Hallo zusammen,
meine ersten Urlaubstage liegen hinter mir, und ich konnte inzwischen abschalten. Das tut gut, und war auch sehr nötig.
Wie immer im Urlaub komme ich nicht so viel zum lesen, was aber nichts macht, denn ich wende mich den Dingen zu, zu denen ich sonst nicht so komme. So waren wir z. B. im wunderbaren Mediterana (Saunalandschaft), wofür wir von der Hochzeit noch Gutscheine für Tageskarten und einen Restaurantbesuch darin hatten. Es war so schön!

Dennoch habe ich ein paar wenige Seiten in
Jane Austens „Mansfield Park“ gelesen. Mir geht es wie Steffi. Im Gegensatz zu anderen Hauptfiguren in Jane Austen-Romanen ist Fanny sehr angepasst und stets im Hintergrund. Doch ich weiß daran zu schätzen, dass sie sehr authentisch wirkt. Und Langeweile kommt keine Sekunde lang auf. Fannys Cousinen sind nun außer Haus (Maria hat geheiratet), und Fanny bekommt mehr Aufmerksamkeit als bisher. Ich denke ein neuer Abschnitt beginnt.
@Steffi: Wie ich sehe, vertreibst Du Dir die Zeit bis zum Urlaubsbeginn mit einem kurzweilgem Lesevergnügen, neben den „Parallelgeschichten“.
@Maria: Dass Dich die „Parallelgeschichten“ so intensiv beschäftigen und zu faszinieren wissen, ist schön. Zumal es ja ein gewaltiges Werk ist, das Ihr da lest.
@Yvonne: Die Dinge, die Dich an „Das Verschwiegene“ von Linn Ullmann stören, würden mich vermutlich auch stören. Farblose Figuren können mir die beste Handlung vermiesen (mir fehlt dann einfach die Substanz), und eine unstrukturierte Erzählweise kann mir schnell Probleme bereiten, es sei denn ein Autor versteht sich darin sehr gut. Da Dich die starken Passagen in dem Buch bei der Stange halten, bin ich gespannt was Du abschließend dazu sagen wirst.
Wie es Dir dann im Anschluss mit „Der Besucher“ ergeht, darauf bin ich gespannt.
Shaftoe: Klingt sehr schön, was Du über „Geh nicht einsam in die Nacht“ berichtet hast. Könnte auch was für mich sein. Ich werde bei Gelegenheit mal reinlesen.
@Didonia: Sehr interessante Eindrücke, die Du da mit uns zu „Die verschwundene Frau“ von Sara Paretsky teilst.Dass "V.I. Warshawski – Detektiv in Seidenstrümpfen" mit Kathleen Turner mit diesem Buch in Verbindung steht, war mir gar nicht bewusst.
@Bonny: Immer schade, wenn man den letzten Band einer Serie gelesen hat, die man gerne mag. Da kann ich Dich gut verstehen.
Dass der Inhalt von „Das Mädchen auf den Klippen“ mit dem schönen Cover nicht ganz mithalten kann, ist schade. Aber vielleicht hat es sich ja doch noch überraschend entwickelt.
@Manuela: Wie hat Dir "Der Kindersammler" von Sabine Thiesler denn gefallen?