Liebe Petra,
Petra hat geschrieben:@Barbara: Interessant, Du hast Amélie Nothomb gelesen. Ich kenne von ihr nur "Kosmetik des Bösen". Das ließ sich damals so gut weg lesen und fesselte auf seine eigene Art. Auch Denkanstöße gab mir die Geschichte. Allerdings muss ich inzwischen sagen, dass es mir zu wenig nachhaltig war. Deshalb habe ich dann doch keines ihrer Bücher mehr gelesen. Aber für zwischendurch eignen sie sich wahrlich gut. Meist nicht sehr seitenstark und fesselnd zu lesen, der ein oder andere Denkanstoß - nicht verkehrt. Und wie ich sehe, lässt "Metaphysik der Röhren" Dich ein wenig ratlos zurück. Aber immerhin hat es Dich ganz gut beschäftigt. Danke für Deinen Bericht!
@Maria @Barbara: Sehr interessant, was Ihr über Goethe schreibt. Vielleicht ist er demnächst ja einen eigenen Thread wert - denn Ihr scheint mit ihm dies Jahr noch mehr vor zu haben. Mir begegnet er zur Zeit oft in MRRs Autobiografie - kein Wunder!

Somit verfolge ich Eure Postings mit Interesse. Den "Faust" (Urfaust) habe ich auch zu Hause. Und mir fällt mein schöner Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller ein. Ach, hätte man doch mehr Zeit zum lesen!.
Amélie Nothomb ist wirklich nur für Zwischendurch geeignet, um einmal auf ganz andere Gedanken zu kommen. Sie ist zu skurril und zu abgedreht, als dass man sich zu lange Gedanken um ihre Bücher machen sollte. Obwohl sie, wie bereits gesagt, zum Nachdenken anregt. Das ist sicherlich so und die Gedanken sollten dann aber in eigene Bahnen gelenkt werden. Ich habe ja bereits einige Bücher von ihr gelesen, aber die
Metaphysik der Röhren, ist dasjenige mit dem ich zwar schon einiges deutender Weise anfangen kann, aber es macht mir mehr Mühe, als alle anderen! Außerdem hatte ich dieses Mal nicht so die rechte Lust, mich ganz und gar aufs Deuten ihrer Gedankengänge einzulassen.
Daran sieht man mal wieder, wie wichtig die richtige Stimmung gerade für solche Bücher ist.
Goethe ist allemal einen eigenen Thread wert!!!!