Hallo zusammen,
gestern habe ich mich nun für einen Thriller entschieden. Ich brauchte eine sichere Bank. Nicci French rechne ich für mich dazu. Und so wurde es ihr neuster Thriller "Die Komplizin".
Unterteilt ist die Geschichte in zwei Zeiten. Die Handlung springt somit hin und her zwischen "Danach" und "Davor". In
Danach wird eine Leiche gefunden (offenbar ermordet) und beseitigt (warum der Mord geschah ist noch völlig unklar). Und sicher erfahre ich im Folgenden noch mehr, was sich alles nach dem Fund der Leiche ereignet. In
Davor wird erzählt, wie sich verschiedene Menschen (Freunde von früher, Bekannte etc.) zu einer Gruppe zusammen tun (eine Band wird zusammengestellt, um an einer Hochzeit für das Paar Lieder zu spielen) und sich neue Freundschaften entwickeln, alte Freundschaften sich neu finden oder - wird noch kommen - verraten werden. Und sicher mündet dieser Erzählstrang irgendwann in das, was in den "Danach"-Kapiteln erzählt wird: der Mord. Spannend aufgebaut. Dafür mag ich das Autoren-Duo. Sie finden oft eine besondere Art, eine Story aufzubauen.
@Maria: Ich danke Dir fürs erinnern. "Licht im August" habe ich für erneute Lust auf Bücher, die in den Südstaaten spielen, auch bei mir vorgemerkt. Richtig, das Buch befindet sich in meinem SUB, seit Du es gelesen und darüber berichtet hast. Ich weiß durchs reinlesen, dass es mir hier sehr wichtig sein wird, den richtigen Lesezeitpunkt zu erwischen. Denn wie Du sagst: Gewiss auch anstrengend.
Ebenfalls in den Südstaaten spielt ja "Paris Trout" von Pete Dexter, welches Du letztens ja gelesen hast. Das steht bei mir auch ganz oben auf der Lesen-Liste. Allerdings möchte ich mir ein bisschen Luft zwischen den Pete Dexter-Romanen lassen. Und vielleicht ist als nächstes auch erst "Train" dran.
Jedenfalls sind diese beiden ganz oben auf meiner Liste für Romane, die in den Südstaaten spielen. Beinahe dumm, dass ich dennoch zu "Wenn die Nacht anbricht" gegriffen habe, bzw. ihn spontan gekauft habe, da ich Lust auf etwas aus den Südstaaten hatte. Denn es zeugt nicht von größtem schriftstellerischem Können. Da hätte ich besseres haben können. Aber hinterher ist man immer klüger.
@Barbara: Das stimmt - war auch wirklich gar nicht so schlimm. Halt ein totales Missverständnis.
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