies oder stirb! Dann liest man lieber." Kurt Tucholsky
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon JMaria » Di 2. Feb 2010, 19:28

Doris hat geschrieben:
Schneetage - Jan Christophersen

In seinem Romandebüt schafft Jan Christophersen unvergessliche Figuren und entwirft das beeindruckende Bild einer rauen Gegend voller Wasser, Sand und Schnee. Er erzählt von der Suche nach Identität in einer Familie, in der das Schweigen den Weg zueinander zu einer langen Reise werden lässt - atmosphärisch dicht, mit leisem Witz und in einer kraftvollen, suggestiven Sprache.

Herzlichst, Doris


Hallo Doris,

das ist ja schön zu lesen, dass dir der Roman so gut gefallen hat. Er ist schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Sein Stil wird in Kritiken zwischen Siegfried Lenz und Theodor Storm angesiedelt, das sind natürlich positive Reizwörter für mich. Schön, dass dir der Roman atmosphärisch dicht vorkommt.

Liebe Grüße
Maria
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Binchen » Di 2. Feb 2010, 19:46

Hallo liebe Doris und liebe Maria,

ja nach deiner Buchvorstellung, liebe Doris, war ich auch gleich unterwegs. Die Nähe zu Siegfried Lenz verlockt mich auch - allerdings - zu Theodor Storm??? - Da wittere ich wieder nur Sprache und keine echte Geschichte - da suche ich doch noch ein Weilchen herum, bis ich mich dazu durchringe.

Danke fürs Aufmerksam machen
Winke Binchen
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Doris » Di 2. Feb 2010, 20:02

Hallo Maria und Binchen,

Maria, das hast du glaube ich missverstanden - ich habe den Roman Schneetage noch nicht fertiggelesen, ich habe heute erst damit begonnen.
Kann aber, liebe Binchen, schon soviel sagen dass nicht nur Sprache, sondern auch durchaus eine Geschichte vorhanden ist ;) und die gefällt mir bisher sehr gut.

Herzlichst, Doris
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon lucy » Di 2. Feb 2010, 23:08

Hallo zusammen!

Nebelsturm steht auch auf meiner Wunschliste, Öland gefiel mir sehr gut.

ich werde jetzt mein erstes Buch von Stewart O`Nan - Sommer der Züge lesen, der Autor subt schon ewig bei mir und befand sich im Bodensatz meines SUB-Gerangels.

*Ein entlegendes Strandhaus bei Montauk, Long Island, Sommer 1943. Seit Wochen haben James und Anne Langer keine Nachricht von Rennie, ihrem Ältesten, der im Pazifik gegen die Japaner kämpft. Auch zu Hause wird Krieg geführt, dann James hat nach einer Affäre mit einer sechzehnjährigen Schülerin seine Arbeit als Geschichtslehrer verloren. Anne pflegt nun zwar seinen sterbenden Vater, rächt sich aber mit wohldosiertem Haß. Und einer heimlichen Romanze. Doch trotz aller Leidenschaft und Zärtlichkeit zwischen dem jungen Soldaten Martin und ihr gelingt es Anne nicht, den Schmerz über das Auseinanderbrechen ihrer Familie dauerhaft zu betäuben. Tausende von Meilen entfernt wird Rennie bei der Eroberung der Aleuteninsel Attu schwer verwundet, während seine Verlobte Dorothy in San Diego sein Kind austrägt. als Rennie mit ihr nach Hause an die Ostküste kommt, hilflos und seelisch ebenso versehrt wie körperlich, sind James und Anne gezwungen, ihr Leben neu zu ordnen*
" An all die Bücher zu denken, die mir noch zu lesen bleiben, macht mich glücklich!" (J. Renard)
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