Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » Mo 4. Jul 2011, 10:44

Hallo zusammen,

"Die Wasserfälle von Slunj" von Heimito von Doderer habe ich beendet und kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

Am Wochenende habe kürzere Bücher gelesen:

Juan Carlos Onetti: Magda
eine Magdalena-Geschichte der Neuzeit, eine verführerische Frau, zwischen Hure und Heilige, eine Bar, Verhöre, alles sehr elegisch, typisch südamerikanisch.

Vladimir Nabokov: Die Venezianerin
es geht um Liebe und Intrige, um Fälschung, ein Bild; humorvoll und metaphysisch, die kurze Erzählung aus seinen frühen Jahren hat mir sehr gut gefallen. Hat mich etwas an Henry James kürzere Geschichten erinnert.

weitergelesen in "Krieg und Frieden. Die Urfassung" von Tolstoi.
Ich bin im 3. Teil und habe schon über einige Kriegsschauplätze gelesen. Tolstoi wechselt zwischen "Feld" und "Salon" ab, so empfindet man die Kriegspassagen in der "Urfassung" nicht als langatmig. Und Tolstoi kann nun mal erzählen, ganz großes Kino, wie man so sagt. Man könnte anhand einer Landkarte die Gruppenbewegungen (derzeit bin ich in Österreich) verfolgen, so gut beschreibt es Tolstoi.

und einen Krimi beendet:
Drachenzähne von Ellery Queen
ein Whodunnit Krimi. Hat mir gut gefallen.

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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Mo 4. Jul 2011, 10:52

steffi hat geschrieben:Hallo Didonia,

ist das eine bearbeitete Version von Gullivers Reisen ? Eigentlich war das ja ein Roman für Erwachsene, ziemlich satirisch und obendrein gesellschaftskritisch. Die bearbeitete Version beinhaltet meist nur zwei Teile (Liliput und das Land der Riesen). Leider sind auch die kritischen Elemente oft soweit bearbeitet worden, dass es inzwischen fast ein reines Kinderbuch wurde.


Hallo Steffi,

da kann man mal sehen, wie wenig ich von den Klassikern weiß. Dass Gulliver ursprünglich ein Buch für Erwachsene war, wusste ich gar nicht. Da belese ich mich mal. Vielen Dank für diesen Denkanstoß :)
Mein Buch scheint denn eine überarbeitete Version zu sein.
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Di 5. Jul 2011, 11:27

Hallo zusammen,

Urlaubszeit vorbei, Lese-Gewohnheiten wieder da. Da wird es Zeit, dass ich mich in diesen Thread auch wieder einbringe.

Im Urlaub habe ich die Hälfte des (immerhin 750 Seiten umfassenden) Romans „Zusammenstöße“ gelesen. Und gestern, an meinem ersten Arbeitstag, bin ich direkt noch ein ganzes Stück weiter gekommen, da auch mein Lese-Alltag mich wieder hat.

Mit der Entwicklung der Geschichte lässt Yael Hedaya sich wirklich Zeit. Und das ist auch gut so. Die Figuren haben keine Eile, und somit auch der Leser nicht. Jonathan und Schira stecken fest. Beide in den mittleren Jahren, beide Singles. Jonathans Frau ist bei einem Unfall vor ein paar Jahren gestorben, und so zieht er seine Tochter Dana alleine groß. Sie ist gerade elf. Schira hat sich vor einiger Zeit von ihrem letzten Lebenspartner getrennt, und hatte nur eine lose Beziehung zu jemanden. Die beiden lernen sich kennen. Fühlen sich auch voneinander angezogen. Doch trauen sie ihren Gefühlen nicht so recht. Zum einen sind sie bereit für eine neue Beziehung. Zum anderen bremst irgend etwas sie innerlich aus. So machen sie einen Schritt aufeinander zu, dann wieder einen großen voneinander weg.

All das ist sehr authentisch. Wer selbst in mittleren Jahren eine Zeit allein verbracht hat, versteht ihre Ängste. Auch bringt jeder in solch einer Situation eine Vergangenheit mit ein. Erfahrungen, die hemmen, die vorsichtig machen. Oder aber auch das reifere Alter steht einem im Weg. Es ist nicht mehr wie in ganz jungen Jahren, wo man sich Hals über Kopf in eine Beziehung stürzt.

Doch genau das müssen diese beiden Menschen wagen, wenn sie nicht für immer allein bleiben wollen. Sie müssen lernen und in sich horchen. Und das ist ungemein spannend zu beobachten. Der Leser wird dazu eingeladen, und befindet sich mal in Jonathans Wohnung, mal in Schiras. Mal irgendwo unterwegs in Tel Aviv. Auch in Danas Zimmer lädt Yael Hedaya ein. So erzählt dieser Roman nicht nur von der Liebe in den mittleren Jahren, sondern auch vom Erwachsen werden. Sie fühlt sie wunderbar in die junge Dana ein. Natürlich spielt auch das Thema Verlust eine große Rolle, denn immerhin haben Jonathan und Dana die Partnerin bzw. Mutter verloren. Yael Hedaya wird nicht sentimental. Und doch springt die empfundene Bedrückung der beiden Hinterbliebenen auf den Leser über.

Das Abschiednehmen wird auch in einem anderen Bereich des Lebens in diesem Roman aufgegriffen: Das Abschiednehmen von den Eltern. Jonathan und Schira haben gemeinsam, dass ein Elternteil bereits gestorben ist. Aber auch das jeweils noch lebende Elternteil trägt bereits das Thema Abschied in sich. Auch hier ist Yael Hedaya stark in ihren Beobachtungen über das altern. Der Verfall, und der sich verschiebende Rollentausch zwischen Eltern und Kind. Da gibt es sehr interessante Beobachtungen in diesem Roman.

Eine besondere Stärke dieses Romans liegt aber auch in der Erzählweise. Ich komme zwar nicht umhin zu bemerken, dass die Autorin ruhig noch an ihrem Stil feilen könnte. Der letzte Schliff fehlt, bzw. würde alles noch mehr glätten und abrunden. Aber sehr angenehm ist, dass ihr Stil so authentisch wirkt. Lebensecht werden die Figuren und ihre Situationen geschildert. So ist das Leben. So liest sich der Roman ganz leichtfüßig und man fühlt sich den Figuren verbunden, obwohl Hedaya nicht den Fehler begeht, die Figuren zu sympathisch zu schildern. Sie sind Menschen, aus Fleisch und Blut. Mit Stärken und Schwächen. (Zum Erzählstil noch ergänzend: Nicht, das er platt wäre. Das meine ich damit nicht. Nur merke ich, dass die Autorin noch mehr aus sich herausholen kann.)

Im Moment bin ich an einer Stelle, an der Jonathan unbewusst einen Weg sucht, wie er aus seiner Enthaltsamkeit (ausgelöst durch den Tod seiner Frau) herausfindet. Jonathan enttäuscht mich in dieser Szene sehr. Doch gleichzeitig wird klar, dass es anders schlecht gegangen wäre. Das hat Yael Hedaya ganz fein beobachtet. Während des Beobachtens ist man nicht unbedingt dazu angetan, Jonathan beizupflichten. Doch leuchtet ein, wo sein Problem liegt. Und man versteht… Wirklich toll eingefangen.

So, und nun noch das ein oder andere zu Euren letzten Beiträgen in diesem Thread.

@Maria: Du verschaffst mit den Schilderungen der Szene zwischen Donald Clayton und Monica Bachler (wirklich köstlich!) einen näheren Einblick in Doderers Stärken. Ich habe auch richtig Lust auf das Wienerische bekommen, von dem Du erzählst. Ich denke, ich verbinde die gleichen Gedanken damit wie Du: In Bewegung, aber schlendernd. Ich kann damit was anfangen.

Mensch, so langsam reizt mich Doderer immer mehr. Und wer hat wohl Schuld?

Und beeindruckend, was Du am Wochenende so alles gelesen hast (und so eine schöne Mischung). :-)

@Steffi @Maria: Schön, dass Du über „Die japanische Couch“ von Hideo Okuda berichtest, Steffi. Das interessiert mich, seit Maria darauf aufmerksam machte. Und Du erinnerst mich daran. Scheint lohnenswert und anders. Schön. :-)

Auch gut zu wissen, dass die Fälle nicht ins Lächerliche gezogen werden. Das ist mir auch sehr wichtig, wenn ich so etwas lese.

Mit großem Interesse habe ich gelesen, was Du über die Japan-Krimis von Laura Joh Rowland schreibst. Mich interessiert die japanische Kultur seit zwei, drei Jahren auch sehr. Und besonders in Krimi-Form lasse ich die gern an mich heran, da sie so nebenbei vermittelt wird. Schön auch, dass viel privates über die Ermittler enthalten ist. Klingt sehr gut. Magst Du abschließend dann berichten? Ich würde mich freuen.

Zu Deinen Infos zu „Gullivers Reisen“ gleich bei Didonia noch mehr – sehr interessant!

@Didonia: Über das „Labyrinth der Wörter“ hast Du was passendes geäußert. Ja, es gibt Bücher, die irgendwie weichgespült sind. Und dieses gehört dazu. Ich war auch wirklich froh, es nur gehört, und nicht gelesen zu haben. Denn beim lesen hätte mich das schnell genervt. Beim hören kann ich das besser vertragen. Vielleicht weil Lesezeit noch viel kostbarer ist als Hörzeit (für mich zumindest). Auf den Film mit Gerard Depardieu bin ich aber auch trotzdem gespannt. Dann können wir uns gewiss darüber auch irgendwann mal austauschen.

„Das Klassenbuch“ klang für mich auch sehr interessant. Du hattest Britti ja genauer geschildert, worum es da geht, bzw. wie es aufgebaut ist. Aber inzwischen hast Du es abgebrochen. Ich kann mir denken, dass es sich nicht so leicht weg liest. Ist irgendwie doch was anderes als ein Roman. Und die vielen Romane, die noch gelesen werden wollen, sitzen mir bei so etwas dann auch im Nacken.

Ich hoffe gesundheitlich geht es Dir wieder besser? Ich lese gerade, dass Du krank warst/bist! Das ist ja gar nicht schön. Aber zusätzliche PC-Zeit hingegen ist schon schön! Sie hat sich ja auch in einigen Rezensionen niedergeschlagen. Sehr erfreulich! Auf Kristin Marja Baldursdóttir machst Du sehr neugierig. Schön, wo doch dies Jahr Island Gastland auf der Frankfurter Buchmesse ist. Und mit der Rezension zu Knut Hamsun machst Du noch mal sehr neugierig auf „Hunger“. Danke für Deine Mühe! Und auch dass Du Walter Kempowski noch mal in einer Rezension aufgreifst, hat mich sehr gefreut. Sehr schöne und gehaltvolle Rezensionen – Danke Didonia!

Auch der Hinweis mit dem Diaprojektor ist schön. Denn seit dem Tod unserer Eltern, haben mein Bruder und ich deren Dias. Die haben wir mit der ganzen Familie früher oft angesehen. Würde ich zu gern mal wieder machen. Vielleicht ist solch ein Gerät keine schlechte Lösung, um eben mal ein paar Bilder zu gucken. :-)

Interessant ist auch Deine derzeitige Lektüre, und was Steffi zu Jonathan Swifts „Gullivers Reisen“ beigesteuert hat. Dass es damals für Erwachsene geschrieben wurde, wusste ich auch nicht. An dieser Stelle auch meinen Dank an Steffi!

@Trixie: Auf Deine abschließenden Eindrücke zu „Tod beim Tee“ bin ich gespannt! Auch wenn es etwas dauert, bis Du zum berichten kommst. Hetz Dich nicht, wir laufen ja nicht weg. :-)

Dass Du dies Jahr so viel von Deinem SUB lebst, ist klasse! Ein schönes Gefühl, nicht wahr? Und Dein Ausflug in die Teenie-Zeit klingt auch gut. „Die drei ???“… die habe ich auch geliebt (allerdings als Hörspiel).
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Britti » Di 5. Jul 2011, 12:56

Hallo zusammen.

@Petra: Was? Sind schon wieder 3 Wochen rum? Wahnsinn, aber nichts vergeht so schnell wie die Urlaubszeit...
Ein gutes hat es ja, du kannst jetzt wieder regelmässig lesen *ggg*

@Didonia: Oh, du hast dein Klassenbuch abgebrochen. Schade aber du hattest ja zu anfang schon bedenken wegen des Durcheinanders. Dann ist es ja besser so als sich durch zu quälen.

@all und speziell @Petra :lol:
Ich habe gestern Ausnahme beendet. Es war sehr interessant und hat mich sehr beschäftigt. Ein sehr nechhaltiges Buch. Das Thema Mobbing ist ja eh immer aktuell aber auch der Eiblick in die Politik und die Völkermorde.
Ich dachte mein Gott hat sich der Autor damit wirklich so auseinander gesetzt? Ja, hat er. Am Ende des Buches habe ich dann das Portrait über den Autor gelesen und er hat sich ausgiebig damit beschäftigt. Einfach klasse!
Und auch am Ende stellte sich mir die Frage: Wie würde ich oder auch die Menschen die ich sehr gut kenne in einer Extremsituation reagieren?

Jetzt habe ich mir zur Abwechslung mal einen Syltkrimi gegriffen. Es passt gerade schön zur Jahreszeit. Gisa Paulys Die Tote am Watt. Teil 1 einer Serie die ich schon ein Jahr lang im Regal stehen habe ;)
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Josie » Di 5. Jul 2011, 13:41

Hallo zusammen,

hier gibt es ja wieder viel nachzulesen und ebenso viele tolle Bücher- und Autorentipps. Da ich gestern und heute krankgeschrieben bin, habe ich die Zeit auch mal zum Lesen meines Buches und zum Nachlesen hier im Forum genutzt. Komme im Moment ja eher selten dazu.

So habe ich nun auch "Der Wald ist Schweigen" beendet, der Erstling von Gisa Klönne. Das Buch hat mir gut gefallen, ein solider Krimi, gute Unterhaltung. Zwar wusste man schon frühzeitig, wer der Täter ist und was dessen Motiv war, aber die Story an sich und die bodenständigen, sympahtischen Protagonisten haben einen dennoch weitergetragen. Werde das Folgebuch auf jeden Fall auch lesen.

Nun habe ich mir zwei Bücher hervorgeholt, die beide schon seit ungezählten Jahren im Regal stehen:

Haruki Murakami: Nach dem Beben (leider ja nun nach so langer Zeit nach Entstehung des Buches durch Fukushima auch wieder ein aktuelles Thema). Die Erzählungen werde ich nach und nach lesen.

Johannes Bobrowski: Levins Mühle

Mal schauen, was mich bei diesen beiden Büchern erwartet.
Liebe Grüße
Claudia


Aktuelle Lektüre:
Clarín (Leopoldo Alas): Die Präsidentin

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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon SilkeS. » Di 5. Jul 2011, 14:11

Josie hat geschrieben:So habe ich nun auch "Der Wald ist Schweigen" beendet, der Erstling von Gisa Klönne. Das Buch hat mir gut gefallen, ein solider Krimi, gute Unterhaltung. Zwar wusste man schon frühzeitig, wer der Täter ist und was dessen Motiv war, aber die Story an sich und die bodenständigen, sympahtischen Protagonisten haben einen dennoch weitergetragen. Werde das Folgebuch auf jeden Fall auch lesen.


Hallo Josie!

Gute Besserung, ich selbst habe gerade den 4. Teil von Gisa Klönne in den der Mache und werde heute fertig.
Wieder sehr spannend, aber die Protagonistin fällt mir zu sehr die Psychisch-kaputt-Masche... Das mag ich seit Wallander nicht mehr.
Wirst du die Serie weiterverfolgen?

Gruß SilkeS.
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Josie » Di 5. Jul 2011, 14:31

Liebe Silke,

das passt ja gerade gut. :)

Eigentlich hatte ich vor, die Serie weiter zu verfolgen. Was du jedoch über die Protgonistin berichtest, ist für mich dauerhaft auch ein K.O.-Kriterium. Das mag ich ebenfalls überhaupt nicht und ich weiß nicht, warum so viele Autoren diese "Psychisch-kaputt-Masche" immer und immer wieder verwenden. Dieses Schema sollte sich eigentlich inzwischen überholt haben.

Im ersten Band hat es mich jetzt nicht gestört, da es sich noch in Maßen hielt und das Ende des Buches eigentlich die Hoffnung aufkeimen lässt, dass sich bei ihr doch einiges zum Positiven wendet. Das scheint ja nicht der Fall zu sein. Schade drum. Den zweiten Band werde ich noch lesen, da meine Kollegin ihn mir ausleiht; insofern kein Buch, was ich mir selbst anschaffen muss. Sollte es dann aber anfangen, mir schon zu viel des Guten zu werden, breche ich die Serie ab.

Danke für den Hinweis.
Liebe Grüße
Claudia


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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon SilkeS. » Di 5. Jul 2011, 16:16

Hallo Josie!

Ich will nichts verraten, es kann aber auch wirklich vielleicht ein vorrübergehender Zustand von Judith Krieger sein,....
Das ich den 3. Teil gelesen hatte, war schon länger her und ich hatte das Ende davon vergessen, was eben nun in Bd. 4 bei Judith Krieger ein Trauma ausgelöst hat und sie ziemlich daneben ist.
Wie gesagt, vielleicht bekriegt sie sich auch wieder.
Der Krimi ist ziemlich vielschichtig und spannend, von daher kann ich Dir das das Buch wirklich empfehlen.

Gruß SilkeS.
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » Di 5. Jul 2011, 17:33

Josie hat geschrieben:

Haruki Murakami: Nach dem Beben (leider ja nun nach so langer Zeit nach Entstehung des Buches durch Fukushima auch wieder ein aktuelles Thema). Die Erzählungen werde ich nach und nach lesen.

Johannes Bobrowski: Levins Mühle

Mal schauen, was mich bei diesen beiden Büchern erwartet.


Hallo Josie,

das sind beides Bücher, die ich auch noch lesen möchte :-)

Grüße von
Maria
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100. Geburtstag Siegfried Lenz (17. März)
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Re: Leseerlebnisse 2011 - Ich lese gerade...

Beitragvon Bonny » Mi 6. Jul 2011, 13:59

Hallo ihr,

ich lese gerade Todesopfer von Sharon Bolton. Am Anfang fand ich es interessant, mittlerweile wird es aber auch richtig spannend, glaube ich... leider habe ich im Moment nicht so viel Zeit, um viel am Stück zu lesen, und jeden Abend vor dem Schlafen mal ein paar Seiten ist ja für einen Thriller tödlich... naja, vielleicht komme ich am Wochenende zu mehr.
Zuletzt geändert von Bonny am Di 15. Nov 2011, 18:34, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße,
Sabine

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