Momos Lesetagebuch

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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon YvonneS » Do 9. Aug 2012, 08:42

Hallo Momo,

da bin ich aber schon mal gespannt, was du zu "Wolf und Wölfen" alles schreiben wirst. Ich habe diesen Roman als Teenager gelesen, das ist jetzt gut 20 Jahre her. :shock: Ich war damals ganz begeistert von diesem Buch.
Liebe Grüße
Yvonne



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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon steffi » Do 9. Aug 2012, 09:55

Ich mag Fallada auch sehr gerne und habe früher einige Bücher gelesen, neulich haben wir ja auch erst in einer gemeinsamen Leserunde Jeder stirbt für sich allein gelesen. Aber Wolf unter Wölfen kenne ich noch nicht, daher bin ich sehr gespannt !
Gruss von Steffi

:lesen:
Wolfgang Reinhard - Die Unterwerfung der Welt ( Langzeitprojekt)
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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Petra » Do 9. Aug 2012, 10:18

Hallo Momo,

Sarah Kuttner sah ich mal in einer Talkshow (ich glaube es war „3nach9“). Sie war zu Gast, um über ihr neues Buch „Wachstumsschmerz“ zu erzählen. Ich fand durchaus interessant, was die Autorin zu sagen hatte. Und ihre Art fand ich auch sehr ansprechend, sie spiegelt sich in dem wieder, was Du über ihren Roman „Mängelexemplar“ schreibst. Ihre saloppe Art hat mich überzeugt, dass ich es lieber als Hörbuch hören würde. Ich kann mir ihre Stimme dazu auch sehr gut vorstellen. Solch losen Sprachgebrauch mag ich gehört lieber als gelesen. Inhaltlich würde mich „Mängelexemplar“ auch interessieren. Da ich es mir bisher aber noch nicht gekauft habe, fehlt mir vielleicht der letzte Funken. Umso interessierter habe ich Deinen ausführlichen Bericht über das Buch verfolgt.

Dass Du nun „Wolf unter Wölfen“ liest, finde ich klasse, und ich schließe mich Steffi an: Auch ich habe ganz begeistert letztes Jahr „Jeder stirbt für sich allein“ gelesen. Hans Fallada hat mich seither nicht losgelassen, und ich werde von ihm Weiteres lesen. „Wolf unter Wölfen“ steht da mit mehreren Romanen von ihm in Konkurrenz. Ich bin selbst gespannt, welches Buch von Fallada das nächste sein wird, das ich lese. Die Leseprobe der Kindle-Ausgabe von „Wolf unter Wölfen“ habe ich mir jedenfalls schon mal auf meinen Kindle geladen, und ich bin gespannt auf Deinen Bericht.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon JMaria » Do 9. Aug 2012, 12:36

Hallo Petra
Hast du aus Versehen statt zu antworten meinen obigen Beitrag editiert? Ich vermute es, denn das ist nicht meine ursprüngliche Antwort auf Momos Beitrag.

Nicht weiter schlimm. :)

Einwurf von Petra: Ja, Sorry! Ich habe den Beitrag jetzt gelöscht, und setze ihn unter Deinen noch mal rein. :-)

Empfehlen kann ich dir, Momo, auch die Biographie von Jenny Williams "Mehr als nur ein Leben". Eine Top-Biographie!
http://www.perlentaucher.de/buch/jenny- ... llada.html

Ich stelle auch nochmal meine Frage an Momo wegen einer Buchempfehlung zu Remarque. Ich liebäugele mit Die Nacht von Lissabon. Was meinst du Momo? Was kannst du mir empfehlen?
Schöne Grüße, Maria
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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Petra » Do 9. Aug 2012, 14:54

Hallo zusammen,

JMaria hat geschrieben:du schreibst:
auch wenn Fallada nicht über eine akademische Sprache verfügt... . Seine Bücher sind trotzdem recht anspruchsvoll, geprägt von einer starken und sensiblen Beobachtungsgabe...

das seh ich auch so.


Ich schließe mich Euch an. Und es wäre sogar unpassend, wenn seine Sprache akademischer oder literarischer wäre. Denn wie Maria an einer anderen Stelle schreibt, ist eine von Falladas ganz großen Stärken (das sehe ich ebenso!), dass er sehr nah am Mitmenschen schreibt, und somit schafft sehr tief zu berühren. Er wählt die Sprache der einfachen Leute. Ob mit Absicht oder mangels sprachlichen Voraussetzungen ist mir dabei nicht ganz klar. Gewiss wurde Fallada oft unterschätzt. Mich freut sehr, dass man ihn (zunächst im Ausland, und dann erstaunlicher Weise erst in Deutschland) wiederentdeckt hat, und der Aufbau Verlag seine Bücher neu auflegt.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Momo111 » Do 9. Aug 2012, 17:09

Hallo Maria,

Empfehlen kann ich dir, Momo, auch die Biographie von Jenny Williams "Mehr als nur ein Leben". Eine Top-Biographie!
http://www.perlentaucher.de/buch/jenny- ... llada.html

Danke für deine Empfehlung. Ich habe das Buch schon, muss es nur noch lesen.

"Die Nacht von Lissabon" habe ich noch nicht gelesen, habe es aber da. Ich drei andere Werke von Remarque gelesen und sei waren alle gut. Demnach bin ich optimistisch und erwarte von den ungelesenen Werke eine ähnliche Spannung. Wenn du es noch vor mir lesen solltest, dann bin ich auch sehr neugierig auf deine Meinung... .

@ all
Toll dass ihr auch Fallada so sehr mögt. Da bin ich ja richtig bei euch im Forum. Ich werde euch ganz sicher berichten. Freue mich auch schon darauf.

@ Petra
Ich bin der selben Meinung, dass Fallada nicht Fallada wäre, würde er so hohgestochen schreiben... . Er ist so wie er schreibt für sich genommen perfekt. Und was Sarah Kuttner betrifft, kann ich mir gut vorstellen, dass die Hörbuchfassung noch mal eine andere Schwingung hat.

@Steffi
"Jeder stirbt für sich allein" habe ich auch gelesen. Fand ich auch großartig. Da gebe ich dir recht.

@Yvonne
Vor zwanzig Jahren hast du schon Fallada gelesen? Das finde ich ja großartig. Fallada war die ganze Zeit richtig out, mittlerweile wird er ganz neu entdeckt und genießt eine hohe Auflage auf der ganzen Welt. Er ist quasi wieder geboren worden :mrgreen: , nur leider hat er nichts von dem literarischen Ruhm.

Bis bald und einen schönen Abend uns allen.
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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon JMaria » Fr 10. Aug 2012, 09:51

Hallo Momo,

Der bekannteste Roman von Remarque wäre ja "Im Westen nichts Neues" Den habe ich mir auch vermerkt. Danke für deine Meinung.
Schöne Grüße, Maria
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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Momo111 » Fr 10. Aug 2012, 22:07

JMaria hat geschrieben:Hallo Momo,

Der bekannteste Roman von Remarque wäre ja "Im Westen nichts Neues" Den habe ich mir auch vermerkt. Danke für deine Meinung.


Ja, das Buch ist auch toll. Und Arque de Triumphe fand ich noch besser... . Hat mich gar nicht mehr losgelasen. Kennst du es?

Grüße an euch allen!
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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon JMaria » So 12. Aug 2012, 09:54

Momo111 hat geschrieben:
JMaria hat geschrieben:Hallo Momo,

Der bekannteste Roman von Remarque wäre ja "Im Westen nichts Neues" Den habe ich mir auch vermerkt. Danke für deine Meinung.


Ja, das Buch ist auch toll. Und Arque de Triumphe fand ich noch besser... . Hat mich gar nicht mehr losgelasen. Kennst du es?

Grüße an euch allen!


Hallo Momo,

nein, kenne ich auch nicht. Doch nach der Beschreibung zu urteilen, wäre das Buch ein guter Einstieg in Remarques Romanwelt. Mich spricht der Klappentext sehr an. Ich werde berichten wie es mir gefällt. Ich war mir nicht sicher mit welchem Buch ich beginnen sollte. Doch die Entscheidung ist nun gefallen mit Arc de Triomphe. Danke schön für den Buchtip :-)
Schöne Grüße, Maria
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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Momo111 » So 12. Aug 2012, 21:38

JMaria hat geschrieben:
Momo111 hat geschrieben:
JMaria hat geschrieben:Hallo Momo,

Der bekannteste Roman von Remarque wäre ja "Im Westen nichts Neues" Den habe ich mir auch vermerkt. Danke für deine Meinung.


Ja, das Buch ist auch toll. Und Arque de Triumphe fand ich noch besser... . Hat mich gar nicht mehr losgelasen. Kennst du es?

Grüße an euch allen!


Hallo Momo,

nein, kenne ich auch nicht. Doch nach der Beschreibung zu urteilen, wäre das Buch ein guter Einstieg in Remarques Romanwelt. Mich spricht der Klappentext sehr an. Ich werde berichten wie es mir gefällt. Ich war mir nicht sicher mit welchem Buch ich beginnen sollte. Doch die Entscheidung ist nun gefallen mit Arc de Triomphe. Danke schön für den Buchtip :-)


Hallo Maria,
das freut mich, wenn ich dir weiter helfen konnte und hoffe, dass es dir auch gefallen wird. Das Buch hatte ich mal in einer Leserunde gelesen und wir waren alle gleichermaßen von dem Buch angetan... .
Viel Spaß damit und hoffe, du berichtest ein wenig... .
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