JMaria hat geschrieben:Der Anfang ist gemacht, Petra .
Schön dass er von dir kam, obwohl du auch zu kämpfen hast, dir Hörzeit zu verschaffen.
Ja, das hat mich auch echt gefreut, dass es mit dem Hören geklappt hat. Und mir dann auch so gut getan hat. Das spornt mich gerade sehr an, dran zu bleiben. Ist für mich wie eine kleine gedankliche Flucht vor der Fülle in meinem Kopf (weil so viel los ist, und an so viel zu denken ist), und wirkt fast wie eine Beruhigungspille. Da greift man gerne bei Bedarf nach.
Frau Helbing war auch die ideale Begleiterin für mich. Sie hat die Ruhe weg, und lässt mich so schön an ihrem Leben, und ihren Routinen teilhaben. Und natürlich an ihren Ermittlungen. Ich verbringe immer sehr gerne Zeit mit ihr. So bin ich auch ganz schnell durch gekommen, durch das Hörbuch. Zum Glück habe ich noch zwei Hörbücher der Reihe vor mir.
Aber erst mal habe ich mich jetzt für
"Die ewigen Toten" von
Simon Beckett entschieden. Seine David Hunter-Reihe mag ich ja, seit mich damals der erste Band "Die Chemie des Todes" so begeistert hat. Nicht alle Teile der Reihe waren gleich gut, es gab auch einen ziemlich schwachen zwischendurch, aber auch noch einen für mich herausragenden. Beckett lässt sich inzwischen etwas mehr Zeit für die Bände. Das tut anscheinend gut. Ich hoffe, das trifft auch auf diesen Band zu. Anfangs war ich etwas skeptisch, da ich merkte, dass ich nicht ganz aufmerksam zuhöre, da es einige Rückblenden gab. Das ist ja oft so bei Reihen, damit auch Neuleser die privaten Zusammenhänge verstehen. Ich fürchtete schon, dass es so weiter geht, und für mich dann uninteressant wird, aber dann war er durch mit den eingebauten Rückblenden, und jetzt kann die Handlung gut vorwärts gehen. Und das tut sie auch. Gefällt mir, ich bin drin, und greife gerne zu meinen Ohrstöpseln, wenn kleine Zeiten sind, in denen es Hörgelegenheiten gibt, weil ich wissen will wie es weiter geht. Das sind doch ideale Voraussetzungen. Gelesen wird das Hörbuch von Johannes Steck, der auch die vorherigen Bände bereits gesprochen hat. Ich finde ihn sehr passend für die David Hunter-Krimis, und er macht es, wie gewohnt, sehr gut.
Ich hoffe, mein Hörjahr bleibt so gut. Klar, nicht jedes Hörbuch kann gleich gut sein. Aber unter meinen Beständen habe ich noch vieles was mich wirklich lockt.
JMaria hat geschrieben:Ich suche noch nach einer Geschichte die mich dranbleiben lässt.
Gestern habe ich von Barbi Markovic „Frag die Angst“ begonnen. Geht nur knapp 35 min. Aber schon kurz danach war ich eingeschlafen.
https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm ... g-100.htmlIst jetzt keine leichte Kost, denn es geht um Erinnerungen an den Krieg in Serbien.
Ich starte einen Versuch es bei Tag zu hören.
Ein für mich sehr guter Tipp, da ich Barbi Markovic ja wirklich grandios finde! Auch in ihren Interviews. So ist dieses Hörspiel für mich ein sehr schöner Tipp! Ich danke dir für den Hinweis.
Ja, für vor dem Einschlafen eignet sich das nicht. Da wäre leichtere Kost besser. Aber das Hörspiel tagsüber hören, ist sicher einen Versuch wert. Ich wünsche dir, dass du auch wieder einen Weg ins Hören, und darin auch Entspannung findest.