ja, früher oder später kriegen wir sie wirklich alle. Ihr (Steffi und Du) hattet mich ja auch davon überzeugt, dass ich "Abschied von Chautauqua" unbedingt lesen muss. Schön Josie! Ich wünsche Dir ganz viel Spaß für Deine Zeit in Chautauqua.
Ich habe das Buch gestern ja beendet. Heute habe ich eine
Ein neues Buch habe ich mir auch ausgesucht. Ein wenig hatte ich es schon im Hinterkopf, da es mir für meinen Urlaub (Heimurlaub), der gerade begonnen hat, geeignet scheint. Denn ich hatte vor langer Zeit mal länger hinein gelesen, und konnte und wollte mich kaum daraus lösen. Und genau so etwas suche ich für meine Urlaubszeit, denn erfahrungsgemäß greife ich da nicht so oft zum Buch, und brauche dann etwas was mich richtig mitzieht. Eigentlich wäre da ein Krimi geeignet, aber darauf hatte ich eben keine Lust. So ist es zwar nicht Zeruya Shalev geworden, aber auch eine Autorin aus Israel: Yael Hedaya mit ihrem Roman "Zusammenstöße". Ein wenig Sorge machen mir die abermals 750 Seiten. Ich hoffe, die Handlung packt mich über die ganze Strecke. Komisch, dieses Jahr lese ich sehr viele dicke Romane. Aber so kommen die auch endlich mal zum Zuge.
Hier eine ausführliche Inhaltsangabe:
Der Mittvierziger Jonathan, ein mit zwei ersten Büchern gefeierter Schriftsteller, leidet seit dem Unfalltod seiner Frau Ilana vor fünf Jahren unter einer Schreibblockade. Äußerlich führt er noch das Leben eines gefeierten Autors, aber er kommt sich dabei immer mehr wie ein Schauspieler vor. Die inzwischen zehnjährige Tochter Dana kümmert sich fast so liebevoll um den Vater wie er sich um sie. Doch erste Anzeichen der Pubertät kündigen sich an, und das unkomplizierte Verhältnis der beiden wird schwieriger. Jonathan glaubt, dass es gut für Dana wäre, wenn er sich noch einmal binden würde. Aber die immer noch sehr frische Erinnerung an Ilana hindert ihn daran, und außerdem kann er sich keine Frau vorstellen, die es mit einem Kauz wie ihm aushalten könnte. Schira, ebenfalls Schriftstellerin, Mitte dreißig, ist mit ihrem ersten Roman ein Shootingstar der Tel Aviver Literaturszene geworden. Doch sie empfindet diesen ersten Erfolg eher als Belastung und quält sich sehr mit ihrem zweiten Buch. Sie leidet unter dem Alleinsein, doch mutmaßt sie auch, dass eine enge Beziehung sie nur am Schreiben hindern würde. Durch ein Abendessen bei einer gemeinsamen Freundin treffen die beiden Stadtneurotiker aufeinander. Bei der Vorstellung, eine neue Beziehung einzugehen, bricht ihnen der kalte Schweiß aus – und trotzdem sind sie voneinander sehr fasziniert. Werden die beiden ihre Chance nutzen? Hedayas neuer Roman ist eine Liebesgeschichte aus dem Tel Aviv der späten neunziger Jahre und zugleich eine feingewobene Studie über das Heranwachsen, Altern, Sterben, Abschiednehmen und den Neubeginn.


