Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Do 5. Sep 2013, 16:37

Hallo zusammen,

ich genieße gerade die Zeit in Ostafrika mit Mr. Malik ("Kleine Vogelkunde Ostafrikas" von Nicholas Drayson). Ganz zauberhaft, wie die Geschichte um den Wettstreit um die Dame des Herzens hier aufgerollt wird, und wie nach und nach Geschichten über Mr. Malik und weitere Bewohner Nairobis erzählt werden. Doch man darf sich durch die federleichte Geschichte und die liebenswerten Figuren nicht täuschen lassen. Es stecken auch bittere Wahrheiten in manch heiter erzählter Episode. So hat mich heute ein Detail berührt, in dem die Absurdität und die Anmaßung der westlichen Bevölkerung auf ganz liebenswerte Weise offengelegt wird. Der Erzähler der Geschichte führt eine seiner Figuren auf der Jagd nach Vogelarten, und somit auch den Leser, zum Viktoriasee. Wieso der See diesen Namen erhalten hat, erklärt der Erzähler auf witzige Weise, und wirft dadurch auch die berechtigte Frage auf, wieso die Weißen es für nötig befunden haben, dem See diesen Namen aufzudrücken, denn es ist nicht in etwas so, dass er nicht längst Namen erhalten hat, von den Bewohnern rund um den See. Mir ging das unter die Haut. Ein kleines Detail, so verpackt, dass man es auch beinahe überlesen könnte. Richtet man den Blick aber genauer darauf, enthält das eine tiefe und traurige Wahrheit.

Und Mr. Malik muss man einfach liebgewinnen. Er schleicht sich auf seine stille und unscheinbare Art immer mehr ins Herz.

Den 2. Band habe ich mir eben bestellt. Ich hebe ihn mir auf für den nächsten Sommer.

@Bonny: Das ist ja schön, dass Du schon Pläne hast, an „Emily, allein“ heranzukommen. :mrgreen:

Der Psychothriller, den Du liest, scheint spannend zu sein. Ich wünsche Dir viel Spaß damit!

@Steffi: Ja, Mr. Malik solltest Du vielleicht auch mal besuchen. ;-)

„The sea, the sea“ klingt aber auch sehr interessant. Ich habe Deinen Bericht sehr gern gelesen, und bin gespannt, welche weiteren Eindrücke Du noch sammelst. Das könnte auch ein Buch für mich sein. Auf Deutsch allerdings nur schwer und für viel Geld zu erhalten, wie ich gerade gesehen habe.

@Maria: Auf "Der Graf von Monte Christo" von Alexandre Dumas machst Du gerade viel Lust! Das scheint ja ein durch und durch tolles Lesevergnügen zu sein. Liest Du denn diese illustrierte Originalausgabe? Wie ist die von dtv ausgestattet? Solch bibliophilen Details liebe ich ja auch!

Das Buch von Tom Reiss ist – auch besonders im Zusammenghang zum Roman von Alexandre Dumas – bestimmt hochinteressant! Ich bin ausgesprochen gespannt auf Deinen Bericht. Du hast ja tollen Lesestoff derzeit!

@Didonia: Du hast Dich also mal wieder einem Sherlock Holmes zugewandt. Immer wieder schön in den Büchern der Lieblings-Autoren zu schmökern, nicht wahr?! :-)

@Manuela: Ich kenne die Bücher nicht, die Du liest, aber das soll mich nicht hindern Dir viel Freude beim Lesen zu wünschen! :-)
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » Fr 6. Sep 2013, 11:09

Hallo Petra,

@Maria: Auf "Der Graf von Monte Christo" von Alexandre Dumas machst Du gerade viel Lust! Das scheint ja ein durch und durch tolles Lesevergnügen zu sein. Liest Du denn diese illustrierte Originalausgabe? Wie ist die von dtv ausgestattet? Solch bibliophilen Details liebe ich ja auch!


Ja, es ist die Illustrierte Ausgabe, die ich lese (Gutenberg Ausgabe 6 Bände). Für je 0,99€ gibt es die Bände auch für Kindle (siehe Link in meinem letzten Beitrag). In der dtv Taschenbuch Ausgabe fehlt die Illustration. Ich habe den Text in einer Leseprobe mit meinem Verglichen und die Abbildungen fehlen, somit denke ich, daß sie komplett fehlen.

Hier geht's zur Leseprobe, dtv TB

http://book2look.com/vBook.aspx?id=jUWsnmsJdd

Der Graf von Monte Christo und parallel dazu der Schwarze General (von Tom Reiss)
Entwickelt sich zu einem Highlight in diesem Jahr. Hätt' ich nicht erwartet, desto erfreuter bin ich, ich genieße es.

Tom Reiss weiß zu erzählen, er stößt bereits zu Beginn seiner Recherche in Frankreich im Alexandre Dumas Museum auf unerwartete Schwierigkeiten, ich bin gespannt wie er dies löst. Scheint selbst ein Abenteuer für ihn gewesen sein.


ich genieße gerade die Zeit in Ostafrika mit Mr. Malik ("Kleine Vogelkunde Ostafrikas" von Nicholas Drayson). Ganz zauberhaft, wie die Geschichte um den Wettstreit um die Dame des Herzens hier aufgerollt wird, und wie nach und nach Geschichten über Mr. Malik und weitere Bewohner Nairobis erzählt werden. Doch man darf sich durch die federleichte Geschichte und die liebenswerten Figuren nicht täuschen lassen. Es stecken auch bittere Wahrheiten in manch heiter erzählter Episode.



Genauso ist es! Hab ich ebenso empfunden.
Schöne Grüße, Maria
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon steffi » Fr 6. Sep 2013, 11:27

JMaria hat geschrieben:Der Graf von Monte Christo und parallel dazu der Schwarze General (von Tom Reiss)
Entwickelt sich zu einem Highlight in diesem Jahr. Hätt' ich nicht erwartet, desto erfreuter bin ich, ich genieße es.


Das hört sich toll an ! Ich habe auch mal den Graf von Montechristo gelesen, weiß aber nicht, ob es wirklich die ungekürzte Ausgabe war (war damals aus der Bücherei ausgeliehen), ich kann mich nur noch erinnern, dass es ziemlich dick und ausführlich war. Illustrationen gab es auch keine.
Gruss von Steffi

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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Fr 6. Sep 2013, 11:54

Petra hat geschrieben:So hat mich heute ein Detail berührt, in dem die Absurdität und die Anmaßung der westlichen Bevölkerung auf ganz liebenswerte Weise offengelegt wird. Der Erzähler der Geschichte führt eine seiner Figuren auf der Jagd nach Vogelarten, und somit auch den Leser, zum Viktoriasee. Wieso der See diesen Namen erhalten hat, erklärt der Erzähler auf witzige Weise, und wirft dadurch auch die berechtigte Frage auf, wieso die Weißen es für nötig befunden haben, dem See diesen Namen aufzudrücken, denn es ist nicht in etwas so, dass er nicht längst Namen erhalten hat, von den Bewohnern rund um den See.


Ja, Petra, ist das nicht arrogant, was wir uns anmaßen? Und es gibt noch viel Schlimmere Dinge, die wir den Menschen in Afrika antun. Nur damit wir ein bequemeres Leben haben. Aber das wäre dann wieder eine Extradiskussion wert.
Ich wünsche Dir noch ein schönes Lesevergnügen in Ostafrika.
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Fr 6. Sep 2013, 22:37

Hallo zusammen,

ja, anmaßend, was wir uns den Ländern der sogenannten dritten Welt (allein dieses Wort schon!) gegenüber herausnehmen! Diese Empfindung regte sich bei mir an der Stelle des so bezaubernden Buches "Kleine Vogelkunde Ostafrikas".

Ich liebe es, wenn Autoren mit leiser Stimme von diesen Ungeheuerlichkeiten erzählen. Der leise Ton dabei hat auf mich eine viel stärkere Wirkung als große Worte.

Solch eine Autorin ist übrigens auch Kiran Desai, die mir in ihrem tollen Roman "Erbin des verlorenen Landes" ebenfalls Denkanstöße gegeben hat. Ich zitiere mal, was ich zu einer Stelle in dem Buch mal im Forum schrieb, weil sie mir auch so unter die Haut ging:

Petra hat geschrieben:Und auch der Schreibstil von Kiran Desai überzeugt mich sehr. Wie sie von den Welten in den Kellern der New Yorker Restaurants erzählt, die sich dort sammeln. Wie oben, im Restaurant, die Erste Welt speist, während unten die Dritte Welt (unterschiedlicher Nationen) kocht und abwäscht. Allein durch diese bildhafte Art zu erzählen regt die Autorin sehr zum nachdenken an und verleiht dem Roman eine ganz eigene Stimmung, derer man sich nicht entziehen kann.


Maria, dass Du dem Buch "Kleine Vogelkunde Ostafrikas" ähnliche Empfindungen entgegen gebracht hast, ist schön. :-)

Vielen Dank für Deine Infos zu den Ausgaben von "Der Graf von Monte Christo", und die Leseprobe von dtv. Die Illustrationen würden mir auch fehlen, wenn ich wüsste, dass ich eine Ausgabe haben kann, in der sie enthalten sind. Und die ebook-Bände sind ja auch erschwinglich.

Dass sich "Der Graf von Monte Christo" und "Der Schwarze General" von Tom Reiss überraschend zu einem Jahreshighlight entwickeln, freut mich. Immer wieder schön, wenn Bücher einen so überraschen können. Ein tolles Gefühl, wenn einen ein Buch so richtig packt - zumal wenn man es gar nicht so intensiv erwartet hätte. Ich verfolge gerne weiter Deine Berichte zu den beiden Büchern.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon steffi » Mo 9. Sep 2013, 09:13

JMaria hat geschrieben:@Steffi,
ich kann mich noch dunkel erinnern, daß auch in "Der schwarze Prinz" Shakespeare Bezüge gab, scheint ein Lieblingsmotiv der Autorin zu sein (?)


Ja, neben Philosophie war wohl auch Shakespeare eines ihrer Interessen. The Sea, the Sea ist übrigens ganz wie ein klassisches Drama aufgebaut. Zuerst werden die handelnden Personen vorgestellt, dann die Steigerung der Motive, Höhepunkt und dann verlangsamte Handlung mit einem kleinen Höhepunkt (dort bin ich jetzt) - auf den Aufbau des Schusses bin ich gespannt. Auch, dass die Handlung überwiegend in dem Haus spielt, ist ein Hinweis auf das Theater, schön passend natürllich zu den Personen, die fast alle Schauspieler sind, und der Regisseur (=Ich-Erzähler) als Hauptperson. Fein gemacht !

Es geht auch viel um Illusion und wie man eine Rolle spielt, um vor sich selbst und seiner selbstausgedachten Welt bestehen zu können. Dabei spielt neben der Eifersucht auch Egoismus eine große Rolle - alles (und alle Personen) soll so "hingerichtet" werden, bis es stimmt. Einzig das Meer erneuert sich beständig, sieht immer anders aus und ist mal glatt und mal aufgewühlt, mal freundlich, mal feindlich.
Gruss von Steffi

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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Di 10. Sep 2013, 12:14

Moin miteinander,

meine aktuelle Lektüre ist von Jack London: Menschen der Tiefe - Reportage aus dem Londoner East End um 1900.
Ich kann nur hoffen, dass wir nie wieder in solche Zeiten zurückfallen. Aber eine kleine Befürchtung bleibt, wenn ich sehe, wie sich unser Arbeitsmarkt entwickelt.
Jack London wagt sich unter die Ärmsten der Armen. Dorthin, wo vor zwölf Jahren der mutmaßliche Jack the Ripper die Gegend unsicher machte. Jahrzehnte behielt dieses Viertel den Ruf als Elendsquartier mit hohem Gewaltpotenzial.

In seinem Vorwort schreibt London:
Ich gestehe dem Leser, daß ich vieles sah, was von Übel war, und doch darf man nicht vergessen, daß die von mir geschilderten Zeiten in England als "gute Zeiten" galten.
Und:
Man hat behaupten wollen, daß die Kritik, die ich an den Verhältnissen in England übe, zu pessimistisch sei. Ich behaupte im Gegenteil, daß ich der optimistischste aller Optimisten bin.


Anne Perry beschreibt ja die Lebensverhältnisse in London schon sehr kritisch. Aber mit Jack London kommt sie nicht mit.
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Fr 13. Sep 2013, 11:58

Hallo zusammen,

“Kleine Vogelkunde Ostafrikas“ habe ich inzwischen beendet. Welch zauberhaftes Buch! Ich habe es mit einem so schönen Gefühl zugeschlagen, als die letzten Sätze gelesen waren. Das leichte Bedauern, dass die Geschichte zu Ende ist, ist gut erträglich, da ich nun ja die Fortsetzung gekauft habe. Ich freue mich auf das Wiedersehen mit Mr. Malik und den anderen, denn „Kleine Vogelkunde Ostafrikas“ ist eines meiner Jahreshighlights. Es hat sich ganz still und leise in mein Herz geschlichen. Auf wunderbar unaufgeregte Art erzählt Nicholas Drayson aus Mr. Maliks Leben, und trieb mir so manches Tränchen der Bewegung und Rührung ins Auge. So liebenswert!

Ich liebe es auch, wenn Bücher mich dazu bewegen, etwas nachzuschlagen. In diesem Buch habe ich einige Vogelarten gegoogelt, um mir das beschriebene Federkleid genau anschauen zu können, und meine Vorstellung beflügeln zu lassen. So z. B. den Haubenzwergfischer und den Turako. Aber auch die Lieblingsrose von Rose: Die Banks-Rose. Ich konnte mir dadurch alles noch besser vorstellen, und mich in Mr. Maliks Ostafrika umschauen.

Als nächstes habe ich mich nun für “Emily, allein“ entschieden. Bonny hat mir durch ihren Lesebericht zu „Abschied von Chautauqua“ Lust auf das Wiedersehen mit Emily, Arlene und den anderen gemacht. Ich bin noch nicht weit, aber schon mittendrin. Da hatte ich genauso wenig Mühe wie bei „Abschied von Chautauqua“. Und wieder beginnt es mit einer Autofahrt. Emily und Arlene sind auf dem Weg zum Frühstücksbuffet – das machen sie jeden Dienstag, denn da gibt es das zum halben Preis. Stewart O’Nan gelingt es auch hier wieder, das Alltägliche wunderbar stimmig einzufangen. Und aus der Sicht von Emily zu erzählen, also aus der Sicht einer alten Person. Ihre Wahrnehmung (z. B. die Autofahrt – solch alte Damen im Auto unterwegs stellen für die anderen Verkehrsteilnehmer ja nicht selten eine Geduldsprobe dar), ihr Blick auf ihr Leben, bzw. das was davon übrig ist. Altern ist ganz gewiss nicht leicht. Emily gibt uns eine Idee davon, wie es sein muss, wenn alles, was das eigene Leben ausgemacht hat, Vergangenheit ist, und nicht mehr viel bleibt. Aber dem Inhalt nach ist es auch kein hoffnungsloser Blick, sondern Emily wird ihre Freiheit nutzen, die sie in anderen Lebensstadien nicht hatte. Ich bin gespannt auf ihre Entwicklung.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » So 15. Sep 2013, 09:19

Hallo Petra,

ich freu mich auf deinen Bericht zu Emily, allein, möchte ich mir das Buch auch noch irgendwann kaufen.

viewtopic.php?f=2&t=619&p=25591&hilit=stewart+o+nan#p25591
Schöne Grüße, Maria
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100. Geburtstag Siegfried Lenz (17. März)
100. Geburtstag Ingeborg Bachmann (25. Juni)
100. Todestag von Rainer Maria Rilke (29.Dez.)


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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon steffi » Mo 16. Sep 2013, 10:46

Emily, allein steht auch noch auf meiner Leseliste. Fein, dass du es jetzt liest, Petra, und ich bin gespannt, ob es dir so gut wie Abschied von Chautauqua gefällt.

Ich habe The Sea, the Sea beendet, ein wirklich tolles Buch und wieder ein Highlight dieses Jahr. Obwohl sehr viel Reflexionen und Gedanken des Ich-Erzählers vorkommen, war es doch niemals langweilig und die Geschichte war so aufgebaut, dass ich immer dachte, was kann da noch alles kommen. Auch das Ende war konsequent durchdacht. Schade, dass es, soweit ich gesehen habe, Iris Murdoch in deutscher Übersetzung nicht mehr neu verlegt wird und es nur noch gebrauchte Bücher von ihr gibt.
Gruss von Steffi

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