Momos Lesetagebuch

Plattform zum Austausch über Bücher und Themen rund ums Buch.
Forumsregeln
Kommerzielle Einträge werden ohne Kommentar gelöscht!

Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Momo111 » Mo 27. Aug 2012, 16:53

Hallo Maria,

ich habe das für mich schon geklärt. Es ist ja nicht unüblich, dass viele Autobiografien ein Gemisch aus Fiktion und Fakten ist. Das ist ja nicht die erste Biografie, die ich lese. Man sollte es aber zumindest kenntlich machen im Klappentext, denn dann geht man mit einer völlig anderen inneren Haltung heran. Und man kann noch entscheiden, ob man das Buch lesen möchte oder nicht. Nun ist meiner inneren Haltung eine Brise von Enttäuschung hinzugekommen, da tröstet mich das Nachwort auch nicht mehr, was nicht heißt, dass ich es nicht lesen werde, da es einfach dazugehört. Oftmals lese ich das Nachwort zuerst, und war dann enttäuscht, zu viele Fakten im Vorfeld erfahren zu haben. Man möchte in dem Buch einfach vieles selbst entdecken, eigene Beobachtungen machen, das macht die Spannung und die Freude am Lesen aus, ohne von anderen beeinflusst zu werden. Hier in diesem Fall wäre es wohl besser gewesen, das Nachwort als Vorwort vorzuziehen :mrgreen: .

Für mich ist es und bleibt es ein Roman, Punktum.

Als ich eine Autobiografie von Fallada gelesen hatte, war es im Klappentext deutlich gemacht worden, dass die Autobiografie auch ein Mix von Fiktion und Fakten besteht. Ich habe das Buch mir trotzdem gekauft und bin sogar humorvoll damit umgegangen á la; na, Fallada erfindet sich nochmal neu.

Nun ist das so, gehört zu einer Leseerfahrung dazu.

Übrigens, ich ziehe nicht immer Sekundärliteratur hinzu, wie ich oben schon gesagt habe, möchte ich selbst entdecken, selbst in den Genuss kommen, das Innenleben eines Buches zu erleben. Für mich haben Bücher eine Seele, und die Seele möchte ich selbst ergründen. Ganz ohne Vorerfahrungen von LiteraturwissenschaftlerInnen.... Fehlende Informationen hole ich mir nach Bedarf dann hinterher nach... .

Bitte keinen Trost oder sonstwas, und auch keine Ratschläge...
Momo111
 
Beiträge: 294
Registriert: Sa 4. Aug 2012, 16:13

Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Momo111 » Di 28. Aug 2012, 11:37

Dritte Buchbesprechung der o. g. Lektüre
(Von Seite 200 bis 315)
Nikolekas Krise mit dem Hauslehrer hat sich glücklicherweise besänftigt, die Wogen sind wieder geglättet und seine schulischen Leistungen sind erneut von Erfolg gekrönt. Sein um ein Jahr älterer Bruder Wolodja beendete seine Schulzeit und hatte seine Aufnahmeprüfung an der Universität mit Bravour bestanden.

Er gilt nun als Mann, und die Belohnung für die Hervorhebung dieser Leistung besteht darin, dass er eine Kutsche, jede Menge Bargeld und ein Zimmer vom Vater geschenkt bekommen hat.

Nikoleka schwelgt dagegen in seinen Träumen und malt sich aus, was er mit den all den Geschenken tun würde, sollte er an der Universität auch zugelassen werden. Viel Zeit bis dorthin ist ja nun auch nicht mehr. Seine Kutsche beabsichtigt er zu verkaufen und sowohl der Verkaufserlös der Kutsche als auch sein eigenes Geld beabsichtigt er den Armen spenden. Er schwebte im siebten Himmel, ein Junge voller Ideale. Auch träumte er davon, die Aufnahmeprüfung an der Universität mit Bestnote zu bestehen, um von der Gesellschaft respektiert und geehrt zu werden. Doch nun ging es um den Triumph seines Bruders, der als erwachsener Mann vor ihm steht, obwohl sie nur ein Jahr voneinander trennt und er von Wolodja noch als Junge betrachtet wird. Die Großmutter zeigte sich Wolodja so stolz gegenüber, dass sie, als er in Uniform vor ihm stand, in Ohnmacht gerät.

Nikoleka hegt die Absicht, Mathematik zu studieren:

Es macht mir Spaß, das auswendiggelernte Pensum klar und deutlich herzusagen. Ich bereite mich für die mathematische Fakultät vor, und wenn ich die Wahrheit sagen soll, so habe ich diese Wahl ausschließlich deswegen getroffen, weil die Ausdrücke Sinus, Tangente, Differential, Integral und so weiter mir sehr gefallen.


Die Familie befindet sich in geschlossener Gesellschaft. Nokolekas Schwester Ljubotschka spielt auf dem Klavier und der Vater ist von dem Spiel so sehr angetan, dass er ein wenig unruhig davon wurde, so dass er seine Tochter damit verunsicherte:

Nachdem er einige Male im Saal hin und her gegangen war, blieb er hinter Ljubotschkas Stuhl stehen, küsste sie auf den schwarzen Kopf, wandte sich dann schnell um und setzte seinen Spaziergang (im Saal, M.P.) fort. Als das Stück beendet war und Ljubotschka mit der Frage zu ihm trat: "War es gut?" nahm er sie schweigend beim Kopf und küsste sie mehrmals mit einer solchen Zärtlichkeit auf die Stirn und Augen, wie ich sie an ihm noch nie gesehen hatte.
" Ach, mein Gott, du weinst", sagte Ljubotschka auf einmal, ließ seine Uhrkette los und richtete ihre großen erstaunten Augen auf sein Gesicht." Verzeih mir, lieber Papa, ich hatte ganz vergessen, dass es Mamas Lieblingsstück war."
"Nicht doch, liebes Kind, spiele es nur recht oft", sagte er, und seine Stimme zitterte dabei vor Erregung."Wenn du wüsstest, wie wohl es mir tut, mit dir zu weinen ..."


Mir hat diese Szene sehr, sehr gut gefallen, weshalb ich sie festhalten wollte.

Ein Jahr ist vergangen und nun steht auch Nicoleka vor der Aufnahmeprüfung der jeweiligen Universität. Er wird von seinem Französischlehrer dorthin begleitet und er besteht alle seine Prüfungen mit Auszeichnung. Außer die Lateinprüfung, die ein wenig mickrig ausgefallen ist, da der Professor doch auch recht hohe Ansprüche an den jungen Prüflig stellte, ganz besonders an Nicol., da er einem anderen Prüfling mit einem Grinsen auf ihn herabschaute.

Auch er bekommt dieselben Geschenke wie sein Bruder vor einem Jahr aber Wolodja war nicht so sehr erfreut, dass nun auch Nikoleka die Universität besuchen wird, denn nun zählte auch er zu den Erwachsenen. Um besonders erwachsen zu wirken, gewöhnte Nikolenka sich auch das Rauchen an.... .

Menschen dieser Gesellschaftsschicht haben sich nicht nur für die Universität bestens zu qualifizieren, nein, sie müssen auch gesellschaftliche Pflichten und Erwartungen erfüllen. Der Vater stellte eine Liste zusammen, auf der einige Namen standen, denen Nikoleka einen Besuch abstatten sollte.

Ich wollte schon immer wissen, wie es in reichen Häusern zugeht. Was ist das Besondere an den Menschen, die darin wohnen? Aus ihren Unterhaltungen geht oft hervor, was auch in verschiedenen literarischen Werken auch anderer Autoren zu beobachten ist, dass die viele, nicht alle, nicht besonders tiefgründig sind, und die Bildung, über die sie verfügen, eigentlich kaum umgesetzt wird. Sie prahlen eher damit, als dass sie sich zu weisen Menschen entwickeln. Sie heben sich oft hervor und setzen andere Menschen herab, die nicht dieser Schicht angehören. Besonders Menschen, die hart für ihre Existenz kämpfen müssen. Adlige Kinder duzen z.B. Menschen niederer Schicht, wie z.B. den Kutscher. Eigentlich sind sie doch recht einfache und langweilige Menschen, sie drücken sich nur edel, vornehm und gewählt aus, so dass der banale Gesprächsstoff in schöne Worte gekleidet und gehoben wirkt. Nikoleka ist es auch leid, gewisse Menschen nur der Pflicht wegen aufsuchen zu müssen, und nimmt sich vor, sich nächstes Mal seinem Vater einfach zu widersetzen.

Aber auch Nikoleka spielte seine Rolle nicht schlecht. Ein wenig arrogant geworden, zeigte er nach außen gespielte Bescheidenheit. Er befinet sich in der Familie seines Freundes Dmitrijs und als er ein Gespräch mit der Fürstin hält, Dmitrij Mutter, und Nikolenka über ihren Sohn hochlobende Worte auslässt, die nicht wirklich ernstgemeint waren, dass Dimitriji Gesellschaft

für mich nützlich (ist); aber ich kann ihm nicht nützlich sein, denn er ist tausend mal besser als ich."


Dazu seine Gedanken:

Dmitrij konnte nicht hören, was ich sagte; sonst hätte ich fürchten müssen, dass ihm die Unaufrichtigkeit meiner Worte nicht entgangen wären.


Denn eigentlich erwarteter Nikoleka einen Widerspruch von der Fürstin zu dem oben gesagten, der sich auch erfolgte:

"Ja, aber wenn man ihn hört", sagte sie, c´est vous, qui ètes un petit monstre de perfection."


Wenn ich übersetzen darf: nun, wenn ich aber ihn höre, dann sind Sie es, der ein kleines Monster der Perfektion ist. ich habe Glück, dass ich über Französischkenntnisse verfüge, die der Autor scheinbar voraussetzt, da keine Übersetzung über eine Fussnote beiliegt. In dem Buch befinden sich viele Dialoge in französischer Sprache.

Nun hat Nikoleka das zu hören bekommen, was er hören wollte:

Monstre de perfectiom, das ist ausgezeichnet; das muss ich mir merken, dachte ich.


Nun, Nikoleka sitzt auf einem hohen Ross. Jugendlicher Hochmut eben... .

Auf Seite 309 macht sich der Erzähler viele Gedanken über die Liebe. Und so wie er andere Themen in drei Theoriestufen unterteilt, so unterteilte er auch das Thema Liebe in drei Stufen:

1. die schöne Liebe
2. die selbstaufopfernde Liebe und
3. die tätige Liebe


Ich möchte nun nicht seine ganze Theorie hier wiedergeben wollen aber zumindest das Festhalten, was mich ein wenig berührt hat. Außerdem decken sich gewisse Gedanken auch mit meinen Gedanken. Es geht um die schöne Liebe:

Ich rede nicht von der Liebe eines jungen Mannes zu einem jungen Mädchen; ich fürchte diese Zärtlichkeiten; ich war so unglücklich im Leben, dass ich in dieser Art von Liebe niemals einen Funken Wahrheit gesehen habe, sondern nur Lüge, in welcher die Sinnlichkeit, die ehelichen Beziehungen, das Geld, der Wunsch sich die Hände zu binden oder freizumachen, derartig das Gefühl selbst verwirrten, dass nichts mehr klar zu erkennen war.

Ich rede von der Liebe zu dem Menschen, die sich je nach der größeren oder kleineren Kraft der Seele auf ein oder mehrere Einzelwesen konzentriert oder sich über viele ergießt, von der Liebe zur Mutter, zum Vater, zum Bruder, zu den Kindern, zum Kameraden, zum Freunde, zum Landsmann, von der Liebe zum Menschen.



Ich freue mich sehr über die obigen Zeilen. Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass man auch fähig ist, menschliche Liebe zu entwickeln und zu empfinden, da die meisten ihre Liebe nur auf bestimmte Personen konzentrieren und entfalten.

Die schöne Liebe besteht in der Liebe der Schönheit des Gefühls und seines Ausdrucks. Menschen, die mit dieser schönen Liebe lieben, kümmern sich sehr wenig um Gegenseitig, da dieser Umstand keinerlei Einfluss auf die Schönheit und Annehmlichkeit des Gefühls hat;


Kurz geh ich noch auf die dritte Art der Liebe ein:

Die dritte Art, die tätige Liebe, besteht in dem Bemühen, alle Bedürfnisse, alle Wünsche und Launen, ja sogar die Laster des geliebten Wesens zu befriedigen. Menschen, die so lieben, lieben für das ganze Leben; denn je mehr sie lieben, umso genauer lernen sie den Gegenstand ihrer Liebe kennen, und umso leichter wird es ihnen, ihn zu lieben, d.h., seine Wünsche zu befriedigen. Ihre Liebe drückt sich nur selten in Worten aus, und wenn dies noch einmal geschieht, geschieht es ohne Selbstzufriedenheit und ohne schöne Formen, vielmehr schamhaft und ungeschickt, weil sie immer fürchten, nicht genug zu lieben.


Den Begriff Gegenstand halte ich ein wenig für ungünstig gewählt, denn meistens sind ja eigentlich Personen damit gemeint. Und Personen können keine Gegenstände sein.

Nun lernt Nikoleka die ganze Großfamilie Dimitrjis kennen, und stellt fest, dass der Freund nach der Kategorie drei liebt. Dimitrij, der seine Liebe nur auf bestimmte Menschen fixiert, obwohl noch andere es wert wären, von ihm auch geliebt zu werden, und sich einzugestehen, dass eben diese Wesen ebenso gute Eigenschaften besitzen.

Doch Nikolenka möchte seine Beobachtung für sich behalten, möchte seinem Freund nicht zu nahe treten, ihn nicht bekehren. Außerdem weiß er, dass

Der Prophet nichts in seinem Vaterland gilt.

Toller Spruch, den merke ich mir.

So, nun mache ich Schluss mit dieser Aufzeichnung und gehe mit meinen Blicken wieder zurück ins Buch!
Momo111
 
Beiträge: 294
Registriert: Sa 4. Aug 2012, 16:13

Leo N. Tolstoi / Kindheit und Jugend (4)

Beitragvon Momo111 » Mi 29. Aug 2012, 11:14

Ich habe so viel geschrieben, dass ich das das nicht nochmals hier rein kopieren möchte, weil ich sonst auch an dem Layout und Schriftbild ändern müsste. da die Kopie dies nicht 1:1 im Übertrag übernimmt.

In meiner Signatur findet ihr ja die Blogseite, und ihr somit auf die vierte Buchbesprechung stoßen werdet, wenn ihr draufklickt.

Habe heute vor, das Buch zu beenden. Mal schauen, ob es klappt.

Ich grüße euch!
Momo111
 
Beiträge: 294
Registriert: Sa 4. Aug 2012, 16:13

Leo N. Tolstoi / Kindheit und Jugend (5)

Beitragvon Momo111 » Mi 29. Aug 2012, 16:48

Hallo, ihr Lieben!

Nun ist auch Teil 5 fertig, und bei Interesse, könnt ihr es im Blog nachlesen.

Ich wünsche euch allen einen schönen Feierabend!
Momo111
 
Beiträge: 294
Registriert: Sa 4. Aug 2012, 16:13

Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Momo111 » Mi 29. Aug 2012, 20:19

Sechste und letzte Buchbesprechung der o. g. Lektüre
(Von Seite 491 bis 518)

Auf den letzten Seiten wird nochmals kurz im Anhang ein Resümee gebildet zu Tolstoi, zu seinem Werk Kindheit und Jugend und zu seinem Wesen inkl. seiner Gedankenwelt.

An manchen Textstellen musste ich ein wenig schmunzeln, denn das o. g. Werk gilt also doch als stark autobiografisch. Man darf einfach nicht so schnell aufgeben. Man muss sich Zeit lassen mit der Suche nach der Wahrheit. Natürlich hat Tolstoi das geschickt angestellt, denn

Die Kindheitstrilogie, die am Beginn von Tolstois literarischem Schaffen steht, ist weniger eine literarische Darstellung von Tolstois eigenem Leben, als eine lose Folge fiktionaler Werke, in die Autobiografisches Eingang gefunden hat. Die Grenzen zwischen Autobiografie und Fiktion verschmelzen hier. Tolstoi durchbricht das, (…):
Der Leser kann sich der Identität von Autor, Erzähler und Protagonist nicht gewiss sein. So verschleiert Tolstoi den autobiografischen Bezug, indem er seinem Ich - Erzähler einen anderen Namen gibt: Nikolai Irtenjew.



Ach, wie schön, meine Spur war erst richtig, dass es ein Mix ist, bestehend aus Fiktion und Wahrheit. Man muss einfach geduldig bleiben, und Fragen, die man sich stellt, (sich) nicht sofort beantworten (lassen). Zu diesen ungewissen Lesern habe auch ich gehört.


Es finden sich in den drei Erzählungen viele autobiografische Elemente. Sie enthalten nicht nur zentrale Fakten von Tolstois Leben, sondern auch wesentliche moralische und weltanschauliche Gedanken, die ihn bis zu seinem Tod beschäftigen sollten.



Andere Parallelen hatte ich in Teil fünf bereits erwähnt.

Tolstois Themen sind die großen Themen der Weltliteratur. Sein Schaffen kreist um Liebe, Wahrheit, Sterben und Tod. Diese sind immer und überall relevant - und werden es bleiben. Tolstoi entfaltet die für ihn charakteristischen Themen jedoch keineswegs erst in seinem reifen Romanen: Sie sind bereits in seiner früheren, stark autobiografisch geprägten Romantrilogie Kindheit, Knabenjahre, und Jünglingszeit angelegt.



Jedoch leicht ist Tolstoi die Trilogie auch nicht gefallen und so zitiert die Autorin aus seinem Tagebuch:

Zeitig aufgestanden, an Kindheit geschrieben, sie steht mir schon zum Halse, aber ich werde sie fortsetzen." :lach:


Die stark mit Tränen besetzten Szenen hatten noch einen anderen Hintergrund. Tolstoi war es sehr wichtig, die Mitmenschlichkeit in seine LeserInnen zu wecken. Es war seine Absicht, dass die Menschen nicht kalt und gleichgültig sich über gewisse literarische Begebenheiten hinwegsehen oder einfach nur hinweglesen. Zu seiner Zeit hat er damals tatsächlich damit seine LeserInnen zu Tränen gerührt, aber heute liest es sich, aus meiner Sicht, so viel Rührseligkeit auf einer Seite ein wenig wie Kitsch.

Und ich hatte noch vergessen zu erwähnen, dass sein frommer Bruder auch in der Kindheitstrilogie eine Stimme fand. Nikoleka selbst durchlebte eine Phase der Frömmigkeit, und sicher liegen darin die Erfahrungen seines Bruders zugrunde.

Es gibt noch sooo viel zu sagen, aber ich mache jetzt Schluss, beende meine Gespräche, und verweise einfach auf das Buch... .

Ich selbst habe mir heute von Tolstoi Der Tod des Iwan Illitsch im Buchhandel bestellt.

Da ich nun innerlich mit Tolstoi ausgesöhnt bin, und ich das Werk nochmals für mich innerlich refelketiert habe und es noch weiterhin tue, kann ich nun mit gutem Gewissen abschließend sagen, dass mir das Buch im Nachhinein recht gut gefallen hat.

Anfangs war ich etwas enttäuscht, als ich den Leo und dessen Familie im Buch nicht aufffinden konnte. :-).
Und was ich noch gelernt habe, dass man Fragen sich zwar stellen darf, aber nicht gleich eine Antwort finden muss. Mann muss es aushalten können, wenn sich Lücken nicht sofort schließen lassen, und auch nicht gleich auf WIKI rennen und dort nachschlagen. Das ist das Abenteuer am Lesen, selbst finden... und nicht finden lassen .
Momo111
 
Beiträge: 294
Registriert: Sa 4. Aug 2012, 16:13

Manisha Jolie Amin / Der Klang der Sehnsucht

Beitragvon Momo111 » Mo 10. Sep 2012, 20:17

Habe gestern das Buch zu Ende gelesen, wer mehr erfahren möchte, kann mich in meinem Blog besuchen... , ihr müsst aber rechts auf Start klicken, und dann runter scrollen, da ich aktuell viele Bilder gepostet habe.

Insgesamt fand ich das Buch recht lesenswert, und wer sich für Indien interessiert, dem kann ich die Lektüre wärmstens empfehlen.
Momo111
 
Beiträge: 294
Registriert: Sa 4. Aug 2012, 16:13

Cather; Die Frau, die sich verlor.

Beitragvon Momo111 » Mo 10. Sep 2012, 21:34

Momo111
 
Beiträge: 294
Registriert: Sa 4. Aug 2012, 16:13

Das Buch der Snobs von Thackeray

Beitragvon Momo111 » Mi 3. Okt 2012, 19:27

Ich beginne heute Abend mit einem weiteren Buch von Makepeace Thackeray.

http://mirella-pagnozzi.blogspot.de/201 ... -buch.html
Momo111
 
Beiträge: 294
Registriert: Sa 4. Aug 2012, 16:13

William Makepeace Thackeray / Das Buch der Snobs

Beitragvon Momo111 » Do 4. Okt 2012, 21:01

Momo111
 
Beiträge: 294
Registriert: Sa 4. Aug 2012, 16:13

Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon JMaria » Fr 5. Okt 2012, 08:56

Hallo Momo,

"Jahrmarkt der Eitelkeiten" habe ich gern gelesen.
Frage: Sind in "Snobs..." Zeichnungen von Thackeray enthalten?
Ich weiß noch, dass mir seine Skizzen im "Jahrmarkt.." sehr gut gefielen.

Edit:
ich habe deinen Beitrag über "Buch der Snobs" hierher (s.o.) zusammengefügt.
Schöne Grüße, Maria
Aktuell:

250. Geburtstag E.T.A. Hoffmann (24. Jan.)
100. Geburtstag Siegfried Lenz (17. März)
100. Geburtstag Ingeborg Bachmann (25. Juni)
100. Todestag von Rainer Maria Rilke (29.Dez.)


Sie schaffen eine Wüste und nennen das Frieden ( Tacitus )
Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen (Johann Wolfgang v. Goethe)
Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe (Rainer Maria Rilke)
JMaria
Moderator
 
Beiträge: 16899
Registriert: Mo 31. Mär 2008, 11:07

VorherigeNächste

Zurück zu Diskussionsforum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 24 Gäste