Literaturverfilmungen (Meinungen / Ankündigungen)

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Re: Literaturverfilmungen (Meinungen / Ankündigungen)

Beitragvon Petra » Di 10. Sep 2013, 11:04

Hallo zusammen,

eine Adaption des Shakespeare-Stücks "Macbeth" ist derzeit in Planung. Für die Hauptrollen sind Michael Fassbender und Marion Cotillard vorgesehen. Zuvor stand anstatt Marion Cotillard Natalie Portman im Gespräch. Die Originaldialoge von William Shakespeare sollen in der Verfilmung verwendet werden.

Des Weiteren gibt es eine Info, dass „Er ist wieder da“ von Timur Vermes 2014 ins Kino kommt. Der Autor arbeitet selbst am Drehbuch.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Literaturverfilmungen (Meinungen / Ankündigungen)

Beitragvon Sandra » Fr 13. Sep 2013, 12:29

@ Steffi,

ich hab den Hobbit noch nicht gesehen, da ich bisher immer nur von Herr-der-Ringe-Fans gehört habe, der wäre einfach nicht gut. Ihr seid echt die Ersten, die den Film loben. Hm.. also eigentlich freut mich das, dann werde ich mir doch mal angucken. :) Bisher hieß es immer nur "lohnt sich nicht".

lg
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Re: Literaturverfilmungen (Meinungen / Ankündigungen)

Beitragvon Trixie » Fr 13. Sep 2013, 13:30

@Sandra:
Ich glaube, wer allein von dem allumfassenden Kosmos der Herr-der-Ringe-Bücher und ihrer Verfilmungen ausgeht, muß naturgemäß von "Der Hobbit" enttäuscht sein, denn das spielt zwar in der gleichen Welt von Mittelerde, ist aber ein ganz anderes Paar Stiefel. Wie Bonny schon erwähnte war "Der Hobbit" als Kinderbuch konzipiert und -ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster, weil ich das Buch nicht gelesen habe- allein schon von der Seitenzahl nicht so überwältigend wie die danach entstandene Herr-der-Ringe-Trilogie. Und wenn ich mal voraussetze, daß Peter Jackson und sein Team die Bücher ziemlich vorlagengetreu verfilmt haben, dann erzählt Der Hobbit - Eine unerwartete Reise nun mal vorrangig ein fantasievolles, fast märchenhaftes, teils lustiges Abenteuer von einem Zauberer, dreizehn Zwergen und einem Hobbit. Wer die tiefen Botschaften und epischen Entwicklungen aus HdR sucht, wird, wie gesagt, eher enttäuscht. Aber wer sich auf fantasiereiche und spannende Art unterhalten lassen will, ist bei der Hobbit-Verfilmung genau richtig.

Gruß,
Trixie
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Re: Literaturverfilmungen (Meinungen / Ankündigungen)

Beitragvon steffi » Sa 14. Sep 2013, 16:06

Ja, da hat Trixie schon Recht - sowenig man die HdR-Bücher mit dem Hobbit vergleichen kann, sowenig kann man auch die Filme vergleichen. Mich hat z.B. bei den HdR-Büchern die langen Kampfszenen ungemein genervt, im Film sind sie ja mitunter eher spaßig und natürlich wundervoll bebildert. Da ich bei HdR auch das Auenland und natürlich Bruchtal besonders mochte, gefällt mir natürlich der Hobbit ebenfalls besonders. Ja, es ist schon märchenhafter und natürlich längst nicht so episch wie HdR, aber hier haben die Protagonisten wie Bilbo oder Gandalf und auch Gollum richtig Zeit, sich zu entfalten.
Gruss von Steffi

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Re: Literaturverfilmungen (Meinungen / Ankündigungen)

Beitragvon Sandra » Mo 16. Sep 2013, 11:32

@steffi und trixie:
dann ist das was für mich! Ich mag es märchenhaft und versponnen. :D ich hab den Hobbit als Buch vor langer Zeit gelesen und auch wenn ich mich nicht mehr an jedes Detail erinnere, weiß ich noch, dass es mir sehr gefallen hat.

lg
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Re: Literaturverfilmungen (Meinungen / Ankündigungen)

Beitragvon Bonny » Mo 16. Sep 2013, 13:11

@Sandra
Ich kann mich Trixie und Steffi in allem nur anschließen, ich kenne Buch und Film. Und nach allem, was du schreibst, bin ich sicher, dass dir der Film gefallen wird. Berichte doch dann mal, wenn du ihn gesehen hast, wenn du magst.
Liebe Grüße,
Sabine

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Re: Literaturverfilmungen (Meinungen / Ankündigungen)

Beitragvon Petra » Mo 16. Sep 2013, 14:22

Hallo zusammen,

das ist ein guter Hinweis, denn mir liegt das Märchenhafte nicht so. Ich glaube, ich werde erst mal Ausschnitte vom Hobbit anschauen, bevor ich mich entscheide, ob ich den Film sehen möchte oder lieber doch nicht.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Literaturverfilmungen (Meinungen / Ankündigungen)

Beitragvon Petra » Mo 16. Sep 2013, 14:41

Hallo zusammen,

am Wochenende habe ich mein für den Herbst geplantes kleines privates Programm-Heimkino eröffnet, in dessen Rahmen ich mir besondere Filme anschauen möchte, die für Ayhan nicht so interessant sind, oder einfach nur nie zum Zuge kommen, da wir bei gemeinsamen Filmabenden anderen Filmen meist den Vorzug geben. Da bleiben die stilleren Filme zu oft auf der Strecke, das wollte ich diesen Herbst ändern, und wurde hier ja schon liebenswerter Weise gebeten, von den Filmabenden zu berichten.

Eröffnet habe ich mein kleines privates Programm-Heimkino mit einem Film, der zwar keine Literaturverfilmung ist, von dem ich hier aber unbedingt trotzdem berichten möchte. Besonders, da ich ahne, dass er für einige von Euch hier ebenso sehenswert wäre, wie für mich. Z. B. fiel mir Trixie ein, die ein Faible für die alten Schwarz-Weiß-Filme hat. „The Artist“ ist eine Hommage an diese Art Filme, und er geht noch weiter zurück: In die Stummfilm-Ära.

Der Film erzählt von dem gefeierten Stummfilm-Star George Valentin, der sich nicht damit abfinden kann, dass die Zeiten des Stummfilms dem Ende entgegen gehen, und der Tonfilm Einzug hält. Er erzählt auch von der Liebesgeschichte des George Valentin und der jungen kecken Peppy Miller, die als Statistin und Tänzerin ganz klein anfängt, und schließlich – durch ihre Ausstrahlung – ein gefeierter (Ton-)Filmstar wird. Dabei – und das ist das einzigartige – kommt der Film vollkommen ohne Dialoge aus. In einem Stummfilm wird uns diese Geschichte aus der Schauspiel und Stummfilm-Szene der 20er Jahre erzählt. Vollständig reduziert auf ihre Mimik gelingt diesen großartigen Schauspielern (Jean Dujardin und Bérénice Bejo) von den ersten Minuten an zu verzaubern, wie kaum ein Film zuvor. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt einen Film so intensiv geschaut und vor allem auch so intensiv gefühlt habe.

Der Charme des George Valentin kommt ebenso intensiv herüber, wie die strahlende Schönheit der koketten Peppy Miller. Bezaubernd auch Georges Hündchen, und rührend sein Chauffeur – Clifton. Die Liebesgeschichte ist wunderschön. Die Zeit ist sagenhaft authentisch dargestellt. Alle Mitwirkenden wirken wie aus dem Hollywood (man merkt dem Film nicht an, dass es ein französischer ist) der 20er Jahre. Und zum Ende hin baute sich eine Spannung auf, die mir zeigt, wie sehr mir die Akteure ans Herz gewachsen sind.

Ich hätte den Film am liebsten direkt noch einmal von vorne geschaut. Wie schön, dass ich ihn mein Eigen nennen darf, und von nun an so oft gucken kann, wie ich will. Und ich will oft – das weiß ich jetzt schon! Denn das ist mein neuer Lieblingsfilm. Applaus, Applaus!

„The Artist“ wurde vergangenes Jahr mit 5 Oscars ausgezeichnet, und er hätte sich noch mehr verdient. Was für ein bezaubernder Film! Ich hatte große Erwartungen an ihn, und sie wurden noch um Längen übertroffen.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Literaturverfilmungen (Meinungen / Ankündigungen)

Beitragvon Trixie » Mo 16. Sep 2013, 15:00

Hallo Petra,

dein Erlebnis mit The Artist deckt sich erheblich mit meinem eigenen. Wir haben diesen Film vergangenes Jahr auf DVD gesehen, und zumindest ich war von ihm ähnlich begeistert wie du. Jean Dujardin hatte ich schon einige Zeit zuvor als wunderbaren französischen Schauspieler kennengelernt, der eine breite Palette an Rollen und Filmgenres gleichermaßen gut bedienen kann - Komödie, Musical, Action, Romantik oder Psychodrama... Vor einigen Monaten kam im TV z.B. Kein Mord bleibt ungesühnt, darin war er großartig, ebenso wie der Film selbst, der eine Riesenwendung parat hält.

Daher ist es wirklich schade, daß wir von unseren europäischen Nachbarn so wenig im Kino oder Fernsehen geboten bekommen. Wer weiß, welche "Schätzchen" uns da entgehen. Ganz spontan fällt mir z.B. Bartolis Gesetz ein, welches eindeutig mehr Staffeln verdient hätte. Zu schade, daß man sich so sehr auf den angelsächsischen Raum einschießt, wenn es um den Einkauf von Filmen und Serien geht - statt öfter auf das eigene Potential zurückzugreifen...

Die Oscars für The Artist waren völlig verdient und gingen damals tatsächlich mal an Filme und Mitwirkende, mit denen ich absolut einverstanden war (das ist längst nicht jedes Jahr so ;) ).

Gruß,
Trixie
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Re: Literaturverfilmungen (Meinungen / Ankündigungen)

Beitragvon Petra » Di 17. Sep 2013, 16:33

Hallo Trixie,

ahnte ich doch, dass Dich „The Artist“ ebenso begeistern würde wie mich. :-)

Ich danke Dir auch sehr für Deinen weiteren Film-Tipp mit dem wunderbaren Jean Dujardin, ich habe mich sofort danach umgesehen, und entdeckt, dass die DVD vergriffen ist. Ich hatte aber Glück, denn es gab gerade ein Angebot bei Amazon Marketplace für rund 10,00 €. Die anderen Angebote liegen deutlich darüber. Den Film möchte ich mir nach Deiner Begeisterung dafür nicht entgehen lassen. Klingt auch gemäß der Beschreibung bei Amazon ausgesprochen interessant, und die Rezensionen besagen ebenfalls, dass das mal ein wirklich toller Film abseits des Mainstream ist.

Wunderbar, dass Du „Bartolis Gesetz“ erwähnst, Trixie. Diese drei Filme habe ich kürzlich mit großer Begeisterung geschaut, und gleichzeitig mit großem Bedauern. Denn dass es kein Wiedersehen mit Bartoli geben wird, finde ich ebenfalls ausgesprochen schade! Ich stimme mit Dir überein, dass es sehr schade ist, dass man den kleinen feinen Filmen und Serien einiger Länder so gar keine Beachtung schenkt. In der Tat nicht auszudenken, was uns wahrscheinlich entgeht.

Bei der Oscar-Verleihung 2012 war ich auch in vielen Fällen angenehm überrascht und ganz und gar einverstanden. So z. B. auch mit dem Oscar für die beste Nebendarstellerin: Octavia Spencer in "The Help". Toller Film, und ganz tolle schauspielerische Leistung von Octavia Spencer – ich war verwundert, dass ich nicht alleine stand mit meiner Begeisterung für ihre Leistung. Denn ich war dermaßen begeistert von ihrem Spiel in dem Film. Doch meistens sieht die Jury das ja anders. Ich habe mich so für sie gefreut!

Und jetzt, da ich „The Artist“ kenne, freue ich mich mindestens ebenso, dass dieser Film mit so vielen hochverdienten Oscars geehrt wurde.

Wer sich ein bisschen Geschmack auf die tollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus „The Artist“ holen möchte, und etwas von dem Charme des Films aufsaugen möchte, dem seien die schönen Fotos bei der :arrow: Amazon-Produktbeschreibung. (etwas runter scrollen scrollen) ans Herz gelegt. Wenn ich die Bilder betrachte, kommen all die schönen Gefühle wieder hoch, und ich möchte die Blu-ray am liebsten direkt noch mal anschauen. Werde ich – kann nicht lange dauern! Ich bin so begeistert!
Liebe Grüße,
Petra


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