H. C. ARTMANN: Med ana schwoazzn Dintn - Gedichta aus Bradnsee
Den Bloom habe ich heute Abend ausgelesen, den Artmann fast. Mal sehen, was mein nächstes wird.
Den Artmann hat mir mein Mann übrigens schon zum Lesen abgebettelt
Bonny hat geschrieben:
Es erscheint mir zwar schon wie ein Kriminalroman, schließlich geht es um Mord, aber gleichzeitig ist es eine schöne Studie über die Menschen von Shetland, ihre Sitten und Gebräuche, und ihre Geheimnisse... Ann Cleeves hat einen angenehmen Schreibstil und beschreibt die einzelnen Personen mit ihren Eigenheiten und Verhaltensweisen recht anschaulich.
Ich würde sie fast ein bisschen mit Tana French vergleichen, denn auch hier geht es ja meist nicht nur um ein Verbrechen, sondern auch um die Darstellung der Menschen und der Umgebung.
Steffi hat geschrieben:Mein neues Buch ist Der Besucher von Sarah Waters. Das Buch war 2009 auf der Shortlist des Man-Booker-Prize. Es ist ein bißchen so, als ob Charlotte Bronte eine Geschichte erzählt, die im Nachkriegsengland spielt. Die Beschreibungen des Hauses, die Charaktere, eine Handlung, die viel auf Dialogen basiert und eigentlich passiert bis jetzt nicht viel, aber es ist überaus fesselnd. Der Ich-Erzähler, ein Landarzt, freundet sich mit den Besitzern eines alten, imposanten Landsitzes an. Es gibt Andeutungen, dass nicht alles so ist, wie es scheint und man kann schon im ersten Drittel kräftig spekulieren, denn es ist nicht so, dass der Ich-Erzähler unbedingt vertrauenswürdig ist, aber die anderen Hauptpersonen auch nicht. Je mehr ich überlege, desto mehr verdächtige Reaktionen und Anspielungen fallen mir ein. Alles bleibt aber sehr subtil, wunderbar ! Außerdem gibt es schöne Einblicke in das England der Nachkriegszeit.
JMaria hat geschrieben:Rabenliebe von Anne CleevesBonny hat geschrieben:
Es erscheint mir zwar schon wie ein Kriminalroman, schließlich geht es um Mord, aber gleichzeitig ist es eine schöne Studie über die Menschen von Shetland, ihre Sitten und Gebräuche, und ihre Geheimnisse... Ann Cleeves hat einen angenehmen Schreibstil und beschreibt die einzelnen Personen mit ihren Eigenheiten und Verhaltensweisen recht anschaulich.
Ich würde sie fast ein bisschen mit Tana French vergleichen, denn auch hier geht es ja meist nicht nur um ein Verbrechen, sondern auch um die Darstellung der Menschen und der Umgebung.
oha, mit der Erwähnung von Tana French hast du mich geködert. Ist auf meine Kindle-Wunschliste gelandet
Trixie hat geschrieben:Ich bleibe dem Krimigenre treu und habe mir als nächstes endlich die Kindle-Ausgabe vorgenommen von
David Roberts: Sweet Poison, der 1. Band aus der Reihe um Lord Edward Corinth & Verity Browne.
Die Krimireihe ist in den 1930ern angesiedelt, und in allen Bänden spielen offenbar auch die geschichtlichen und politischen Ereignisse der Zeit eine große Rolle. Dieser erste Fall scheint zudem auch noch ein Landhauskrimi zu sein, denn Lord Edwards älterer Bruder hat hochrangige Persönlichkeiten auf sein Schloß eingeladen, um die anglo-deutschen Beziehungen zu verbessern. Da ist ein Mordfall aber extrem heikel und kommt ganz besonders ungelegen...
Gruß,
Trixie
Aber ich hoffe, du erwartest nicht zuviel, der Stil ist schon anders. Aber ich finde halt vergleichbar, dass es neben den/dem Verbrechen eben auch ein bisschen um Land und Leute geht und auch ein wenig in Familiengeschichten gewühlt wird und es auch Nebenschauplätze gibt.
JMaria hat geschrieben:Trixie hat geschrieben:Ich bleibe dem Krimigenre treu und habe mir als nächstes endlich die Kindle-Ausgabe vorgenommen von
David Roberts: Sweet Poison, der 1. Band aus der Reihe um Lord Edward Corinth & Verity Browne.
Hallo Trixie
Den hab ich auch noch im Kindle-SUB . Wie gefällts dir ?


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