Wie traurig, dass der Hund eingeschläfert werden musst, Manuela.

Kann mich noch gut erinnern, wie schlimm es war, als es den Hund meiner Eltern traf. ...
Ich lese gerade
72 Jungfrauen von Boris Johnson, dem reichlich schrägen Bürgermeister von London!
KLICKDer Mann hat eine herrlich schnodderige Schreibe, ist äußerst lustig und satirisch und wirbelt rasch von Protagonist zu Protagonist. Ich amüsiere mich köstlich... Der amerikanische Präsident kommt nach London, die Stadt steht kopf und natürlich bereitet eine recht wüste Truppe ein Attentat vor.
Davor hab ich
Die Lektionen von Naomi Alderman gelesen.
KLICK Leider eine Enttäuschung. Es nimmt erst ab den letzten Drittel Fahrt auf, bis dahin muss man sich durch ebenso lieblos gezeichnete wie überflüssige Charaktere und Situationen quälen. Dabei kann sie es besser, wie sie manchmal an Nebenfiguren zeigt. Sie hätte wohl gern sowas in der Art wie die "Die geheime Geschichte" von Donna Tartt geschrieben, lag aber mehr als weit daneben. In ihrem Buch wäre weniger in dem Fall deutlich mehr gewesen.
Parallel zu 72 Jungfrauen hatte ich
Der rote Wolf von Liza Marklund angefangen.
KLICKEs ist bestimmt gut, ganz sicher. Liza Marklund kann gar nicht schlecht schreiben. ABER: Die Protagonistin erlebt in jedem Band schrecklicheres als vorher und schleppt sich durch die nächsten Bücher immer schwerer traumatisiert. Wenn die Geschichte dazu auch noch im Norden Schwedens im düsteren Februar spielt, ist die eigene Laune auch bald im Keller. Mir es ist langsam too much und ich musste nach 10 vielversprechenden Seiten aufgeben, weil man einfach total depressiv wird beim Lesen.
Da freu ich mich doch lieber über all die Verrückten von Boris Johnson
lg
Sandra