Hallo zusammen,
solch ein Erlebnis wie Bonny mit „Tintenherz“ erwarte ich mir auch von der Verfilmung von
„Anna Karenina“ mit Sophie Marceau, die ich mir im Anschluss an das Buch gern irgendwann anschauen möchte. Was ich darüber gelesen habe, warnt mich schon vor. Alles ist auf den Haupterzählstrang um Anna und Wronski reduziert. Das Buch erzählt jedoch mehrere Geschichten. In der Kürze des Films kann man aber auch nicht alles hineinpacken. Dennoch, sogar einige Figuren sollen fehlen. Damit komme ich meist nicht gut klar. Mal sehen. Es wird bestimmt ernüchternd.

Mal sehen ob die
Neuverfilmung von „Anna Karenina“ mit Keira Knightly und Jude Law mehr zu überzeugen vermag. Im Herbst kommt der Film in die deutschen Kinos. Entweder gehe ich rein, oder warte auf die DVD. Finde ich jedenfalls sehr schön, dass es nach doch so langer Zeit noch mal eine Neuverfilmung gibt. Hier gibt es
Infos zum Film.
Kürzlich habe ich auch eine Überraschung mit den verschiedenen Verfilmungen von
Jane Austens „Emma“ erlebt. Lange Zeit hatte ich mich ja gefreut, nach der Lektüre endlich nochmal die Verfilmung mit Kate Beckinsale sehen zu können, die ich vor so langer Zeit im TV gesehen habe. Ich bin mir nun gar nicht mehr sicher, ob es wirklich diese Verfilmung war. Denn sie hat mir gar nicht mehr so gut gefallen. Alles wirkte so aneinandergereiht, aber auch irgendwie seelenlos auf mich. Vielleicht auch nur, weil ich noch unter dem frischen Eindruck des Buches stand. Jedenfalls habe ich vor kurzem die Verfilmung mit Gwyneth Paltrow erneut gesehen. Auch diese hatte ich vor langer Zeit im Kino gesehen. Ich war mir fast sicher, dass sie mit der der Verfilmung mit Kate Beckinsale nicht mithalten kann. Doch da habe ich mich getäuscht. Sie hat mir besser gefallen. Vielleicht auch nur, weil ich inzwischen wieder etwas Abstand zum Buch bekommen habe. Aber ich fand das Buch erstaunlich gut wiedergegeben, und die Schauspieler überzeugten mich mehr als in der anderen Verfilmung. Schön ist, dass ich die vielleicht beste Verfilmung noch vor mir habe. Die Miniserie mit Romola Garai, die über 200 Minuten umfasst, und somit deutlich ausführlicher sein sollte.
Nun springe ich mal kurz zur
Oscar-Verleihung. Denn da hat mich die Vergabe des Oscar für die beste Nebendarstellerin sehr gefreut. Denn als ich kürzlich den Film
„The Help“ (Verfilmung des Romans „Gute Geister“ von Kathryn Stockett – ich habe das Hörbuch dazu noch vor mir) sah, hätte ich Octavia Spencer für ihr famoses Spiel ebenfalls den Oscar verleihen wollen!
Zu guter Letzt möchte ich noch berichten, dass mein Schatz & ich nun nicht länger widerstehen konnte. Wir haben am Sonntag die frisch erschienene
4. Staffel von „Dexter“ angefangen zu schauen, und hatten nachts dann endgültig ganz kleine viereckige Äuglein. Zum Glück hatten wir am Montag einen Tag frei. Bzw. ich hatte einen Tag frei. Der Chef von meinem Schatz hat ihn nach 2 Stunden Schlaf aus dem Bett geholt, weil einer auf der Arbeit ausgefallen ist, und sie ihn nun doch dringend brauchten. Der Arme! Und das nach unserer Dexter-Session. Dexter ist wieder fantastisch! Wir lieben diese Serie und die Figuren.
Und um den Kreis zu schließen, muss ich unbedingt noch erwähnen, wie amüsant ich es finde, dass Dexter in dieser Staffel den Anfangssatz von Tolstois „Anna Karenina“ umkehrt. Er stellt die These auf: „Glückliche Familien sind alle gleich.“
