Momos Lesetagebuch

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Mohammad Hafir / Alice Bhatis Himmelfahrt

Beitragvon Momo111 » Mi 19. Dez 2012, 21:45

Habe gestern Abend damit begonnen. Keine leichte Kost, muss ich sagen. Und es ist wieder mal ein psychiatrisches Thema dabei.

Ich halte meine Meinung noch ein wenig zurück. Klappentext, u. a. könnt ihr wieder im Blog nachlesen.

Bin aber neugierig, wer das Buch kennt und gelesen hat und wie eure Erfahrung dazu war.
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Mohammad Hafir / Alice Bhatis Himmelfahrt

Beitragvon Momo111 » Fr 21. Dez 2012, 22:38

Das Buch habe ich durchgelesen und es hat viele, viele Eindrücke in mir hinterlassen. Habe in meinem Blog zwei Buchbesprechungen dazu hinterlassen.
Ein paar wenige Szenen haben mich nicht wirklich überzeugt aber ich habe auch nicht den Anspruch, dass einE AutorIn hunderprozentig perfekt schreiben muss, dazu habe ich viel zu viel Achtung vor der Kunst des Schreibens, es sei denn, dass das Thema völlig verfehlt ist, dann reagiere ich absolut kritisch, um meinen Ärger auszulassen.

Aber dem Autor Hafir, aus meiner Sicht, ist das Thema gelungen, er konnte es gut darzustellen. Bin neugierig auf das andere Werk, das ich noch lesen muss.
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Jerome David Salinger / Der Fänger im Roggen

Beitragvon Momo111 » Fr 21. Dez 2012, 22:40

Beginne gleich mit obigem Buch. Klappentext und Autorenportrait können in meinem Blog entnommen werden.
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Abdel Sellou / Einfach Freunde

Beitragvon Momo111 » Mi 26. Dez 2012, 15:06

Ich lese jetzt gerade das obige Buch. Das von Pozzi Ziemlich beste Freunde Habe ich vor ein paar Monaten gelesen. Das von Pozzo hatte mir nicht besonders gefallen.

Das Buch wird in meinem Blog vorgestellt, so wie auch eine Buchbesprechung von Heide Koehne / Der Buchladen, das mir recht gut gefallen hat.

Hoffe, ihr hattet alle schöne Weihnachten. Morgen geht für manche der Alltag wieder los, auch für mich. Aber es sind ja nur zwei Tage... .
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Carklos Ruiz Zafón / Der Schatten des Windes

Beitragvon Momo111 » So 30. Dez 2012, 12:42

Habe gestern mit obigem Buch begonnen, auf das ich durch eine Buchfreundin gestoßen bin. Gelesen habe ich von dem Autor Marina, das mich aber nicht wirklich berührt hat.

Gelesen habe ich auch von Abdul Sellou "Einfach Freunde" das mir im Vergleich mit Philippe Bonzo di Pozzo "Ziemlich beste Freunde" sehr viel mehr gefallen hat. So dass ich mir auch den Film im Anschluss der Lektüre angesehen habe.

Mit der aktuellen Lektüre schließe ich das alte Jahr ab und gehe damit ins neue Jahr 2013!

Euch allen wünsche ich fürs nächste Jahr viel Zeit zum lesen.
Kommt alle gut rein ins neue Jahr.
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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon JMaria » Do 3. Jan 2013, 19:41

Hallo Momo,

Ich seh gerade du liest "Das Spinoza-Problem" . Das ist ein Autor dessen Themen mich reizen, doch besteht eine gewisse Hemmschwelle. Ich werde interessiert deine Ausführungen verfolgen. Er ist dein Lieblingsautor?
Schöne Grüße, Maria
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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Shaftoe » Fr 4. Jan 2013, 01:45

Hallo Maria,

ich bin zwar nicht Momo habe aber das 'Spinoza Problem' schon gelesen.

Also mein Fall wars nicht, ist knapp am Flop vorbei geschlittert. Die Sprache kam mir wie AllerweltsAmerikanischBestsellerFormat vor, das ganze Thema war irgendwie schräg. Als Einstieg in Spinozas Welt war es in Ordnung.

Eine Geschichte zu verquicken mit dem Nazi-Oberphilosophen und Spinoza ist in der Tat schwierig und traue ich vielleicht einem Eco zu, Yalom ist für mich erstmal aus dem Rennen.

Grüße

S.
Als wir unser Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten verdoppelten wir unsere Anstrengungen Mark Twain
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Re: Momos Lesetagebuch

Beitragvon Momo111 » Fr 4. Jan 2013, 17:52

JMaria hat geschrieben:Hallo Momo,

Ich seh gerade du liest "Das Spinoza-Problem" . Das ist ein Autor dessen Themen mich reizen, doch besteht eine gewisse Hemmschwelle. Ich werde interessiert deine Ausführungen verfolgen. Er ist dein Lieblingsautor?


Hallo Maria,

ich finde das Buch totel interessant, aber ich glaube auch nicht, dass es jedem gefallen wird, da zu viele LEHR-Meinungen, Lehr-Gespräche stattfinden . Bin eher geteilter Meinung.
Vieles finde ich als Nichtphilosophin gedankenanregend und nehme gerne an den Gesprächen teil, weil ich im Alltag ja sonst keine Gelegenheit habe, mich über gewisse Themen tiefergehend auszutauschen. Für eine abschließende Meinung ist es allerdings noch zu früh.

Für einen echten Philosophen dagegen könnte ich mir vorstellen, dass das Buch nicht wirklich zufriedenstellend ausfallen wird, ein wenig zu flach ist. Wäre ich Philosophin, so glaube ich nicht, dass ich mir das Buch gekauft hätte... .

Hauptsächlich interessieren mich die psychologischen Hintergründe, da ich auf dem Gebiet auch tätig bin... . Der Autor zieht eine Parallele zwischen der Philosophie und der Psychiatrie, da beide Gebiete sich mit den logischen Abläufen des menschlichen Denkens befassen.

Wenn ich das Buch durch habe, krame ich wieder Zitate heraus, die mir besonders gut gefallen haben, und davon gibt es reichlich viele.

Viele Gedanken habe ich auch wiedergefunden, die ich selbst auch schon im Stillen gedacht habe... .

Ja, Yallom zählt zu meinen Lieblingsautoren... . :D :D :D .
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Irvin D. Yalom / Das Spinoza - Problem

Beitragvon Momo111 » Sa 5. Jan 2013, 14:46

Also. ich befinde mich nun auf der Seite 250 und ich lese nach wie vor mit großem Interesse.
Das Spinoza - Problem finde ich voll interessant, aber auch die Parallelgeschichte zu Alfred Rosenberg, der sich in München mit nationalsozialistischem Gedankengut in einem Verlag hocharbeitet. Derzeit ist auch Adolf Hitler in München eingetroffen, der zusammen mit Alfred u.a. dabei sind, die NSDAP zu gründen.

Spinoza ist aus seiner Judengmeinde ausgeschlossen worden, ganz exkommuniziert worden und niemand, nicht einmal die Familienangehörigen ist es erlaubt, mit ihm zu sprechen. Spinoza war ein Freidenker... .

Zudem ist Alfred noch mit der Lektüre Spinozas - Problem beschäftigt... . Ich bin neugierig, wie die Geschichte mit Alfred ausgehen wird, wenn er erfährt, dass in seinem Stammbaum auch Juden existieren. Derzeit lehnt er es noch vehement ab, wenn er durch seinen Namen die Frage, ob er Jude sei, beantworten muss. Hitler, was mich wundert, hat ihm diese Frage noch nicht gestellt. Sicher liegt er daran, weil Hitler noch unbekannt ist und Anhänger sucht... . Noch ist Hitler auf Menschen wir Alfred angewiesen, der in der deutschen rechten Presse Einfluss hat. Wird Hitler später noch mit Alfred befreundet sein, wenn die Nazipropaganda sich weiter ausbreiten wird?
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Irvin D. Yalom / Das Spinoza - Problem

Beitragvon Momo111 » Sa 5. Jan 2013, 17:27

Alfred hat einen Freund in Berlin, der Psychoanalytiker ist. Beide kennen sich aber aus der Jugendzeit. Sie haben die selbe Schule besucht, wurden von den selben Lehrern unterrichtet, und hatten sonst noch Gemeinsamkeiten. Alfred entwickelte ich zu einer introvertierten und sehr ernsten Persönlichkeit. Er verlor früh seine Eltern und hat noch einen älteren Bruder.

Nun findet eine Psychotherapie statt. Alfred erfährt, weshalb er Hitleranhänger u.a.m. ist. Diese psychotherapeutischen Gespräche wirken auf mich nicht wirklich authentisch und arg gekünstelt. Was der Psychotherapeut herausfindet, ist mir nicht neu, wie z.B. dass Alfred in Hitler einen Vaterersatz gefunden habe. Das ist ja eigentlich eine recht gängige Theorie, über die schon viele adere Analytiker und Soziologien geschrieben haben wie z.B. der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich in: "Die Unfähigkeit zu trauern".
Es geht um Kriegsgenerationen, wo Kinder schon früh Familienmitglieder durch den Krieg verloren haben, und in der Familie keinen Raum für die Trauerarbeit zur Verfügung gestellt wurde, weil der Schmerz schwer auszuhalten sei, und der Alltag weiterzugehen habe... . Wenn diese Trauer nicht bearbeit werde, treibe sie im Unbewussten ihr Unwesen und suche einen Sündenbock, auf dem der Schmerz des Verlustes projiziert werde... .
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