Didonia hat geschrieben: Was mir ja manchmal, aber äußerst selten, passiert, ist ja, dass ich so in eine Figur hineintauche und mir wünschte, ihr Leben leben zu können. Jetzt nicht im Ernst, aber so vom Gefühl her.
Besonders ging mir das so bei der Dido-Hoare-Reihe. Die junge Frau, die ein Antiquariat hat und nebenbei in Krimifälle hineingezogen wird. Die habe ich wahnsinnig um ihr Leben beneidet
Hallo Didonia,
ich weiß was du meinst. Ich denke mir jedesmal bei "Barnaby", die britische Krimiserie, dass ich gerne in Midsomer leben würde. Mein Mann grinst dann immer nur und meint 'zu hohe Fluktuationsrate in der Dorfbevölkerung'
zu deiner Frage:
so vielfältig wie die Literatur ist, so lese ich sie. Ich glaube, ich bin darin sehr anpassungsfähig, vielleicht auch etwas pragmatisch veranlagt. Ich glaube, ich lasse mich gerne vom Autor und seinem Stil führen.
Eine Identifikation mit einer Figur suche ich nicht; ich fühle gerne mit, aber ich kann sehr gut auf Abstand bleiben.
Schöne Grüße
Maria



