Hallo ihr Lieben,
@ Petra
Klingt ja sehr interessant, deine derzeitige Lektüre, da bin ich mal auf den Bericht gespannt, wenn du fertig bist.
@Schlumpfine
Schön, dass dir der erste Teil von Herr der Ringe so gut gefällt, ich fand den Anfang damals auch sehr spannend und konnte das Buch kaum weglegen.
Ich habe ja nun mit dem ersten Band über
Nakipo, das Husky-Mädchen, und Kenny, den Indianermischlingsjungen, die ein ähnliches Schicksal verbindet und zusammenführt (welches, weiß ich noch nicht

), begonnen.
Mein Mann hatte damals veranlasst, dass ich die Bücher geschenkt bekam, weil ich doch so gerne Hunde mag (Katzen aber auch

),denn sonst wäre ich wahrscheinlich nicht darauf gekommen, da es sich eigentlich um Kinder- oder Jugendbücher handelt.
Und so ist es auch geschrieben, recht einfach, auch leicht zu verstehen, aber dennoch sehr nett.
Die ersten Kapitelchen, die ich bereits gelesen habe, in denen Nakipo nach einem offenbar schweren Unfall in die Klinik kommt und dort mit Schmerzmitteln behandelt wird und ins Land der Träume abdriftet, in das sie den Leser mitnimmt, ist schon sehr niedlich geschrieben.
Es geht da um den Weihnachtsmann, der in arger Bedrängnis ist, da seine verfressene Rentierherde, allen voran Rudolf mit der roten Nase

, einen riesigen Kessel voller Weihnachtsplätzchenteig für die Kinder leergefuttert hat und nun nur noch mit kugelrunden Bäuchen am Boden des Kessels auf dem Rücken liegend alle Viere von sich strecken kann... Wo kriegt er jetzt bloß auf die Schnelle neuen Plätzchenteig her, und wer, um alles in der Welt, soll denn nur den Schlitten ziehen, denn die Rentiere sind dazu nicht mehr in der Lage... Hilfe holt er sich beim Großen Rat der Polarhunde, die natürlich, ganz hilfsbereit, sofort ein Hundeschlittengespann stellen wollen, das sie aber, um noch netter zu sein, aus den schnellsten Polarhunden, die in den Tierheimen untergebracht sind, zusammenstellen wollen.
Unnötig zu erwähnen, dass Nakipo natürlich davon träumt, einer dieser Schlittenhunde zu sein...
Ich bin gespannt, was passiert, wenn Nakipo aus diesem Traum erwacht und irgendwann Kenny begegnet.
Also, ihr seht, es ist schon sehr süß, und sowohl für die Jahreszeit als auch für mich als Lektüre nach dem unheimlichen Geisterfjord, der mich doch zeitweise ein bisschen mitgenommen hat, genau das richtige

.
Gut finde ich auch, dass das Buch einen leicht sozialkritischen Touch in Bezug auf den Umgang mit Tieren und Polarhunden allgemein hat, denn ich denke, dass es nicht schaden kann, Kinder früh darauf vorzubereiten.
Laut Amazon-Rezensionen soll man jedenfalls für ein solches Buch nie zu alt sein
