Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon YvonneS » Mo 17. Mai 2010, 09:31

Hallo zusammen,

ich bin nach wie vor mittendrin in Doderers "Strudlhofstiege" und ganz happy damit. Mit dem Buch werde ich noch länger beschäftigt sein.

Beendet habe ich am vergangenen Freitag "Zwei an einem Tag" von David Nicholls, das ich als Zug- und Mittagspausenlektüre gelesen habe. Das war auch ein wirklich tolles Buch, sodass mich in den vergangenen Tagen lesetechnisch tatsächlich zwei Highlights begleitet haben. :D

Reinschieben werde ich jetzt eine Novelle von Edith Wharton, die mir kürzlich in der Bücherei in die Hände gefallen ist und die ich überhaupt noch nicht kannte.

Der Prüfstein

Hier mal der Klappentext:

Als er zufällig eine Anzeige im Spectator liest, erkennt Stephen Glennard darin den Weg, ein neues Leben zu beginnen und die Hand der schönen Alexa Trent zu gewinnen. In seinem Besitz befindet sich etwas von höchstem Wert: Briefe, die ihm die große verstorbene Autorin Margaret Aubyn vor Jahren geschrieben hat. Alles, was er tun muß, ist sein schlechtes Gewissen beruhigen und ihre Briefe gegen einen hohen Vorschuß einem Verlag anbieten.
Die Publikation von Mrs Aubyns Briefen wird ein großer Erfolg, das Buch ein Bestseller und der Gesprächsstoff der gehobenen New Yorker Gesellschaft, zu der Glennards neu erworbener Reichtum ihm nun Zutritt verschafft. Die Faszination der Leser liegt in der Anonymität des Mannes, den Aubyn so bewundert hat.
Liebe Grüße
Yvonne



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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Binchen » Mo 17. Mai 2010, 12:36

Bin ich zur Meckerziege geworden? Das frage ich mich, seit ich den neuen Stuart MAcBride vor der Pupille habe.

Auf den ersten Seiten war DI Steel ja noch ganz witzig - aber puh - Kann die nerven ... na gut, sie wird auch ihre Kollegen/Mitarbeiter/ Sklaven nerven - aber langsam ist es überzogen. Ihre Schlampigkeit und die detaillierten Beschreibungen wo sie ihre Hand nun gerade benutzt um sich zu kratzen, ihr Hang nach den Fluppen, Ihr Junkfood und ihre Anspielungen auf Seyualität sind so nicht mehr amüsant sondern sie wirken zu überzogen um echt zu sein. Als Insch (der Gummibörchenmann) ins Bild kommt, wird er Anfangs zu einem Süßwarenverkoster - nicht mehr er steht im Mittelpunkt, sondern nur noch diverse Produkte der Süß- und Salzigwarenproduktion. Seitdem der Fall in Fahrt ist, hat sich dieser Hang etwas zurückentwickelt und wir sind wieder da, wo wir in vorherigen Bänden waren, bei der Zuteilung von Zu- und Abneigung über die Zuteilung von Süßigkeiten - aber am Anfang war es m.E. Extremst überzeichnet und nicht notwendig. Ob Polizeialltag so ist? Ich fürchte manchmal schon, denn wer kennt ungerechte Chefs und Launen von Kollegen nicht - aber die Gratwanderung zur Karikatur war hier m.E. anfangs nicht wirklich gelungen.
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Petra » Mo 17. Mai 2010, 14:55

Oh wei, Binchen,

das klingt nicht gut. Und auch nicht nach Meckerziege. Ich kann mir schon vorstellen, was Du meinst. Denn mir war DI Steel in Band 1 schon leicht zu überzeichnet. War ja nicht schlimm, denn da taucht sie ja nur ganz kurz auf. Aber ich hatte so meine Befürchtungen, was Band 2 betrifft, denn da nimmt sie ja wesentlich mehr Raum ein. Fevvers mag DI Steel hingegen besonders gern. Und deshalb hat sie da vielleicht eine höhere Toleranzgrenze. Fevvers fand Band 3 und besonders 4, soweit ich weiß, noch besser als Band 1 und 2, obwohl die meisten es eher anders sehen. In Band 4 übertreibt MacBride es wohl mit der Brutalität und auch was von zu skurrilen Figuren habe ich in Erinnerung. Aber das könnte Fevvers sicher genauer sagen.

In der Krimi-Couch habe ich auch gelesen, dass in Band 3 die Figuren wohl fast zu sehr zur Karikatur werden. Trotzdem war man demgegenüber milde gestimmt und die Bewertung liegt bei sehr guten bei 85 Grad. Diese Überzogenheit muss man wohl hinnehmen. Wird mir aber auch wohl schwer fallen. Denn für mich ist weniger ja auch mehr. :|

Halte mich mal auf dem Laufenden, wie es Dir weiter gefällt. Wie gut, dass ich erst noch Band 2 vor mir habe.

Übrigens: Welche Benni Harpers hattest Du neben "Der Museumsmörder" noch gelesen? Ich meine einen auf Englisch, oder? War es Band 2? Wenn ja, wie hat es Dir gefallen? Mir geht es mit Band 6 im Moment gut. Das freut mich, bei meiner Leseflaute!
Liebe Grüße,
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon JMaria » Mo 17. Mai 2010, 15:40

Hallo zusammen,

ich lese intensiv die "Strudlhofstiege" (Heimito von Doderer), etwas Schopenhauer ("Vierfachen Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde" - das ein Liebespaar in der Strudlhofstiege gemeinsam liest *g*), und etwas Brenner (von Wolfgang Haas). Den Brenner Krimi "Auferstehung der Toten" habe ich gestern begonnen und es liest sich flott dahin, 'das kannst du glauben'. Der Erzähler ist per Du mit mir, ist doch mal was anderes. :mrgreen:


Earlene Fowler:
Petra hat geschrieben:
Mir geht es mit Band 6 im Moment gut. Das freut mich, bei meiner Leseflaute!



Ich habe bisher so gelesen, wie es in der deutschen Übersetzung heraus kam. Ging ganz gut. Ich glaube, ich habe 4 Bände gelesen und 2 harren im Regal ungelesen. Ist jetzt auch schon länger her, als ich die Serie las. Großmutter Dove hat mir darin auch immer sehr gut gefallen.


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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Petra » Sa 22. Mai 2010, 13:01

Hallo Maria,

Du hast die Benni Harper-Reihe also auch in der Reihenfolge verfolgt, in der sie in deutscher Sprache rausgekommen ist. Gut zu wissen, dass Du damit gut zurecht kamst. Mir geht es mit Band 2 (also eigentlich 6) auch gerade so. Benni Harper ist erst recht kurz (2 Jahre?) mit Gabe zusammen. So kann ich mir vorstellen, wenn mir btb mal irgendwann Gelegenheit dazu gibt, die Lücken mit Band 2, 3, 4 und 5 auch nachträglich noch zu füllen. Sie spielen dann alle in dem kurzen Abschnitt, zwischen da, wo Benni Gabe kennenlernt und da, wo sie noch recht frisch verheiratet sind.

Ich fühle mich wirklich sehr gut unterhalten und freue mich, dass ich zu Band 6 gegriffen habe. Denn die Serie gefällt mir einfach zu gut, um sie bis zum St. Nimmerleinstag liegen zu lassen, bis sich btb mal erbarmt (wenn das überhaupt noch geschieht), die anderen Bände herauszubringen.

Dove ist auch hier wieder gut! Aber ich mag die Szenen zwischen Benni und Gabe ganz besonders. Und in diesem Band müssen sie ja wieder eine Zeit räumlich getrennt verbringen und haben somit Dates und Stell-dich-eins. Finde ich prickelnd und beschwört auch wieder ein bisschen die Atmosphäre zwischen den beiden aus Band 1 herauf. Finde ich gut, dass sie noch nicht das routinierte Ehepaar sind. Es würde mir was fehlen, wenn es zwischen den beiden mehr Routine als frischen Wind gäbe.

Und auch zwei sehr liebenswerte Nebenfiguren gibt es hier: Einen Hund (Scout) und Bennis Nachbarn in dem geerbten Haus. Wirklich sehr nett zu lesen und ich komme gut voran. War genau das richtige für meine kleine Leseflaute! Bin fast zur Hälfte durch.

Auf Wolf Haas' Brenner machst Du mich auch neugierig. Ich freue mich schon, wenn ich mich ihm zuwende und auch mit ihm per Du bin! :-)

Und "Die Strudelhofstiege" ist bei mir im Hinterkopf. Wenn ich mal Lust auf so etwas habe, wäre das bestimmt was für mich.
Liebe Grüße,
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon Trixie » So 23. Mai 2010, 12:13

Hallo alle,

wie in dem Thread über die Bücherkäufe erwähnt, habe ich gestern gleich mit meiner Neuerwerbung begonnen, nämlich

Gail Carriger: Soulless.

Das überraschendste war, daß ich schon auf Seite 3 lachen mußte, denn Carriger schreibt wirklich herrlich: Da zieht die weibliche Hauptfigur mit ihrem Parasol einem unbelehrbaren Vampir eins über und mokiert seine fehlenden Manieren: sie einfach beißen zu wollen, ohne einander überhaupt vorgestellt worden zu sein! Eine prächtige Szene, mit der das Buch beginnt und mich dann auch wirklich gebannt hat.

Ich bin gestern bis etwa Seite 80 gekommen und damit ins 3. Kapitel. Mein bisheriger Eindruck vom Roman ist der einer gelungenen Mischung aus dem Schreibstil zeitgenössischer Romanautoren, aber auch reichlich Elementen, die mich tatsächlich an Romane aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts denken lassen, in der ja Soulless auch spielt: So wird jedem Kapitel ein Satz vorgestellt, der die Handlung zusammenfaßt, etwa "Chapter 1. In which parasols prove useful", was ich z.B. von Jules Vernes Romanen kenne. Und die Geschichte sowie die Betonung auf das Zeitalter der Erfinder und Erfindungen geht auch in diese Richtung - und ein bißchen in Richtung der Kriminalromane um Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle.

Handlungsort ist ein viktorianisches England, in dem sich übernatürliche Wesen wie Werwölfe, Vampire oder Geister in die Gesellschaft integriert haben - soweit möglich. Natürlich gibt es Abmachungen, Bestimmungen und Gesetze, die das Zusammenleben der "daytime" und "nighttime" Wesen regeln, und das BUR ist ein Ministerium, welches für ihr Einhalten und überhaupt für Beziehungen aller Art zwischen den beiden Gruppen zuständig ist. Dem BUR steht Alpha-Werwolf Lord Maccon vor, der -das deutet sich schon an- die männliche Hauptfigur des Romans werden wird.

@ Maria: Mit deiner Behauptung, es erinnere an Amelia Peabody, hattest du mehr Recht als du ahnst: Mir sind während des Lesens auch sehr oft Parallelen zu ihr aufgefallen, so z.B. daß die Protagonistin Alexia eine (mit Ende Zwanzig) alte Jungfer ist, aber ein Freigeist, ausgesprochen unabhängig und tatkräftig, mit einem Parasol Marke Eigenbau als wirkungsvolle Waffe, die sie einzusetzen weiß und nicht zögert. Und Lord Maccon als ihr "Partner" erinnert von der Beschreibung seiner Physis und seines Gemüts, ebenso wie durch seine Art des Umgangs mit Alexia ebenfalls stark an Emerson.

Alles in allem also bislang eine sehr interessante und unterhaltsame Lektüre. Vampire kommen zwar darin vor und haben auch eine wichtige Rolle, aber ekelhafte Beißereien etc. bislang -und ich vermute mal auch später- nicht. Sollte mir Gegenteiliges unterkommen, gebe ich natürlich Bescheid.

Gruß,
Trixie
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon JMaria » Di 25. Mai 2010, 10:20

Trixie hat geschrieben: Gail Carriger: Soulless.

Ich bin gestern bis etwa Seite 80 gekommen und damit ins 3. Kapitel. Mein bisheriger Eindruck vom Roman ist der einer gelungenen Mischung aus dem Schreibstil zeitgenössischer Romanautoren, aber auch reichlich Elementen, die mich tatsächlich an Romane aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts denken lassen, in der ja Soulless auch spielt: So wird jedem Kapitel ein Satz vorgestellt, der die Handlung zusammenfaßt, etwa "Chapter 1. In which parasols prove useful", was ich z.B. von Jules Vernes Romanen kenne. Und die Geschichte sowie die Betonung auf das Zeitalter der Erfinder und Erfindungen geht auch in diese Richtung - und ein bißchen in Richtung der Kriminalromane um Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle.


Hallo Trixie,

das ist ein Service. Vielen Dank für deine ersten Eindrücke, die viele positive Reizworte beinhaltet, denen ich mich kaum verschließen kann. Dann erwähnst du auch noch Amelia und Emerson *g*
Ganz schön gemein :D


Vampire kommen zwar darin vor und haben auch eine wichtige Rolle, aber ekelhafte Beißereien etc. bislang -und ich vermute mal auch später- nicht. Sollte mir Gegenteiliges unterkommen, gebe ich natürlich Bescheid.



das wäre für weitere Entscheidungen sehr hilfreich.

Ich wünsche dir noch viel Spaß mit dem Buch. *wink*

Gruß,
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon JMaria » Di 25. Mai 2010, 10:52

Hallo zusammen,

Pfingsten habe ich dazu genutzt u.a. Sonne und Kraft zu tanken auf der Terrasse. Es war herrlich entspannend. Ein Buch habe ich sogar in 2 Tagen durchgelesen und zwar:

Reisende auf einem Bein von Herta Müller.

Es geht darin um Irene, die aus dem diktatorischen Rumänen, nach West-Berlin kommt (80iger Jahre) und versucht sesshaft zu werden. Doch so einfach ist das nicht, wenn die Einsamkeit und die Vergangenheit einen fest im Griff hat. Das Buch durchzieht eine unglaubliche Einsamkeit und Melancholie, aber auch die Angst vor dem Glücklichsein, sie verwehrt sich diesem, auf eine sehr passive Art. Und diese Angst vor dem Glücklichsein hat mich am meisten in diesem Buch berührt. Im Erzählstil ist es typisch Herta Müller; Stakkatosätze, Metaphern, jedoch nicht so auffällig wie in "Herztier". Eine Suche der Einsamkeit Sprache zu geben, jedoch nicht auf der Suche nach Antworten.

Zitat:
Reisende, dachte Irene, Reisende mit dem erregten Blick auf die schlafenden Städte. Auf Wünsche, die nicht mehr gültig sind. Hinter den Bewohnern her. Reisende auf einem Bein und auf dem anderen Verlorene. Reisende kommen zu spät. (S. 98)

Wie nicht anders erwartet, wieder ein eindringlicher Roman von Herta Müller.

Gruß,
Maria
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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon YvonneS » Di 25. Mai 2010, 11:06

Ich sehe schon, Maria, um Herta Müller werde ich nicht mehr lange drumherum kommen. ;)
Liebe Grüße
Yvonne



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Re: Leseerlebnisse 2010 - Ich lese gerade

Beitragvon steffi » Di 25. Mai 2010, 11:33

Danke dir für deinen Bericht über Herta Müller, JMaria ! Ich freu mich schon darauf, es klingt gut, auch weil mich seit Stewart O'Nan das Glück, wenn es in Büchern thematisiert wird, immer interessiert.

Ich habe mit Elizabeth und ihr Garten von Elizabeth von Arnim begonnen. Ist ja nur ein kleines Büchlein und liest sich sehr locker (auch wenn mir ihr Glück etwas zu aufgesetzt erscheint), gerade hat sie lauter Rosen gepflanzt und ich bin gespannt, ob sie später noch darauf zurückkommt.
Gruss von Steffi

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Wolfgang Reinhard - Die Unterwerfung der Welt ( Langzeitprojekt)
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