Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Barbara » Mi 2. Mär 2011, 19:29

Liebe Didonia,
Didonia hat geschrieben:(...) vielleicht hatte Mary Ann Shaffer nicht mehr die Zeit, dem Buch ein besseres ende zu geben. Die Schriftstellerin, die auch als Buchhändlerin und Bibliothekarin arbeitete, erlebte den Erfolg ihres Buches nicht mehr. 1934 in Martinsburg, West Virginia geboren, starb sie im Februar 2008. Ihre Nichte Annie Barrows (Kinderbuchautorin) half ihr kurz vor ihrem Tod bei der Fertigstellung des Buches.


Sorry, es hat etwas gedauert, bis aus all den Postings hier Deines mit der Anmerkung zum Tode von Mary Ann Shaffer wiedergefunden habe.

Das wusste ich gar nicht. Danke für den Hinweis. Du könntest recht damit haben. Es würde zumindest passen, da sich der Erzählstil meines Erachtens beschleunigt hat. Kann aber auch sein, dass ich dies nun hindeute, weil ich weiß, dass sie vor Beendigung ihres Buches gestorben ist.
Sehr schade, da sie sicherlich noch das eine oder ander gute Buch hervorgebracht hätte.
:lesen_und_nachdenken:
Liebe Grüße
Barbara
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Martina » Do 3. Mär 2011, 08:52

Hallo zusammen,

nachdem ich vorgestern "Verwesung" beendet habe, habe ich gestern mit Sabine Klewe "Schattenriss" begonnen.

Es handelt sich hier um einen Düsseldorf Krimi. Auf dem Südfriedhof wird eine Leiche gefunden. Die Fotografin Katrin Sandmann hat kurz zuvor Fotos gemacht und stellt fest, dass auf den Fotos nach dem Leichenfund ein Engel fehlt. Daraufhin mischt sie sich ein ...

Das ist der erste Band mit Katrin Sandmann. Mir gefällt er bisher sehr gut. Solide Krimikost. Es ist allerdings nur ein dünnes Büchlein ca. 250 Seiten und hat relativ große Schrift und große Zeilenabstände, so dass ich es schnell beendet haben werde. Aber es macht Spaß!
Liebe Grüße
Martina
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon SilkeS. » Do 3. Mär 2011, 09:16

Hallo Barbara!

Ich hoffe, meine Deutung des Endes hilft Dir ein wenig weiter.

Ja so unfähr habe ich das alles auch eingeschätzt, nur finde ich mich in dem Buch nicht wieder.
Habe vor 12 Jahren meinen Bruder auch verloren - okay der Unterschied zu mir ist, daß ich ihn in den Tod begleitete habe und somit mich darauf einstellen konnte daß er stirbt.
Sarahs Gefühle kann ich zwar nachvollziehen und das z.B.begibt sich bewusst an die Orte, an denen sie ihm besonders nahe sein kann: die Hütte, in der er seine letzten Stunden verbrachte ist auch klar, habe ich auch gesehen
Aber das Ende fand ich nicht so eindeutig, wie du es schilderst.

Gruß SilkeS.
SilkeS.
 
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Do 3. Mär 2011, 09:59

Guten Morgen zusammen,

bevor hier gleich die Stimmung losgeht (unsere Abteilung richtet dies Jahr die alljährliche betriebliche Altweiberfastnachtfeier aus – das wird hart! *g*), noch ein paar Zeilen in Ruhe in diesem Thread.

Wie nicht anders zu erwarten war, fasziniert mich Marcel Reich-Ranickis Leben außerordentlich. Dann lege ich mal mit meinen ersten Eindrücken los. Schön, dass Ihr neugierig darauf seid, liebe Britti und liebe Barbara (und bestimmt auch einige andere – wie ich letztens dem Biografie-Thread entnommen hatte).

Zum einen sind natürlich die vielen Details über die Literatur sehr schön. Ich freue mich, dass MRR damit nicht geizt, denn sie gehören zu seinem Leben. Die Literatur macht solch einen großen Teil seines Lebens aus, dass es gar nicht anders geht. Seine Begegnungen mit Schriftstellern und seinen ersten Büchern in Kindertagen, seine Vorlieben und Abneigungen – es macht Spaß das zu verfolgen.

Zum anderen interessieren mich in hohem Maße seine Erlebnisse in der nationalsozialistischen Zeit. Einblicke aus erster Hand und jüdischer Sicht zu bekommen, ist allzu wertvoll. Natürlich sind es subjektive Eindrücke, die er vermittelt. Dennoch – und das hatte ich mir auch von ihm erhofft und erwartet – versäumt er es nicht, auch andere Beispiele anzuführen. Z. B. die Schule, in die er ging, steht nicht stellvertretend für alle Schulen in der Zeit in Deutschland. Wie anders es in anderen Schulen auch zuging, macht er deutlich. Sehr wichtig, wie ich finde, um die Objektivität ein bisschen wiederherzustellen.

Ausgesprochen interessant sind seine kleinen Skizzen über einzelne Menschen und ihr Verhalten zu der Zeit. Auch wenn man sicher nie ganz verstehen kann, wie es zu so etwas wie im Dritten Reich kommen kann, wird hier vieles doch deutlicher: Machten alle mit? Warum schauten so viele weg? Was wussten sie? Wichtige Fragen und einige Antworten.

Noch befinde ich mich nicht in den Kriegsjahren. Umso erschreckender, als er von Erich Kästners Lyrischer Hausapotheke (schon ziemlich zu Anfang) erzählt. Da saß er mit Teofila im Warschauer Getto und las. Und hin und wieder zuckten sie ängstlich zusammen, wenn deutsche Schüsse und jüdische Schreie zu hören waren. Da wird einem eiskalt! Und man versteht durch die wenigen Worte, welch ein Trost (rettender Strohhalm, um nicht vor Angst und Grauen zu vergehen) Kästner in dem Moment gewesen sein muss.

Auch spannend finde ich das Phänomen, dass man an sich selbst ja auch feststellen kann. Es gibt Zeiten im Leben, wo man sich – egal wie groß die Bücherliebe ist – nicht auf ein Buch konzentrieren kann. MRR hat während dieser schlimmen Zeit fünf Jahre lang keinen Roman, keine Erzählung gelesen. Lediglich ein paar wenige Gedichte (andere als zu anderen Zeiten) konnte er lesen. Das sagt so viel. Das zeigt, wie ausschließlich die Angst und der Schrecken die Menschen in der Zeit regierte (natürlich vollkommen klar – dennoch, es so zu lesen, ist ergreifend).

Dass er sich Zeit seines Lebens ausgrenzt fühlte, stimmt. Das spricht schon aus den ersten Kapiteln. Aber ich kann das auch sehr gut verstehen. Er kam in früher Jugend schon in ein fremdes Land und war anders als die anderen. Dann war er auch noch Jude, und bekam die Ausgrenzung von Kindesbeinen an zu spüren. Das sich dieser Gedanke fürs Leben festsetzt und das Gefühl der Ausgrenzung sich immer wieder sofort bei ihm meldete, kann ich gut verstehen.

Ach, ich könnte noch so viel erzählen. Denn er hat so viel zu sagen und welch ein Glücksfall, dass er es auch durch diese Biografie getan hat! Ich freue mich sehr aufs weiterlesen. Ein ganz tolles Buch, um das ich traurig wäre, wenn ich es verpasst hätte.

Froh bin ich, dass ich zuvor „Ausnahme“ von Christian Jungersen gelesen habe. Denn er beschäftigt sich in seinem Roman ja ausführlich mit Genoziden, auch besonders mit dem Dritten Reich, und Erklärungen, wie es möglich ist, dass ein ganz normales Volk zu grausamen Mördern wird – und welch tragende Rolle der Staat darin trug. Wie der Staat die allmähliche Vertreibung und Vernichtung der Juden antrieb, wird in MRRs Autobiografie sehr schön deutlich. Und die Gedanken, die „Ausnahme“ in mir ausgelöst, bzw. reaktiviert (ist nicht alles neu, was man dort erfährt) und neu geordnet hat, verdichten das.

@Britti: Falls Du auch mal irgendwann diese Autobiografie lesen möchtest, kann ich Dir auch empfehlen, es relativ dicht an „Ausnahme“ zu lesen. Darüber hinaus schätze ich, dass MRRs „Mein Leben“ Dich auch sehr interessieren und faszinieren würde.

Zu „Schwarzer Sommer“ später mehr im separaten Thread – aber sicher erst nach der Karnevalsfeier! ;-)

@Didonia: Das freut mich sehr, dass Du mit dem Link auch etwas anfangen konntest. Dachte ich mir. Denn es steht wirklich viel interessantes über das Buch darin.

Für mich ist auch sehr interessant zu hören, was damals alles zur Schullektüre in der DDR gehörte. Und dass Du diese Bücher (oder jedenfalls dies eine) heute noch mal liest, mit Abstand und in einem reiferen Alter, finde ich sehr schön! An Rezensionen zu den anderen wäre ich sehr interessiert. Schon alleine was Du über "Der wahre Mensch" schreibst, zeigt, welche Werte und Gedankengut man vermitteln wollte. Ich finde, sie würden das Forum bereichern!

@Maria: Eine schöne Mischung – Goethes Werther und Per Pettersons „Pferde stehlen“. Ich hoffe Du berichtest über beides. Besonders auf „Pferde stehlen“ bin ich neugierig, da ich es noch als Hörbuch vor mir habe. Und mein Interesse dafür wieder erwacht, durch diverse Erwähnungen hier im Forum.

@Barbara: Danke für Deinen abschließenden Bericht zu „Ich weiß du bist da“. Vor allem gut zu wissen, dass der Klappentext mal wieder viel zu reißerisch war. Das könnte interessierte Leser abschrecken. Und andere enttäuschen, die mit anderen Erwartungen herangehen.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » Do 3. Mär 2011, 10:30

Hallo zusammen,

Barbara hat geschrieben:
Eventuell schließe ich Maria an und lese den Werther. Seit dem Film Goethe habe ich ihn hier stehen und, da ich Werther nicht in der Schule gelesen habe (Wir haben Shakespeare gelesen.), wusste ich, dass ich das Buch sowieso lesen wollte.
Mal sehen, was es letztlich werden wird.


@Barbara,
ich glaube, Werther würde dir gut gefallen. Ich weiß von unserem letzten gemeinsamen Lesen, dass du gerne die psychologischen Vorgänge im Menschen hinterfragst und bei Werther hättest du einiges zu tun :-)

ich bin im 2. Buch des Werthers . Goethe war schon ein begnadeter Autor.

@Petra,
"Pferde stehlen" berührt mich sehr, obwohl nicht viel passiert. Die filigrane Sprache gibt zum Ausdruck wie kostbar das Leben ist. Die Rückblenden sind wirklich schön eingebaut, gute Übergänge, wie ich sie selten in Romane gefunden habe.

@Turni,
ich sehe gerade unten im Forum die Info, dass du heute Geburtstag hast. Viel Spaß an deinem Tag, alles Gute und schöne Geschenke.

Viele Grüße
Maria
Schöne Grüße, Maria
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250. Geburtstag E.T.A. Hoffmann (24. Jan.)
100. Geburtstag Siegfried Lenz (17. März)
100. Geburtstag Ingeborg Bachmann (25. Juni)
100. Todestag von Rainer Maria Rilke (29.Dez.)


Sie schaffen eine Wüste und nennen das Frieden ( Tacitus )
Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen (Johann Wolfgang v. Goethe)
Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe (Rainer Maria Rilke)
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Barbara » Do 3. Mär 2011, 11:44

Mein neustes Buch ist wieder ein SUB - Buch:

Nothomb, Amélie: Metaphysik der Röhren

Das ist jetzt mein fünftes Buch von ihr. Und nach der Hälfte kann ich bereits sagen,dass sie ihrem Stil wieder alle Ehre macht: sehr skurril, sehr zum Nachdenken und Deuten anregend.
So richtig weiß ich noch nicht, was ich von der Geschichte halten soll. :?
:lesen_und_nachdenken:
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Barbara » Do 3. Mär 2011, 11:52

Liebe Maria,
JMaria hat geschrieben: (...)@Barbara,
ich glaube, Werther würde dir gut gefallen. Ich weiß von unserem letzten gemeinsamen Lesen, dass du gerne die psychologischen Vorgänge im Menschen hinterfragst und bei Werther hättest du einiges zu tun :-)
ich bin im 2. Buch des Werthers . Goethe war schon ein begnadeter Autor.


Ich habe noch ein anderes Buch dazwischen geschoben, werde aber dann eventuell zum Werther greifen.
Die ersten Seiten habe ich bereits gelesen und ich war auch recht angetan davon, hatte aber nicht die Ruhe um weiter zu lesen. Daher habe ich erst etwas sprachlich Gefälligeres gewählt.

Goethe war wirklich begnadet. Ich habe in meinem SUB auch noch die Wahlverwandschaften.
Und den Faust müsste ich auch noch mal lesen. Als ich ihn vor 16 Jahre las, konnte ich ihn nicht beenden, weil unser Airedale (mein Avatar) beschlossen hat, sich intellektuell weiterzubilden und ihn sich eines morgens, als wir arbeiten waren, genüßlich einverleibte. Er war wohl begeister von dem Buch, denn er hat es bis zu letzten Seite bearbeitet.
Ich muss mir das Buch endlich mal wieder neu kaufen und beenden. ;)
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » Do 3. Mär 2011, 12:02

Barbara hat geschrieben: Goethe war wirklich begnadet. Ich habe in meinem SUB auch noch die Wahlverwandschaften.
Und den Faust müsste ich auch noch mal lesen. Als ich ihn vor 16 Jahre las, konnte ich ihn nicht beenden, weil unser Airedale (mein Avatar) beschlossen hat, sich intellektuell weiterzubilden und ihn sich eines morgens, als wir arbeiten waren, genüßlich einverleibte. Er war wohl begeister von dem Buch, denn er hat es bis zu letzten Seite bearbeitet.
Ich muss mir das Buch endlich mal wieder neu kaufen und beenden. ;)


:lol:

was für ein Zufall, dass du den "Faust" erwähnst. Ich habe mir nämlich gestern einen lang gehegten Wunsch erfüllt und mir "Faust" in der Deutscher Klassikerverlag Ausgabe bestellt:

http://www.amazon.de/Faust-Teilb%C3%A4n ... 350&sr=8-1

Kurzbeschreibung:
Die vorliegende Ausgabe gibt das Gesamtwerk zum ersten Mal in der Druckgeschichte der Faust-Dichtung in einer wirklich zuverlässigen, authentischen Textgestalt. Darüber hinaus enthält der Textband eine umfangreiche Dokumentation der Entstehungsgeschichte und Goethes 'Leseanweisungen' zum Faust, außerdem die vom Herausgeber aufgrund der Handschriften vorschlagsweise rekonstruierte Satansmesse der Walpurgisnacht, die Goethe verschlossen hielt, weil er sie im Blick auf das zeitgenössische Publikum als unzumutbar ansah.
In der 160jährigen Geschichte der Faust-Deutung und -Kommentierung hat sich vieles an gelehrtem Ballast über diesen Text gehäuft, das veralteten Fragestellungen folgte und für diese Ausgabe abgeräumt werden konnte. Vieles wurde bislang überhaupt nicht kommentiert: Das gilt vor allem für die zeitgeschichtlichen, naturwissenschaftlichen, theologischen oder kulturgeschichtlichen Bezüge dieses Weltgedichts. In solchen Bereichen erschließt der Kommentar Neuland.


Insgesamt: 2016 Seiten !

Das wird ein Projekt :lol:

mein bisheriges Lieblingsbuch von Goethe ist "Wilhelm Meisters Lehrjahre". Kann ich dir sehr ans Herz legen.

"Die Wahlverwandtschaften" möchte ich auch noch lesen. Vielleicht klappt es noch in diesem Jahr.

Gruß,
Maria
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100. Todestag von Rainer Maria Rilke (29.Dez.)


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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Barbara » Do 3. Mär 2011, 12:13

Liebe Maria,

ja das ist wirklich ein Zufall. Aber manchmal soll es sein. ;)

Die von Dir angegebene Ausgabe ist sehr schön und mit kommentaren - das mag ich auch immer sehr gerne. Ich wollte, wie könnte es anders sein, natürlich wieder eine Manesse-Aussage. Leider, und daher habe ich das Buch auch noch nicht, gibt es wieder mal nur gebraucht. :evil:

Daher werde ich mich mal genauer nach Deiner Ausgabe umschauen.
Eventuell können wir die Wahlverwandtschaften wieder gemeinsam lesen - oder gar ein kleines Goetheprojekt starten.
:lesen_und_nachdenken:
Liebe Grüße
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Doris » Do 3. Mär 2011, 13:14

Hallo alle zusammen,

ihr habt ja tolle Sachen am Wickel :D - ich kann ja mal wieder nur staunen.
Nach der Enttäuschung mit "Wie im richtigen Film" habe ich gestern Abend zu einem Krimi gegriffen "Schöne Ferien" von Doug Magee und ich muss sagen, der hat schon auf den ersten Seiten richtig an Fahrt aufgenommen.
Kurze Inhaltsangabe: Sarah, 9 Jahre alt, wird zwei Wochen im Sommercamp verbringen. Ihre Mutter Lena, momentan nicht ganz glücklich mit ihrem Mann, bereitet alles für die Fahrt vor denn Sarah soll bald vom einem Fahrer des Camps abgeholt werden. Es dauert auch nicht lange bis ein netter junger Mann vor der Tür steht um Sarah abzuholen. Er läßt sich alle nötigen Papiere gegenzeichnen, Sarah setzt sich in den Van und ab geht die Reise ins Feriencamp.
Keine halbe Stunde später klingelt es erneut an der Tür....nur diesmal sind es die richtigen Leute vom Camp! Wer hat Sarah und die anderen Kinder abgeholt?

Liebe Grüße
"Das richtige ist das intensive Buch. Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt und nicht mehr los läßt - bis zum Ende nicht, lies oder stirb! Dann liest man lieber." Kurt Tucholsky
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