Hallo zusammen,
Maria, mich freut sehr, dass Du (und gewiss auch Steffi) meine Eindrücke über „Abschied von Chautauqua“ so genießt. Genauso ist es gedacht. Einerseits mag ich es, über intensive Bücher meine Gedanken niederzuschreiben. Andererseits hatte ich gehofft, dass bei Euch somit die Erinnerungen an dieses Buch und seine besondere Stimmung (das Buch hat wirklich eine ganz spezielle Atmosphäre) erneut aufkommen. Ich berichte gerne weiter. Zumal es doch einiges in mir auslöst. Und die Stimmung einfach so präsent ist, dass ich sie mitteilen möchte.
Auf Seite 227 bin ich nun wieder auf etwas aus einem anderem Buch von O’Nan gestoßen: Meg und Lise gehen zusammen essen. Der Chinese den sie dazu ausgewählt haben, hat geschlossen. Eines der Anzeichen, dass die Gegend dort auf dem absteigenden Ast ist. So führt es sie ins „Red Lobster". Das Restaurant, um das es in „Letzte Nacht“ geht. Interessant, wie er Details aus seinen Romanen aufgreift und neue Geschichten daraus ableitet.
Maria und Steffi, ist Euch das damals beim lesen auch aufgefallen? Oder hattet Ihr "Letzte Nacht" nach
Chautauqua gelesen und es deshalb übersehen? Und gibt es noch weitere Details aus späteren oder früheren Romanen, die sich in dem Buch finden?
Vielleicht werde ich irgendwann noch mal zu "Letzte Nacht" greifen. Es lässt mich nicht los, dass ich damit überhaupt nichts anfangen konnte. Muss man manchmal ja einfach akzeptieren. Aber in dem Fall fällt es mir sehr schwer. Ich hatte es auch nicht aussortiert, was nicht allein am so tollen Cover liegt. Aber beim nächsten Mal weiß ich, dass es mir möglicher Weise nicht gefällt. Vielleicht ist das die richtige Erwartungshaltung für einen zweiten Versuch. Wenn es nichts mit dem Buch und mir wird, auch nicht schlimm. Aber dann weiß ich ganz sicher, dass es nicht am falschen Zeitpunkt gelegen hat.
Wenn ich Anna Enquists „Letzte Reise“ höre, werde ich mich drüben zu Wort melden.
@Barbara: Dass Du Dich trotzdem kurz meldest, ist schön. So wissen wir, dass Du im Hintergrund da bist, und weiter mit der Fachliteratur beschäftigt bist. Und Du bist derzeit ja wirklich viel unterwegs – beruflich wie privat. Aber das muss auch mal sein. Die Zeit fürs lesen kommt von ganz allein zurück. Wenn es bei Dir wirklich die Shakespeare-Biografie sein sollte, dann bin ich gespannt auf Deine Eindrücke. Bis dahin aber spannende Lesestunden mit der Fachliteratur.