Hallo zusammen,
@Doris: Du hast recht, anscheinend beeinflusst der Frühling unser Bücherauswahl positiv!

Für mich ist "Emma" jedenfalls die absolut passende Frühlings-Lektüre - zumal bei dem Wetter, das wir die letzten Tage (beinahe schon Wochen) haben! Da kann man wirklich hoffen, dass es so bleibt - mit den Büchern und dem Frühlingswetter!
"Eine Frage der Höflichkeit" klingt sehr vielversprechend. Ich bin auf Deinen Bericht gespannt.
@Rachel: Ja genau, halte es wie Doris, und schau nur in die Haupt-Threads rein, oder max. in die, die Dich von allein interessieren. Und wenn Du was übersiehst, kann man Dir ja eine PN schicken. Ich werde Dich, wenn ich meine, dass irgendwo was interessantes für Dich steht, informieren!

Auf David Vann machst Du mich sehr neugierig! Schade, dass in der deutschen Ausgabe nur einige Erzählungen enthalten sind. Was das soll, frage ich mich auch, wenn das Buch doch eh nicht so dick war. Das hält mich nun von dem Buch ab.
Mit "Emma" habe ich ein super schönes Leseerlebnis! Ich war mir auch nicht sicher, ob es "Emma" würde, oder doch "Mansfield Park". Da ich die Grundzüge der Geschichte in "Emma" schon kannte, habe ich des immer umgangen das Buch zu lesen. Aber die vielen Verfilmungen locken mich so sehr, dass ich es jetzt doch gegriffen habe. Ich bin sehr froh darüber. Aber die anderen Romane von Jane Austen reizen auf jeden Fall alle genauso. Und zu denen gäbe es auch viele interessante Verfilmungen.
Mit "Sense and Sensibility" habe ich das gleiche Problem wie mit "Emma". Da ich eine Verfilmung kenne, kenne ich die Geschichte in ihren Grundzügen. Aber ich merke auch bei "Emma", dass es gelesen trotzdem noch mal anders ist. Und ich auch langsam genug Abstand zu den Verfilmungen hatte, so dass es doch wieder ein "neues" Erlebnis ist.
@Steffi: Das freut mich, dass Dir "Der Hass der Liebenden" auch gut gefallen hat. Du hast recht, es gestaltet sich eher wie ein Theaterstück. Schön auch, dass Du mit meinem Vergleich mit dem Sandsturm und dem Leser was anfangen konntest. Das freut mich.
@Maria: Sehr bewegend, was Du über "Heimatmuseum" schreibst, und darüber, wie Deine Mutter in sich ging, wenn sie von ihrer Flucht erzählte, und an einen Punkt kam, wo sie nicht mehr weiter erzählen konnte. Mein Vater hat auch sehr wenig über seine Flucht erzählt. Ich wünschte auch, ich könnte noch mal nachhaken. Aber das geht leider nicht. Ich denke, es blieb aber aus den gleichen Gründen wie bei Deiner Mutter eher oberflächlich. Ich wünschte auch, ich hätte meine Großmutter gefragt. Aber ich war noch viel zu jung als sie starb. Ich hatte von ihrer Vergangenheit überhaupt keine Ahnung, zumal leider das Verhältnis zu ihr auch nicht gut war. Ich verstehe heute aber viel besser, warum sie so verbittert war: Ihr Mann nach Russland verschleppt und dort gestorben, und sie mit ihren Kindern auf der Flucht. Man kann sich das sicher gar nicht vorstellen, was in diesen Menschen vorgegangen ist. Was diese Erlebnisse in ihnen angerichtet haben. Umso schöner, wenn die Literatur einem etwas erzählen kann!