Hallo zusammen,
gestern habe ich den 2. (bzw. auf Englisch wäre es ja der 6.) Band von Benni Harper ausgelesen. "Die geheime Botschaft" hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Es ist einfach toll, wenn man Benni, Gabe, Dove, Emory (und wie sie alle heißen) wiedertrifft!

Die Rezension folgt die Tage noch.
Dann habe ich mir gestern Nacht als ich nach Hause kam, schnell noch ein Buch für die S-Bahn-Fahrt heute morgen geschnappt. Wie ich es im Hinterkopf schon geplant hatte, ist die Wahl auf "Hingabe" von Esther Verhoef gefallen. Ein spannender Thriller, im Stile von Nicci French oder (den guten von) Simone van der Vlught, war gerade genau das richtige, wo ich auf der Arbeit zur Zeit oft den Kopf ziemlich anstrengen muss.
Die ersten Seiten gestalten sich auch tatsächlich direkt so lebendig und vorstellbar, wie ich es an Nicci French mag. Eine Figur, wie aus dem Leben gegriffen. Ich hoffe, es bleibt so. Die Autorin erhielt wohl den Niederländischen Thrillerpreis und den Niederländischen Krimipreis. Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht und freue mich aufs weiterlesen!
@Doris: Och menno... Du willlst mir das Ende von "Zwei an einem Tag" nicht verraten!

Die Sonderausgabe habe ich auch schon entdeckt. Aber wenn würde es doch eher das HC oder das TB (im März 2011), gefällt mir beides vom Cover her farblich besser. Ich weiß, ich habe eine Macke, aber mir gefällt sie!

(Richtig, und am Preis würde es eh nicht scheitern - hast mich schon genau richtig eingeschätzt.

)
Zu Oates: Einen lakonischen Erzählstil mag ich normaler Weise immer gern. Aber bei "Hudson River" hat es bei mir vielleicht dazu beigetragen, dass ich nicht so ganz wollte... Ich weiß es schlecht einzuschätzen. Aber das könnte es gewesen sein - Dein Wort
lakonisch hat mich da zum nachsinnen gebracht.
Somit vielleicht ebenfalls gut, wenn ich von Oates zu dem viel weniger distanziert erzählten "Geheimnisse" greife.
Vielleicht hat mich bei "Hudson River" auch irritiert, dass sie über einschneidende Gefühle, die die Hauptfigur(en) ja auch wirklich treffen (der Verlust Adams), mit Distanz schreibt. Denn eine distanzierte Erzählweise mag ich wie gesagt normaler Weise sehr gern. Aber oft sind die Figuren dann auch zurückhaltender oder mehr in sich gekehrt und unterdrücken Gefühle. Wer weiß...
Ich denke, ich werde es mit "Geheimnisse" versuchen, denn beim reinlesen hatte ich schon auf der ersten Seite direkt Nähe empfunden.
Auf "Diese alte Sehnsucht" von Richard Russo machst Du ebenfalls neugierig! So sehr, dass ich mir das Buch und auch das Hörbuch notiert habe. Kommt beides ja im August 2010 raus und klingt zu verlockend! In Deiner Halbjahresbilanz taucht es auch unter den Topps auf. Doch, das macht neugierig!

Und sehr interessiert wäre ich an Deinen Eindrücken zu "Cash" von Richard Price. Ich überlege nämlich, ob ich es als Hörbuch vom Verlag erbeten soll. Berichte bitte, was man von dem Buch erwarten kann und sollte, ja?
Ich glaube ich weiß, was Du meinst mit dem, was Du über John Irving schreibst. Ob es mich in meiner Wahl beeinflusst weiß ich nicht. Denn die drei von Dir genannten sind eben jene, die ich weniger gern lesen möchte. Außer "Gottes Werk und Teufels Beitrag". Das würde ich generell am interessantesten von allen Irving-Romanen finden. Aber mir steht der Film im Weg. Dadurch kenne ich schon das Grundgerüst des Romans und das bremst mich einfach immer wieder aus. Ein Argument für einen Roman wie "Twisted River" könnte sein, dass ich seine Versatzstücke ja nicht kenne und die Eigen-Kopie nicht bemerke!

Aber ich weiß was Du meinst. Er ist da ganz in seinem Element. Und da wiederholt sich einiges dann irgendwann schon mal. Und der Leser sucht ja einerseits auch nach einer typischen Irving-Geschichte, will andererseits aber auch gern mal was Neues (neue Ideen). Dennoch: Einige Autoren können einfach wunderbar erzählen und unterhalten - und denen sieht man das dann irgendwie auch nach. Da verstehe ich Dich nur allzu gut!
Lucy: Das Buch von Dieter Moor hört sich gut an! Und schön, dass Du "Zwei an einem Tag" bekommst und Dich so schön vorfreuen kannst! Du berichtest dann sicher, wenn Du es gelesen hast. Ich bin auf Deine Eindrücke gespannt.
Und Recht hast Du: Die Geschmäcker sind halt verschieden... aber bei Stuart Mac Bride habe ich die Befürchtung, dass es mir wie Euch ergeht. Ich werde beizeiten berichten. Wäre echt schade um die Serie. *seufz*
@Maria: "Buch von der Riviera" von Erika und Klaus Mann sagte mir gar nichts. Klingt gut - und ganz nach etwas für Dich. Das freut mich! Und Originalillustrationen von Henri Matisse... das ist ja ein richtiges Tüpfelchen auf dem "i"!
@Silke: Danke für Deine Einschätzung der Bände 2 und 3 der Millenium-Trilogie. Dass es in Band 3 noch mal so richtig spannend wird, freut mich zu hören. Mit Band 2 ging es mir wie Dir - eher mittelmäßig (und mir stellenweise wirklich zu übertrieben, besonders am Ende!). Hoffentlich ist er nicht zuuu kompliziert. Schön, dass Dir die Filme auch gut gefallen haben.