@Steffi @Maria: Zola habe ich schon bei unserer Fallada-Leserunde im Hinterkopf abgespeichert. Ihn jetzt hier in diesem Zusammenhang erneut erwähnt zu sehen, wühlt dies natürlich jetzt wieder auf. Vermutlich war das Absicht.
Familiengeschichten... jetzt mmuss ich doch mal auf die Suche nach Zola gehen.
Die Geschichte mit dem "Totschläger" ist wirklich nett!
Dass Ihr mit meinem Vergleich Korrkturen/Chautauqua was anfangen könnt, freut mich sehr. Ich kann nach wie vor „Die Korrekturen“ sehr empfehlen!
Mein Gedächtnis ist gar nicht mal so gut. Aber bei Büchern macht es irgendwie meistens eine Ausnahme.
So langsam werden in „Abschied von Chautauqua“ die Probleme und Sorgen der einzelnen Figuren deutlicher. Ganz schlimm finde ich Margarets Situation. Es muss schlimm sein, nach so langer Zeit ohne den Partner auszukommen. Bei ihr durch Trennung. Bei Emily durch Tod. Aber Emily scheint mir da zur Zeit robuster. Margarets Verzweiflung ist so spürbar. Auch wenn sie selbst an der Situation schuld sein soll. Das setzt beim lesen schon zu. Und Ella, die ihre Cousine so bewundert. Auch das kann ich so gut verstehen. Und Ken, der beruflich nichts auf die Reihe bringt. Und als Fotograf nichts herausragendes schafft. Eher Handwerk als Kunst.
@Trixie: Vielen Dank für Deine Eindrücke zu „Die Tote im Badehaus“, an denen ich auch weiter interessiert bin.
Der Blick einer Außenseiterin auf dieses Volk und seine Mentalität ist sicher sehr interessant. Ich kann mir das gut vorstellen. Die Verschlossenheit, mit der kein Mensch wirklich sympathisch wirken kann. Allein deshalb schon interessiert mich dieses Buch, bzw. diese Reihe.
Ich habe mal „Die Umarmung des Todes“ von Natsuo Kirino gelesen. Ein ebenfalls sehr interessantes Buch. Es wirft ebenfalls ein kühles Licht auf die Figuren. Da ist so viel Härte und so wenig Herz. Hier ist es die Sicht einer Japanerin auf ihr Volk. Auf die einfachen Frauen ihres Volkes von heute. Wie sie leben, wie sie fühlen. Auch verpackt in einen spannenden Krimi, den ich ausgesprochen gelungen fand und sehr gern gelesen habe. Und den ich zudem halt wegen des Blickes auf die Japaner zusätzlich interessant fand.


