Hallo Kessy,
Ken Follett kann echt spannend schreiben. Es ist schon eine ganze Weile her als ich „ Auf den Schwingen des Adlers" las, aber ich fand’s auch spannend.





Trixie hat geschrieben:Mord in Cornwall habe ich inzwischen ebenfalls beendet und auch dieses Mal hatte ich das nächste Buch gleich zur Hand, denn genau an dem Tag wurde wieder einmal ein Klassiker von Gerald Verner als kostenloses Ebook angeboten. Ich habe im Laufe der letzten Jahre schon einige dieser Gratisangebote genutzt, bin aber bislang nie dazu gekommen sie zu lesen. Dabei klingen die Inhaltsangaben immer so gut!
Wie in den meisten seiner Geschichten handelt es sich auch bei The Seven Clues um eine Art Spionage-/Abenteuer-/ Kriminalroman: Es sind die 1930er Jahre. Der junge Peter Clayton hat sich durch eine kleine Erbschaft vom Leben als Journalist zurückziehen können und lebt nun beschaulich in einem Cottage auf dem englischen Land, bis eines Abends sein ehemaliger Kollege Norris Jordan bei im auftaucht und ihm anvertraut, er sei gerade vom Kontinent zurückgekehrt und habe eine internationale Verschwörung aufgedeckt. Die detailierten Informationen dazu hat er in sieben Botschaften aufgeteilt und sieben vertrauenswürdigen Freunden zur sicheren Aufbewahrung zukommen lassen, bis Jordan oder ein von ihm ermächtigter Vertreter sie holen kommen. Wer diese sieben Personen sind, erfährt man nur durch sieben rätselhafte Hinweise, und den ersten kann Jordan seinem Freund gerade noch geben, bevor er von seinen Verfolgern ermordet wird. Nun selbst auf der Flucht, wendet sich Clayton an Michael Dene vom Secret Service um Hilfe. Gemeinsam machen sie sich daran, die Hinweise zu entschlüsseln und die Informationen vor der Gegenseite zu erhalten, die ihnen ständig dicht auf den Fersen - und manchmal sogar voraus- zu sein scheint.
Ich habe schon ein gutes Drittel des Buches durch, das mir bislang sehr gut gefällt und vom Inhalt ein wenig an John Buchans Robert-Hannay-Abenteuer (Die 39 Stufen) erinnert. The Seven Clues ist ein richtiger Klassiker der 1930er Jahre, spannend und wartet mit einem guten Tempo auf. Ich glaube, da bin ich wirklich auf einen Autor gestoßen, an dessen Werken ich noch viel Freunde haben werde und bei dem es sehr schade ist, dass Gerald Verner -zumindest hierzulande- kaum bis gar nicht bekannt ist, obwohl erstaunlicherweise bereits in den 1930er Jahren ziemlich zeitnah mehrere seiner Krimis deutschsprachig im Eden Verlag veröffentlicht wurden. Danach leider Flaute im deutschsprachigen Raum. In England hingegen war Verner noch lange als Krimi-Autor, Verfasser von Skripten für Film, Fernsehen (auch eine Episode von Mit Schirm, Charme und Melone stammt von ihm) und Theater (u. a. eine Adaption von Agatha Christies Towards Zero/ Kurz vor Mitternacht) bekannt.
Ich bin jetzt jedenfalls sehr neugierig geworden auf seine anderen Bücher und ziemlich glücklich, bereits so viele von seinen Werken als kostenlose Ebooks ergattert zu haben, bislang einfach nur, weil die Inhaltsangaben nach etwas für mich klangen. Sie werden aus meinem bodenlosen Ebook-Vorrat nun gewaltig nach oben rücken und regelmäßig in meine Jahreslektüre eingeschoben.
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