Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Turni » So 5. Mai 2013, 18:17

Bei diesem schönen Wetter habe ich den ganzen Nachmittag auf dem Balkon gesessen und Train von Pete Dexter zu Ende gelesen.
Das Buch aus der Hand legen? Geht gar nicht!
Ending a novel is almost like putting a child to sleep—it can't be done abruptly.

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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » So 5. Mai 2013, 18:26

Moin miteinander und noch einen schönen Sonntag :D

Habe am Wochenende den 4. Monk gelesen und war ein bisschen von dem abrupten Ende enttäuscht. Aber die Geschichte selbst wieder super gut.
Gestern habe ich gelesen: Das unsichtbare Buch von Santiago Garcia-Clairac, ein Kinderbuch und habe soeben den 2. Teil, Das magische Buch, beendet :D
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Momo111 » So 5. Mai 2013, 18:39

Didonia hat geschrieben:Moin miteinander und noch einen schönen Sonntag :D

Habe am Wochenende den 4. Monk gelesen und war ein bisschen von dem abrupten Ende enttäuscht. Aber die Geschichte selbst wieder super gut.
Gestern habe ich gelesen: Das unsichtbare Buch von Santiago Garcia-Clairac, ein Kinderbuch und habe soeben den 2. Teil, Das magische Buch, beendet :D


Oi, oi, oi, Didonia,
hast ja eine Menge geschafft. Toll. Nur kenne ich nicht ein Buch davon ;) .
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Mo 6. Mai 2013, 08:33

Momo111 hat geschrieben:Oi, oi, oi, Didonia,
hast ja eine Menge geschafft. Toll. Nur kenne ich nicht ein Buch davon ;) .


Macht nichts, Momo, Deine kenne ich zumeist auch nicht :mrgreen:
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Bonny » Mo 6. Mai 2013, 09:21

Hallo zusammen,

ich wünsche allerseits einen guten Start in die neue Woche!
Für mich hat sie nur 3 Arbeitstage, denn Donnerstag ist ja Feiertag und Freitag hab ich frei!!! :D

Ich bin am Wochenende gut mit Komissar Wallander vorangekommen. Man merkt deutlich, dass es auf das Ende zugeht. Kurt Wallander wird langsam alt, denkt viel über sein Leben, die Vergangenheit und die ungewisse Zukunft nach. Er hat zeitweise Gedächtnisaussetzer und macht sich Sorgen, dass er Alzheimer haben könnte, wie sein Vater...

Einen Kriminalfall gibt es aber auch zu lösen, denn der zukünftige Schwiegervater seiner Tochter Linda, Håkan von Enke, ein ehemaliger Korvettenkapitän, ist kurz nach seinem 75. Geburtstag verschwunden. Er wohnte in Stockholm, deshalb ist Wallander eigentlich nicht zuständig, aber aufgrund der privaten Verbindung stellt er eigene Ermittlungen an und findet eine Verbindung zu einem Skandal, der Anfang der 80er Jahr, als der kalte Krieg auf seinem Höhepunkt war, geschah. Damals waren russische U-Boote in schwedische Hoheitsgewässer eingedrungen und sollten eigentlich zum Auftauchen gezwungen werden. Jedoch wurde die Aktion kurz vorher abgeblasen und die Schiffe konnten unbehelligt verschwinden... von Enke war davon besessen, die Sache aufzuklären und hat offenbar bis heute nicht locker gelassen. Ist ihm dies zum Verhängnis geworden?

Das Buch hat eine gewisse Spannung, und ich mag ja auch den skandinavischen Stil. Auch wenn die Geschichten oft recht düster sind und der Komissar leicht depressiv, lese ich Mankell sehr gerne.
Liebe Grüße,
Sabine

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E-Book:
Celeste Ng - Kleine Feuer überall
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Do 9. Mai 2013, 23:27

Hallo zusammen,

endlich Urlaub! Ich freue mich so, dass ich jetzt dreieinhalb Wochen freie Zeit habe, und mich erholen kann. Es war jetzt auch sehr nötig! :-)

Erfahrungsgemäß lese ich im Urlaub ja nicht gar so viel. Aber mit Jane Austens „Mansfield Park“ habe ich das richtige Buch für diese Zeit. Es strahlt so eine wohltuende Ruhe aus, ohne (wie auch Steffi letztens bemerkte) langweilig zu werden. In den letzten Kapiteln wurden Vorbereitungen für eine private Theateraufführung getroffen, und die Meinungen darüber, ob es schicklich ist, das Stück aufzuführen, besonders da der Herr des Hauses nicht da ist, sind sehr amüsant zu lesen. Und auch ich kann mir gut vorstellen, dass man sich früher so die Zeit vertrieb, in diesen Kreisen. Da stimme ich mit Steffi überein.

Ein sehr schönes Buch!

@Steffi: Vielen Dank für Deinen Bericht. Auf den Ball freue ich mich dann auch schon mal vor. Ich kann mir auch gut denken, dass so etwas damals ein wahres Ereignis war. So dankbar ich für die Möglichkeiten bin, die ich in diesem Land in der heutigen Zeit habe, glaube ich dennoch, dass es manchmal heute zu viel ist, und man nichts mehr so ganz bewusst genießt und zelebriert, wie es damals der Fall war. Tauschen möchte ich nicht. Aber ich finde es schön, lesend in diese Welt eintauchen zu können, in der die Uhren noch anders tickten.

@DorisV: Für den Tipp "Nachtschmetterlinge" bedanke ich mich bei Dir ganz herzlich! Ich bin sehr angetan von der Inhaltsbeschreibung bei Amazon, und habe bedauert, dass es leider vergriffen ist. Es erschien als dtv-Premium-Ausgabe (ich mag diese Ausgaben nicht, sie sind unhandlich und zu teuer, da eigentlich ja doch ein normales Taschenbuch in etwas größerem Format). Aber bereits im nächsten Augenblick freute ich mich: Es erscheint Ende August als TB-Ausgabe bei Dumont. Es steht nun auf meinem Wunschzettel und ich denke, das werde ich lesen. Vielen Dank fürs aufmerksam machen Doris! :-)

@Turni: Dass „Train“ von Pete Dexter auch wieder so ein tolles Buch ist, glaube ich gern. Es steht recht weit oben auf meiner Liste der Bücher, die ich bald lesen möchte.

@Didonia: Deine Berichte über die Krimis von Anne Perry lese ich sehr gern. Ich möchte die Bücher der Autorin ja auch gern kennenlernen. Irgendwann werde ich dazu greifen. Du machst mir auf jeden Fall Lust darauf!

@Bonny: Dass Du so viel Freude an Mankell hast, höre ich gerne. Ich mag skandinavische Krimis auch gern. Die Wallander-Krimis kenne ich allerdings leider nicht.

Allen, die morgen frei haben wünsche ich ein tolles langes Wochenende und denen, die morgen noch arbeiten müssen, wünsche ich danach ein schönes Wochenende! :D
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Didonia » Fr 10. Mai 2013, 08:03

Moin miteinander,

ja, liebe Petra, die Reihe ist wirklich toll. Für mich wahrscheinlich auch hauptsächlich interessant, da ich ja jahrelang Frauenbiografien gesammelt habe.

Derzeit lese ich ein Bibliotheksbuch: Die verschwundene Frau von Sara Paretsky. Aus der Reihe der Privatdetektivin V.I. Warshawski.
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon steffi » Fr 10. Mai 2013, 09:10

Mansfield Park habe ich beendet - die Geschichte nahm nochmal Fahrt auf und hat mir richtig gut gefallen. Auch wenn Fanny eher zurückhaltend und insgesamt sehr angepasst ist und damit gegenüber den anderen unkonventionelleren Austen-Protagonistinnen vielleicht etwas langweiliger, hat mir doch das authentische daran sehr gefallen.

Danach habe ich zu Die vierte Zeugin gegriffen, ein historischer Roman, der von einigen Autoren verfasst worden ist. Es geht um einen historisch verbürgten Prozess in Köln, anlässlich des Einsturzes des Stadtarchivs kam auf diese Akten und deren Rettung das Interesse der Autoren, und jeder Autor schrieb 2 Kapitel aus der Sicht einer Figur. Natürlich merkt man die Änderungen des Stils ein wenig, die Handlung ist aber nicht unterbrochen und gibt ein gutes Bild des Rechtsystems des 16. Jahrhunderts. Der Roman lässt sich schnell weglesen und so bin ich auch schon bald damit fertig.
Gruss von Steffi

:lesen:
Wolfgang Reinhard - Die Unterwerfung der Welt ( Langzeitprojekt)
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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon YvonneS » Fr 10. Mai 2013, 10:29

Hallo zusammen,

ich hoffe, ihr hattet gestern einen schönen Feiertag - vorausgesetzt natürlich bei euch war gestern auch Feiertag. ;)

Ich hänge gerade mehr oder weniger in „Das Verschwiegene“ von Linn Ullmann fest. Von der Inhaltsangabe hörte sich das Buch wirklich interessant an, auch wenn ich nicht gerade ein großer Fan von Familiengeschichten bin, aber es gibt Ausnahmen.

Mich stören an dem Buch allerdings zwei Dinge:

Einmal die sehr unstrukturierte Erzählung: Die Autorin schweift in ihrer Erzählung gedanklich ständig ab, um irgendwelche Episoden oder Nebensächlichkeiten aus dem Vorleben der Protagonisten zu erzählen. Normalerweise macht mir dieser Erzählstil nichts aus, denn es gibt Autoren, die beherrschen dieses „Herumgespringe“ in einer Geschichte perfekt. Diese Autorin kann das leider nicht, denn ihre Gedankensprünge tragen weder zur Charakteristik der Personen noch zum Gesamteindruck der Geschichte bei, sie sind oft schlichtweg überflüssig.

Der zweite Punkte der mich stört sind die Figuren an sich: Die Protagonisten sind leider bis jetzt – ich bin in der Hälfte des Buches – allesamt ziemlich farblos und haben kaum Substanz. Durch die ständigen Gedankensprünge bekommt man sie auch nicht richtig zu fassen, wobei wahrscheinlich auch die fehlende Empathie seitens der Autorin eine Rolle spielen könnte, denn der Erzählstil ist schon sehr nüchtern. Dabei ist der Grundgedanke hinter der Geschichte, dass man sich heute in vielen Familien nichts mehr zu sagen hat und nur noch aneinander vorbeiredet und lebt, sehr interessant und bietet so viel Potential, das die Autorin bis jetzt aber nicht mal ansatzweise richtig ausschöpft. In einer Rezension zu einem anderen Buch habe ich mal den Begriff „gepflegte Langeweile“ gelesen und genauso liest sich dieses Buch für mich.

Es gibt hier und da wirklich starke Passagen, die mich dann doch zum Weiterlesen animieren, das Buch war aber auch schon hart an der Grenze zum Abbruchkandidaten.

Die unterschwellig ständig präsente negativ-depressive Grundstimmung, wie sie für viele skandinavische Romane charakteristisch sind, muss man mögen, mich stört sie nicht, da die Autorin diese nicht auf die Spitze treibt.

Es ist definitiv kein Buch, das man mal so nebenher liest und als Zuglektüre ist es auch nicht geeignet, denn man muss es aufgrund der unstrukturierten Erzählweise doch ziemlich konzentriert lesen.

Deshalb hab ich als Zuglektüre mal wieder zu einem Regionalkrimi aus dem Emons-Verlag gegriffen: „Saupech“ von Veronika Grager. Ein flott erzählter humorvoller Krimi, der auf einem Dorf in Niederösterreich spielt. Die Stärke dieses Romans ist sicher nicht die Krimi-Handlung, denn die ist relativ einfach gestrickt und leicht zu durchschauen. Punkten konnte das Buch für mich aber durch sein wunderbares Lokalkolorit und die Eigenheiten der Menschen, die die Autorin liebevoll und mit einem Augenzwinkern auf die Schippe nimmt. Und mit ihren beiden Protagonisten, der resoluten Gemeindesekretärin Dorli und dem abgehalfterten Wiener Privatdetektiv Lupo hat sie zwei sympathische – wenn auch noch ausbaufähige – Figuren geschaffen.

Alles in allem sicher kein anspruchsvolles Buch aber ein herzerfrischender Schmöker, in den man sich mal paar Stunden fallen lassen kann.
Liebe Grüße
Yvonne



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Re: Leseerlebnisse 2013... Ich lese gerade...

Beitragvon Manuela » Fr 10. Mai 2013, 11:21

Ich lese seit gestern "Der Kindersammler" von Sabine Thiesler.
Heute wird nicht viel mit lesen, am Nachmittag heiratet meine Schwester, danach gibts ne kleine Feier.
Was tun die Personen in einem Buch, wenn es gerade niemand liest?
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