Hallo zusammen,
wir haben an Heiligabend beim Frühstück einen Weihnachtsfilm geguckt. Der war so, so schön, dass ich hier unbedingt davon erzählen möchte, obwohl es nicht direkt eine Literaturverfilmung ist. Neben "Ist das Leben nicht schön?" ist das nun mein allerliebster Weihnachtsfilm. Es handelt sich um
"Das Weihnachtshaus" (Zur
DVD bei Amazon), und das mehrere Gründe:
Veranlasst den Film überhaupt zu kaufen war, dass er von
Thomas Kincade erzählt, der hier im Forum schon so oft erwähnt wurde. Er hat wunderschöne liebliche Bilder gemalt, vorzugsweise mit winterlichen und weihnachtlichen Motiven.
Man mag seine Bilder als Kitsch bezeichnen, aber sie berühren trotzdem das Herz. Kein Künstler, den man sich an die Wand hängt, aber einer, dessen Bilder man sich gern ansieht, eintaucht, und erfühlt. Der Film erzählt davon, wie Thomas Kincade dazu kam, solche Bilder zu malen. Das hat mich sehr berührt! Ich werde seine Bilder nun noch lieber anschauen, und wer mir sagt, es sei kitschig, dem möchte ich diesen Film empfehlen. Mehr verrate ich nicht.
Berührend war auch die Geschichte über seinen Mentor. Und am Ende des Films das gemeinsame Foto von ihnen. Überhaupt ist das beeindruckendste an dem Film, dass er auf Tatsachen beruht. Dass Thomas Kincade dies Jahr gestorben ist, stimmt mich dadurch umso trauriger. Zumal er noch viel zu jung war.
Rührend ist der Film. Aber auch so warmherzig. Die Bewohner des Dorfes, in dem Thomas Kincade aufgewachsen ist, sind so liebevoll dargestellt, dass ich sie ganz ungern am Ende des Films verlassen habe. Was für ein verrückter, liebenswerter Haufen
Menschen.
Was für ein schöner Film!
