Hallo zusammen,
gestern haben wir zwei Verfilmungen geschaut.
Zum Frühstück eine der kürzeren Poirot-Folgen. "Das fehlende Testament". Durch das schöne Booklet weiß ich, dass diese Verfilmung mit der Vorlage nur das fehlende Testament gemeinsam hat. Aber gefallen hat mir die Folge auch so! Und Ayhan war mal wieder nah dran mit der Auflösung.

Und abends haben wir dann auf Leinwand "Robin Hood" mit Russel Crowe gesehen. Davon hatte ich mir gar nicht viel versprochen. Umso begeisterter waren wir. Zunächst versteht man die Kritik, dass das mit dem Robin Hood, den man kennt, gar nicht so viel zu tun hat. Genau das macht aber, besonders im Nachhinein, wenn der Film vorüber ist, den besonderen Reiz daran aus. Nicht die 100ste Verfilmung desselben Stoffes mit anderen Gesichern. Sondern die Geschichte mal anders erzählt. An einem anderen Punkt angesetzt. Und wenn ich mir bei Wikipedia anschauen, dass die Sage um Robin Hood auf englischen Balladenzyklen beruhen, die fortwährend umgedichtet und weiterentwickelt und neue Balladen hinzuerfunden wurden, dann gefällt mir die Idee, dass die Geschichte von Robin Hood hier andere Aspekte erhält und anders erzählt wird, umso besser.
Davon abgesehen: Filmisch war das einfach toll gemacht. Die Schauspieler waren auch grandios. Und die Story sehr gut ausgearbeitet, wie wir fanden.