Leseerlebnisse 2016.... Ich lese gerade...

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Re: Leseerlebnisse 2016.... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Di 23. Aug 2016, 11:35

Hallo Maria,

ich habe noch "Der lange Weg nach Hause" im Regal. Es steht schon eine ganze Weile. Aber nach schon 28 Seiten bin ich begeistert von der Autorin. Ich werde auf jeden Fall noch mehr von ihr lesen.
"Eine Versuchung wird man nur los, indem man ihr nachgibt."

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Re: Leseerlebnisse 2016.... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Mi 24. Aug 2016, 08:53

Rose Tremain: Und damit fing es an

Wir schreiben das Jahr 1947 und befinden uns in Matzlingen, Schweiz.
Der kleine Gustav lebt mit seiner Mutter Emilie in einer kleinen Wohnung. Der Vater lebt nicht mehr, Gustav kann sich gar nicht an ihn erinnern. Die Mutter ist verbittert, sie hatte schon bessere Zeiten erlebt. Ja, es kam so weit, dass sie für Samstagvormittags noch einen Job annehmen musste. Zu dem begleitete Gustav seine Mutter. Sie putzten in der Kirche für die Wochenendgottesdienste.

1948, Gustav besucht die Vorschule, kommt auch Anton in diese Schule. Er traute sich gar nicht richtig ins Schulzimmer, bieb vorne stehen und fing unaufhaltsam an zu weinen. Die Lehrerin beauftragte Gustav, mit Anton nach draußen in die Sandkiste zu gehen und eine Burg zu bauen.

Und damit fing es an - wunderbar passt hier der Buchtitel.

Die beiden Jungen freunden sich an. Anton besucht Gustav sogar zu Hause. Doch Emilie wollte ihn danach nicht mehr in der Wohnung haben. Er war ein Jude. Gustav konnte damit nichts anfangen.

"Ach", sagte Emilie. "Die Juden sind die Leute, wegen denen dein Vater gestorben ist, als er sie retten wollte."


So ging Gustav öfter zu Anton. Er hörte ihn Klavierspielen, sie spielten mit der Eisenbahn und gingen mit Antons Mutter auf die Eisbahn.
Solange, bis Gustav wegen schlechter Noten gerade an dem Eisbahntag Nachhilfe bekommen soll. Das zieht sich über Monate hin und Anton findet derzeit jemand anderen, der auf dem Eis mitläuft.
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Re: Leseerlebnisse 2016.... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Do 25. Aug 2016, 15:34

Moin miteinander,

abschließend habe ich zu So fing alles an, eine Rezi geschrieben. Na ja, den ersten Teil davon habt ihr hier schon bei den Leseerlebnissen gelesen.

viewtopic.php?f=8&p=55428#p55428

Nichtsdestotrotz ist Rose Tremain eine tolle Autorin. Ich freue mich auf weitere Bücher von ihr.

Heute Abend beginne ich mit Schwesterherz von Felix Francis. Ein Buch vom Diogenes Verlag.

Klappentext
Mark Shillingford ist verzweifelt, als seine Zwillingsschwester Clare nach einem absichtlich verlorenen Pferderennen vom Balkon eines Londoner Hotels stürzt. An Selbstmord will er nicht glauben und beginnt, auf eigene Faust nachzuforschen. Offensichtlich hatte Clare mehr zu verbergen als nur ein paar unlautere Wetten.


Ich bin gespannt.
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Re: Leseerlebnisse 2016.... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Di 30. Aug 2016, 20:43

Ich habe mir mal gerade diese Rezension von bulbuster durchgelesen: viewtopic.php?f=8&t=5724

Leider kann man in dem Bereich nicht antworten (ich weiß aber, warum das so ist).

Ein paar Worte möchte ich aber doch schreiben, obwohl ich fast denke, dass bulbuster sich hier nicht noch einmal blicken lässt.
Ich würde fast annehmen, dass er selbst der Autor besagten Buches ist, durch dessen Rezension ich überhaupt nicht durchsteige. So etwas Konfuses als Rezi ist mir noch nie untergekiommen.

Noch dazu wird ein Foto angehängt, von dem man nicht weiß, ob der User dazu berechtigt ist. Es sei denn, er selbst ist der Autor, aber dann wäre dies keine Rezi, sondern Eigenwerbung durch die kalte Küche.
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Re: Leseerlebnisse 2016.... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Di 30. Aug 2016, 21:52

Ich habe mit einem Krimi begonnen von Felix Francis: Schwesterherz

Felix Francis ist Jahrgang 1953. Er ist der jüngere Sohn des Ex-Jockeys und Schriftstellers Dick Francis. Bevor er eigene Thriller in der Tradition des Vaters zu schreiben begann, war er bei ihm Co-Autor und hat für viele Romane die Recherchearbeit geleistet. Bevor er sich jedoch dem Schreiben verschrieb, war er Physiklehrer.

Mark Shillingford, der diese Geschichte erzählt, und seine Zwillingsschwester Clare wollten schon immer Jockeys werden. Clare hat sich den Traum erfüllen können, doch Mark wurde zu groß und zu schwer. Als Trainer wurde er auch nicht glücklich und so arbeitet er nun als Rennkommentator. Und in dieser Funktion hat er Clare dabei erwischt, wie sie bei einem Rennen betrogen hat, sie hat absichtlich verloren.
Was ihn noch schlimmer trifft: Bei einem verabredeten Essen erfuhr er von ihr, dass es nicht das erste Mal war und es auch nicht das letzte Mal gewesen sein würde.
Sie gehen nicht im Guten auseinander. Als Clare abends versucht, Mark anzurufen, geht er nicht ans Telefon. Nachts um drei Uhr wird er aus dem Schlaf gerissen. Die Polizei steht vor seiner Wohnungstür und teilt ihm mit, dass seine Schwester Clare tot wäre.
Die Kriminalpolizei geht von Selbstmord aus, was Mark nun gar nicht verstehen kann. Schließlich wollte Clare am nächsten Tag an einem Rennen teilnehmen. Beim gemeinsamen Essen hatte sie deshalb kaum etwas zu sich genommen.
Mark kann zwar nicht arbeiten, geht aber trotzdem zur Rennbahn. Hier ist er abgelenkt, da ihn Schuldgefühle plagen. Für den Sender Channel 4 soll er einen Nachruf auf Clare machen, der im TV gezeigt werden soll. Dafür fährt er nach Oxford. Er will erfahren, wie viele Rennen Clare mit Absicht verloren hat. Und er fährt in Clares Wohnung, um zu sehen, ob er dort etwas herausfinden kann. Doch hier übermannt ihn die Trauer ganz plötzlich, sodass er dieses Vorhaben auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt.
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Re: Leseerlebnisse 2016.... Ich lese gerade...

Beitragvon Jana » Mi 31. Aug 2016, 13:31

Hallo ihr lieben!
Ich fange heute dieses Buch an zu :lesen: Todes Engel von Andreas Eschbach.
liebe grüsse von Jana
Ich lese gerade: Todes Engel von Andreas Eschbach
Ich lese gerade: Der Leuchtturm am Ende der Welt von Jules Verne (eboock)
Ich höre gerade: Die mißbrauchten Liebesbriefe von Gottfried Keller
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Re: Leseerlebnisse 2016.... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Fr 2. Sep 2016, 08:55

Im Hotel Hilton, in dem sich Clare nach bisherigem Stand von einem Balkon herabgestürzt haben soll, versucht Mark, Nachforschungen anzustellen und erfährt, dass zwei Männer mit Anzügen in Clares Zimmer waren. Auf ein klärendes Gespräch mit dem Polizeibeamten muss er bis kommende Woche warten.
Die Beerdigung von Clare ging still vonstatten. Entgegen der Abmachung ging Mark beim Gottesdienst aber doch nach vorne und sprach über seine Zwillingsschwester.

Da dies ein Krimi ist, möchte ich zum Inhalt nichts weiter schreiben. Lasst euch überraschen, ob Mark den Tod seiner Schwester Clare aufklären kann.

Eines kann ich aber sagen: Ich habe einige Rezis zu dem Buch gelesen, dort hat man aber kaum etwas über die Geschichte geschrieben, sondern viel mehr einen Vergleich angestellt zwischen Vater und Sohn. Ich habe diesen Vergleich nicht. Kann also unbeleckt sagen, dass es mir viel Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen. Es hielt mich immer in Spannung. Noch dazu habe ich so einiges über den Jockeysport erfahren: wie das zum Beispiel mit den Wetten funktioniert und den technischen Ablauf der Fernsehübertragungen.

Von mir gibts daher eine Leseempfehlung.
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Re: Leseerlebnisse 2016.... Ich lese gerade...

Beitragvon Jana » Fr 2. Sep 2016, 12:00

Hallo ihr lieben!
@ Didonia ! Das Buch was du gerade gelesen hast hört sich ja interessant an.
@ alle ! Ich habe nun auch wieder ein neues 2 Buch, und zwar lese ich als Ebook Der Leuchtturm am anderen Ende der Welt von Jules Verne
liebe grüsse von Jana
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Re: Leseerlebnisse 2016.... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Fr 2. Sep 2016, 21:29

Ohhh, Jules Verne. Von ihm kenne ich bisher nur die Verfilmungen. Viel Spaß, Jana.
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Re: Leseerlebnisse 2016.... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Mi 7. Sep 2016, 22:04

Gestern Abend habe ich mit Die Leuchtturmwärterin von Christina Schwarz begonnen:

Zunächst befinden wir uns im Jahr 1977. Die 84-jährige Jane macht mit ihrem Enkel eine Reise in die Vergangenheit. Und nach Hause, nach Point Lucia, wo sie bis zu ihrem 19. Lebensjahr in einem Leuchtturm aufwuchs. Es ärgerte sie, dass sie dies Erlebnis mit einer Gruppe von Besuchern teilen musste und nicht alleine ihren Erinnerungen nachspüren konnte.
Ihr Vater war hier Hauptleuchtturmwärter und er benötigte zwei Gehilfen. Gertrude Swann kam mit ihrem Mann nach Point Lucia. Groß was verdienen konnte man nicht, denn die Verwaltung stellte zumeist Ehepaare ein. Da wurde ein Lohn eingespart.
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