Ich war in den letzten Wochen mal wieder forenfaul

. Hier meine Leseliste für Februar (ich war die meiste Zeit Strohwitwe und hatte viel Ruhe zum lesen

) :
Eva Klingler: Weißgold **/***
Die Ahnenforscherin Maren Mainhardt muss aus ihrerv Wohnung und quartiert sich bei einer Bekannten ein. Beim Schnüffeln in deren Unterlagen findet sie Fotos einer Leiche und muss natürlich auf eigene Faust ermitteln.
Den 5. Band fand ich langweilig. MM entwickelt sich nicht wirklich weiter und die ewigen Suche nach dem Richtigen und der chronische Geldmangel sind auf Dauer ermüdend.
Stewart O'Nan: Sommer der Züge (abgebr.)
Eine amerikanische Familiengeschichte um den Vietnamkrieg.
Der Erzählstil gefiel mir sehr gut, aber die Geschichte interessierte mich nicht die Bohne.
Gisa Klönne: Nacht ohne Schatten ***/****
Ein S-Bahnfahrer wird ermordet aufgefunden und Judith Krieger und ihre Leute ermitteln im Künstler- und Prostituiertenmilieu Kölns.
Mir geht zwar die Protagonistin auf den Geist, aber der Krimi war gut und spannend geschrieben.
Harry Kemelman: Am Freitag schlief der Rabbi lang ***/****
Harry Kemelman: Am Samstag aß der Rabbi nichts ***/****
Harry Kemelman: Am Sonntag blieb der Rabbi weg ***
Die ersten 3 Geschichten um Rabbi Small, der immer Schwierigkeiten mit dem Gemeindevorstand hat und nebenbei Morde aufklärt.
Nett zu lesen und man lernt eine Menge über die jüdische Kultur im Amerika der 60er Jahre.
Diane Broeckhoven: Eine Reise mit Alice *****
Die Fortsetzung zu *Ein Tag mit Herrn Jules*. Alice plant große Reisen ohne die Bevormundung ihres nun verstorbenen Mannes.
Wieder sehr anrührend geschrieben.
Frank Schätzing: Limit ***
Mann, ist der Mann geschwätzig! Ich habe große Teile des Buches quer gelesen. Jedes recherchierte Fitzelchen musste ja mindestens 3 mal ausführlich erwähnt werden *seufz*. Aber die Geschichte an sich und die Verknüpfung der verschiedenen Erzählstränge zum Ende hin waren wieder klasse. Nun freue ich mich auf die Limit-Show in Köln.
Andreas Altmann: Weit weg vom Rest der Welt ****/*****
Altmann bekommt von seinem Verleger den Auftrag, per Bus und Bahn durch Afrika zu reisen. Wie in seinen anderen Büchern nimmt er bei seinen Reisebeschreibungen kein Blatt vor den Mund und polarisiert heftig. Dafür gibt es aber einen ungeschminkten Einblick in die Situation der verschiedenen afrikanischen Staaten.
Susanne Mischke: Wer nicht hören will, muss fühlen ****
Die Gärtnerin Rosa findet beim Graben menschliche Knochen und kommt einem lang gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur.
Wie alle Bücher der Autorin nett geschrieben. Das Grauen ist gleich nebenan.
Samantha Peale: Die amerikanische Malerin Emma Dial **
Eine junge Malerin auf dem Weg in die Eigenständigkeit.
Ich fand es langweilig und denke, man hätte mehr aus dem Thema machen können.
Frank Bresching - Der Teufel von Grimaud *****
Ein Mädchen wird entführt und tot aufgefunden. Ihre Freundin ist traumatisiert und freundet sich mit einem ehemaligen Polizisten an. Auf der Suche nach dem Mörder gerät die Situation außer Kontrolle.
Puh, war das spannend. Ein echter Psychothriller zum Miträtseln.
Jussi Adler-Olsen: Erbarmen *****
Auch diesen Krimi fand ich total spannend und zwischendurch auch amüsant. Am Anfang fand ich es zwar nervig, dass schon wieder ein verkorkster Polizist ermittelt, aber das wurde dann im Laufe der Geschichte positiv. Auf das Tatmotiv bin ich relativ schnell gekommen, aber das tat der Lesefreude keinen Abbruch.
Susanne Kronenberg: Weinrache **/***
Die ehemalige Kommisssarin Norma ist nun als private Ermittlerin tätig. In ihrem ersten großen Fall darf sie neben dem Mord an einem prominenten Freund auch das Verschwinden ihres Ehemannes untersuchen.
Ganz nett geschrieben, aber mit einigen Ungereimtheiten und zuviel Lokalkolorit. Die weiteren Bände der Serie werde ich nicht mehr lesen.
HörbücherJohn Boyne: Der Junge im gestreiften Pyjama ****
Ulrich Matthes las so eindringlich, dass ich das Hörbuch nur in Etappen hören konnte.
Thommie Jaud: Vollidiot ****
Auch hier war der Sprecher (Christoph Maria Herbst) topp und so machte das Hören richtig Spaß. Ich konnte mich köstlich über Simon amüsieren.