Hallo zusammen,
wir nutzen die freien Abende um gemütliche Beamer-Abende zu machen und gute Filme zu gucken. Heute haben wir "Alles, was wir geben mussten" geschaut, nach dem Roman von Kazuo Ishiguro. Für diesen Roman war der Autor zum zweiten Mal für den Booker Prize nominiert. Erhalten hat er ihn für "Was vom Tage übrig bliebt". Mit "Alles, was wir geben mussten" schaffte er es 2005 auf die Shortlist. Nicht verwunderlich, denn er greift ein wichtiges Thema auf.
Kurzbeschreibung von Amazon:
Die Kinder Kathy (Carey Mulligan), Ruth (Keira Knightley) und Tommy (Andrew Garfield) wachsen Ende der 70er-Jahre isoliert und behütet in einem englischen Internat auf. Doch die Idylle trügt, denn die Einrichtung birgt ein grausames Geheimnis, das den Freunden nach und nach enthüllt wird und ihr Leben dramatisch verändert: Ihr einziger Lebenssinn besteht darin, als Organspender zu dienen.
Kazuo Ishiguro erzählt hier keine wissenschaftliche Abhandlung über das Klonen, um Organspender heranzuzüchten, sondern er erzählt aus dem Leben solcher möglichen Klone. Was es heißt für solch einen Zweck geschaffen zu werden. Und dass der Mensch mehr ist, als bloße Zellen, Organe etc.. Und dass deshalb solche Dinge nie in Frage kommen dürfen. Im Namen der Menschlichkeit. Doch wenn man bedenkt, wie viel Verbrechen an den Menschen begangen wurden, so ist auch dieses auszudenken.
Ein Film der nachhängt und beschäftigt.


