Momos Lesetagebuch

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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Didonia » So 21. Okt 2012, 17:01

Hallo Momo,

nein, das Buch habe ich noch nicht gelesen. Derzeit ist es bei mir auch nicht in Planung.
Zum thema Alkohol und Sucht hatten wir uns hier im Forum schon mal unterhalten, fals Du mal reinschauen möchtest: Alkohol / Sucht in der Literatur

Noch einen schönen Sonntag wünscht
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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Momo111 » So 21. Okt 2012, 17:22

Didonia hat geschrieben:Hallo Momo,

nein, das Buch habe ich noch nicht gelesen. Derzeit ist es bei mir auch nicht in Planung.
Zum thema Alkohol und Sucht hatten wir uns hier im Forum schon mal unterhalten, fals Du mal reinschauen möchtest: Alkohol / Sucht in der Literatur

Noch einen schönen Sonntag wünscht
Didonia


Ja, gut. Nein, weiter möchte ich mich jetzt nicht damit befassen, da ich ja auch beruflich damit zu tun habe und sehr viel Fachliteratur dazu gelesen habe und noch immer lese. Zumindest deckt sich vieles bei Fallada, was sich aus der Fachliteratur entnehmen lässt. Ich rechne Fallada hoch an, dass er als Betroffener distanziert dieses Thema behandelt hat. Er hat aus dem Sumpf rausgefunden, viele bleiben drin stecken.
Zuletzt geändert von Momo111 am So 21. Okt 2012, 20:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Hans Fallada / Der Trinker

Beitragvon Momo111 » So 21. Okt 2012, 19:41

Ich habe das Buch nun durch und es hat ein recht trauriges Ende.

Auch die Frau von Erwin Sommer, Magda, suchte für die missglückte Ehe eher die Schuld bei ihrem Mann, und ihren Anteil weniger bei sich selbst... .

Letztendlich wurde aber nur einer bestraft, Erwin Sommer, der lebenslänglich gekriegt hat, weil er am Schluss, kurz vor der Entlassung, von seiner Frau die Scheidung und eine neue eingegangene Beziehung mitgeteilt bekommen hat.

Das hat er nicht verkraftet und hat auf eine recht perverse Art sich gesundheitlich gefährdet, da ihm keine andere Möglichkeit eines Suizids möglich war, durch die strengen Regeln und Verordnung der Pflege- und Heilanstalt.

Ich gebe dem Buch zehn von zehn Punkten. Vor allem auch deshalb, weil die Charakterschwächen nicht allein beim "Trinker" gesucht wurden, sondern auch in seiner Frau, in der Gesellschaft (Richter, Ärzte ... ).

Ich schreibe jetzt in meinen Blog.
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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Momo111 » So 21. Okt 2012, 22:00

Ich habe jetzt mein Buch durch und habe mir ein paar Gedanken in meinem Blog notiert. Bei Interesse könnt ihr unten anklicken.
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Alissa Walser / Am Anfang war die Nacht Musik...

Beitragvon Momo111 » Mo 22. Okt 2012, 19:38

wird mein neues Buch sein, das mich diese Woche begleiten wird.

Bin neugierig auf das neu entdeckte Buch.

Kennt das jemand von euch?

Das Buch habe ich wie immer in meinem Blog vorgestellt.
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Re: Alissa Walser / Am Anfang war die Nacht Musik...

Beitragvon JMaria » Di 23. Okt 2012, 13:26

Momo111 hat geschrieben:wird mein neues Buch sein, das mich diese Woche begleiten wird.

Bin neugierig auf das neu entdeckte Buch.

Kennt das jemand von euch?

Das Buch habe ich wie immer in meinem Blog vorgestellt.



Nur vom Namen her. Der Klappentext ist interessant, auch Pipers Taschenbuchgestaltung finde ich schön. Hoffentlich eine lohnende Lektüre.
Schöne Grüße, Maria
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Re: Alissa Walser / Am Anfang war die Nacht Musik...

Beitragvon Momo111 » Di 23. Okt 2012, 15:43

JMaria hat geschrieben:
Momo111 hat geschrieben:wird mein neues Buch sein, das mich diese Woche begleiten wird.

Bin neugierig auf das neu entdeckte Buch.

Kennt das jemand von euch?

Das Buch habe ich wie immer in meinem Blog vorgestellt.



Nur vom Namen her. Der Klappentext ist interessant, auch Pipers Taschenbuchgestaltung finde ich schön. Hoffentlich eine lohnende Lektüre.


Hallo, Maria,
Die Sprache ist sehr, sehr schön. Sehr fantasievoll. Das Thema selbst ist wohl eher symbolisch und ein wenig philosophisch gemeint, in der Form, dass Menschen nur das glauben, was sie sehen, und nur darin eine Wahrheit steckt, während Blinde von der Wahrheit ausgeschlossen seien, obwohl gerade sie die Sehenden sind.

Der Arzt, der das blinde Mädchen heilen soll, verfügt über alternative Heilmethoden. Eigentlich nicht unbedingt mein Thema. Merkwürdig, dass ich in letzter Zeit wiederholt auf solche Themen stoße... .
Aber ich lese weiter, und wenn es nur die Sprache ist, die mich festhält.
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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon YvonneS » Di 23. Okt 2012, 16:07

Hallo Momo,

ich hab Alissa Walsers Buch gelesen, da mich das Thema interessiert hat, denn die Handlung dieses Buches beruht auf einer wahren Begebenheit, Mesmer und Maria Theresia von Paradis sind keine fiktiven Figuren.

Einzig mit der Sprache hatte ich meine Probleme, mir war sie mit ihren teilweise doch sehr kurzen Sätzen zu "abgehackt".
Liebe Grüße
Yvonne



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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Momo111 » Di 23. Okt 2012, 16:55

YvonneS hat geschrieben:Hallo Momo,

ich hab Alissa Walsers Buch gelesen, da mich das Thema interessiert hat, denn die Handlung dieses Buches beruht auf einer wahren Begebenheit, Mesmer und Maria Theresia von Paradis sind keine fiktiven Figuren.

Einzig mit der Sprache hatte ich meine Probleme, mir war sie mit ihren teilweise doch sehr kurzen Sätzen zu "abgehackt".


OK, danke Yvonne, die Info hilft mir weiter. Gut zu wissen, dass der Inhalt keine reine Fiktion ist. Schade, dass dir wiederum die Sprache nicht so gefallen hat, während ich ganz auf sie abfahre. Freue mich schon auf die vielen, schönen Zitate, mit denen ich ja auch meine Buchbesprechung dann schmücken werde.
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Alissa Walser / Am Anfang war die Nacht Musik...

Beitragvon Momo111 » Di 23. Okt 2012, 20:25

Die Heilmethode wurde erfolgreich eingesetzt, das blinde Mädchen kann wieder sehen, und Dr. Anton Mesmer, der Arzt, wird in Wien von allen Menschen bejubelt. Viele kommen extra aus dem Ausland nach Wien angereist... .

Naja, so recht geglaubt hatte ich nicht dran, wobei es noch einmal einen Unterschied macht, ob ein Mensch psychosomatisch erkrankt oder nur rein körperlich. Ich hätte gerne mehr dazu erfahren... .

Dr. Anton Mesmer wandte auch die Hahnemannsche Homöopathie an, Pulsatilla und Camomilla. Beide Präparate kenne ich selbst aus eigener Erfahrung... .

Schade, dass ich die Pianistin Maria Theresia Paradis, die, wie Yvonne schon gesagt hatte, habe daraufhin gegoogelt, gar nicht kenne. Weil sich eine Biografie dadurch ganz anders lesen lässt. Mit kennen meine ich hauptsächlich ihre Musik. Ich habe nie etwas von ihr gehört.
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